Jeder Strom, der durch ein Audiogerät fließt, passiert zuerst die Sicherung — und damit ein Element, das in keiner industriellen Anlage auch nur den geringsten Gedanken an Klangqualität erhalten hat. Genau hier setzt die HiFi-Tuning Supreme³ an: als audiophile Feinsicherung aus Berlin, die diesen übersehenen Strompfad mit Edelmetallen, Keramik und kryogenischer Behandlung in ein präzises Klangwerkzeug verwandelt. Das Ergebnis ist messbar — ein signifikant niedrigerer Innenwiderstand gegenüber Massenware — und für viele Hörer auch unmittelbar und überraschend deutlich hörbar.
Bernd Ahne, Inhaber von HiFi-Tuning in Berlin, gehört zu den Pionieren des audiophilen Sicherungssegments — ein Bereich, den er zu Beginn des Jahrtausends quasi mitbegründet hat, als das Thema noch als Spinnerei galt. Seither hat er verfeinert, experimentiert und das Produktprogramm kontinuierlich weiterentwickelt. Die Supreme³ ist die konsequente Weiterentwicklung der früheren Ultimate-Serie — und bis heute eines der meistverkauften audiophilen Sicherungsmodelle weltweit, mit rund 20.000 Einheiten jährlich.
99 % Silber / 1 % Gold
Schmelzleiter und Kappen aus Edelmetalllegierung — maximale Leitfähigkeit, minimaler Innenwiderstand
Kryogenisiert
Computergesteuerter Tiefkühlprozess bei knapp –200 °C — verfeinert die Kristallstruktur des Metalls dauerhaft
Handarbeit in Berlin
100 % manuell gefertigt und verpackt — Made in Germany, IEC 60127-2 zertifiziert
Warum eine Sicherung den Klang beeinflusst
Eine Sicherung ist, vereinfacht gesagt, ein Widerstand im Strompfad — und jeder Widerstand hat Auswirkungen auf das Signal, das hindurchfließt. Eine industrielle Standardsicherung aus Eisen oder Chrom-Nickel-Legierungen weist einen deutlich höheren Innenwiderstand auf als eine Silber-Gold-Sicherung. Dieser Unterschied wirkt sich auf die Spannungsversorgung aus: Ein Verstärker, der sauberer und mit weniger Verlust mit Energie versorgt wird, kann seinen Dämpfungsfaktor besser ausspielen, reagiert dynamischer und verhält sich in kritischen Musikpassagen souveräner. Dass der Austausch einer Sicherung den Dämpfungsfaktor eines Transistorverstärkers messbar steigern kann, ist inzwischen in der Fachliteratur dokumentiert und gehört nicht mehr in die Rubrik audiophiler Folklore.
Dazu kommt ein zweiter Faktor: Resonanzen im Gehäuse. Glas schwingt — ein Keramikrohr nicht. Die schwarze Keramikkapsel der Supreme³ dämpft mechanische Mikrovibrationen, die in einem Glasrohr über den Schmelzleiter übertragen werden könnten. Ein subtiler Effekt? Vielleicht. Aber in einer durchoptimierten Hifi-Kette summieren sich subtile Effekte zur wahrnehmbaren Klangverbesserung — genau das ist die Logik, der seriöse Tuning-Maßnahmen folgen.
Die Supreme³ [F] in der Silber-Gold-Ausführung ist konsequent monomaterial aufgebaut: Schmelzleiter und Endkappen bestehen aus exakt derselben Legierung aus 99 % Silber und 1 % Gold. Der Verzicht auf verschiedene Metalle an den Übergangspunkten ist kein Zufall — Kontaktübergänge zwischen unterschiedlichen Materialien bilden Thermoelemente und können eine schwache Gleichspannungskomponente erzeugen, die das Signal moduliert. Ein monomaterialer Aufbau vermeidet diesen Effekt vollständig.
Der Schmelzleiter erhält zusätzlich einen speziellen Dämpfungsüberzug, der Mikrovibrationen des Fadens selbst — entstanden durch Wechselstromfrequenz und mechanische Übertragung — reduziert. Nach der Assemblage durchläuft jede Sicherung eine kryogenische Behandlung: ein computergesteuerter Prozess, bei dem die fertige Einheit auf Temperaturen nahe –200 °C abgekühlt und kontrolliert wiedererwärmt wird. Dieser Prozess entspannt und verfeinert die Kristallgitterstruktur der verwendeten Metalle — ein Verfahren, das auch im Werkzeugbau, bei Musikinstrumentensaiten und in der Halbleiterfertigung eingesetzt wird, um die Materialeigenschaften dauerhaft zu verbessern. Zum Abschluss wird jede Supreme³ einzeln von Hand verpackt — ein letztes Zeichen des Qualitätsanspruchs, der sich durch die gesamte Fertigung zieht.
Einbau & wichtige Hinweise
Die korrekte Vorgehensweise beim Sicherungstausch ist zwingend: Netzstecker ziehen, bevor das Gehäuse geöffnet wird. Die verbaute Sicherung muss vor dem Kauf identifiziert werden — Größe (5 × 20 mm für europäische und japanische Geräte), Nennwert (z. B. 1 A, 2 A, 5 A — aufgeprägt auf der Sicherung) und Auslöseverhalten (F = flink, T = träge, XT = extra träge) müssen exakt mit der Ersatzsicherung übereinstimmen. Vorhandene Sicherungen dürfen ausschließlich durch Sicherungen gleichen Werts ersetzt werden — ein höherer Wert setzt den Kurzschlussschutz des Geräts außer Kraft.
Ein Praxishinweis für Einsteiger: Wer unsicher ist, welche Sicherung im eigenen Gerät verbaut ist, findet die Information oft auf dem Typenschild an der Geräterückseite, in der Bedienungsanleitung oder — mit einem kurzen Blick in das geöffnete Gehäuse — direkt auf der eingebauten Sicherung selbst. Wer nicht selbst schrauben möchte, ist beim autorisierten Händler gut aufgehoben.
Ein weiteres Detail, das manche Hörer berichten: eine mögliche Einbaurichtung. Eine Sicherung hat physikalisch keine Vorzugsrichtung für den Wechselstrom. Dennoch schildern audiophile Hörer gelegentlich, einen klanglichen Unterschied je nach Einbaulage wahrzunehmen. HiFi-Tuning empfiehlt schlicht: ausprobieren. Die Schriftrichtung auf der Sicherung kann dabei als Orientierung dienen. Feinsicherungen dürfen übrigens niemals mit einem handelsüblichen Multimeter durchgemessen werden — der Messstrom üblicher Geräte kann die empfindliche Silberlegierung beschädigen.
Das Supreme³ Programm im Überblick
| Bezeichnung |
Größe |
Verhalten |
Material |
| Supreme³ [F] ← dieses Produkt |
5 × 20 mm |
Flink |
99 % Silber, 1 % Gold |
| Supreme³ [T] |
5 × 20 mm |
Träge |
99 % Silber, 1 % Gold |
| Supreme³-Kupfer [T] |
5 × 20 mm |
Träge |
Cardas Grade 1 Kupfer |
| Supreme³-Kupfer [XT] |
5 × 20 mm |
Extra träge |
Cardas Grade 1 Kupfer |
| US-Supreme³ [F] |
6,3 × 32 mm |
Flink |
99 % Silber, 1 % Gold |
| US-Supreme³ [T] |
6,3 × 32 mm |
Träge |
99 % Silber, 1 % Gold |
Technische Daten — dieses Produkt
| Hersteller |
HiFi-Tuning (Berlin, Deutschland) |
| Modell |
Supreme³ [F] — Ausführung Flink (Fast Blow) |
| Nennwert |
5 Ampere |
| Auslöseverhalten |
F — Flink (Fast Blow) |
| Größe |
5 × 20 mm (EU/Japan-Standard) |
| Material Schmelzleiter & Kappen |
99 % Silber / 1 % Gold (monomaterialer Aufbau) |
| Gehäuse |
Schwarzes Keramikrohr (statt Glas), resonanzoptimiert |
| Behandlung |
Kryogenisch (computergesteuert, knapp –200 °C) |
| Fertigung |
100 % Handarbeit, Made in Germany, einzeln verpackt |
| Norm / Zertifizierung |
IEC 60127-2, CE-konform |
| Wichtiger Hinweis |
Nur durch Sicherung gleichen Werts ersetzen · Nicht mit Multimeter messen · Vor Einbau Netzstecker ziehen |