Art-Nr.i-m-Universal-713869
GTIN0602507138691
MarkeUniversal
Gewicht1,50 kg

BEATLES THE - Let It Be (6CD`s)

Universal
Lieferung Sa. 08. Aug. - Mo. 10. Aug. 2026 **

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5 CD's, 1 Bluray Audio, 1 Buch, von Universal - 50th Anniversary Super Deluxe Edition

Produkt Zustand
neu
Format
CD
CD Typ
CD & HDCD
CD Zustand
M (Mint)
Merkmale CD
CD
Interpret
THE BEATLES
Musiktitel
Let It Be
Label-Press Nummer
Universal 713869
Musiklabel
Universal
Anzahl der LP's
5CD
Label pressing number
Universal 713869
Besonderheiten
Limited 50th Anniversary Super Deluxe Edition,Remastered
Alle Formate im Überblick
Format
Besonderheit & Klangvorteil
Audio-CD
CD-DA / Red Book
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Das universelle Originalformat seit 1982. Frequenzgang bis 20 kHz, Dynamikumfang bis 96 dB. Grundlage aller Spezialformate. Universell kompatibel mit CD-, DVD-, Blu-ray-Playern und PC/Mac.
SACD
Super Audio CD
DSD64 · 1 Bit / 2,8224 MHz
Nur SACD-Player
Audiophiler Goldstandard. Frequenzgang bis 100 kHz, Dynamikumfang bis 120 dB. Optional 5.1-Surround. Klingt für viele Hörer ausgesprochen „analog“ — warm, räumlich und natürlich. Nicht abspielbar auf Standard-CD-, DVD- oder Blu-ray-Playern.
Hybrid-SACD
SACD + CD-Layer
PCM + DSD64 · Doppelschicht
CD-Layer: alle Player
CD-Layer: jeder CD-Player. SACD-Layer: nur SACD-Player. Beste Kompatibilität: eine Scheibe, zwei Qualitätsstufen. Idealer Einstieg in die SACD-Welt — voller Klanggewinn nach dem Upgrade auf einen SACD-Player.
SHM-SACD
Super High Material SACD
DSD64 · 1 Bit / 2,8224 MHz
Nur SACD-Player
Kombination aus SHM-Polycarbonat und DSD-Codierung — die exklusivste japanische Disc-Variante. Fast ausschließlich für Jazz- und Klassik-Reissues in limitierten Auflagen. Kein Standard-CD-Player kompatibel.
HDCD
High Definition Compatible Digital
PCM, eff. 20 Bit · 44,1 kHz
✓ * Mit HDCD-Decoder voll
Jeder CD-Player (Grundqualität). Voller Dynamikgewinn nur mit HDCD-Decoder (integriert in vielen Marantz- und Mark-Levinson-Geräten). Zusatzdaten in den Least Significant Bits versteckt — effective 20-Bit-Dynamik mit Decoder. Bekannte Releases: Diana Krall, Neil Young, Reference Recordings.
XRCD / XRCD24
Extended Resolution CD
PCM, 20–24 Bit Mastering
→ 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
JVC-Mastering-Prozess mit 20-/24-Bit-Verarbeitung und K2-Regelerator, verlustarm auf 16 Bit reduziert. Gilt unter Kennern als klanglich überragend — teuer, aber selten enttäuschend. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
SHM-CD
Super High Material CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Hochreines LCD-Polycarbonat für präzisere Laserablesung und weniger Fehlerkorrektur. Universal Music Japan / JVC. Primär für Klassik und Jazz. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
Platinum SHM-CD
Super High Material, Platin-Edition
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Premiumversion der SHM-CD mit Platinreflexionsschicht statt Aluminium — noch homogenere Reflexion, noch geringere Fehlerrate. Limitierte Auflagen, sehr begehrte Sammleredition. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
K2 HD CD
K2 High Definition
PCM, 24 Bit / 100 kHz Mastering
→ 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
JVC K2-Prozess: Mastering mit 24 Bit / 100 kHz, verlustarm auf Red-Book-Format heruntergerechnet. Profitiert spürbar vom erweiterten Mastering-Headroom. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
Blu-spec CD / CD2
Blu-ray Laser Cutting
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Sony Music Japan. Blu-ray-Laser-Schneideverfahren erzeugt exaktere Pit-Geometrie. CD2 (2. Gen.) verfeinert den Prozess nochmals. Gilt als eine der reinsten Pressqualitäten. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
UHQCD
Ultimate Hi-Quality CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Memory-Tech (Japan). Fotopolymer-Gussverfahren statt Polycarbonat-Pressung: flüssiges Material fließt in kleinste Pit-Ecken, UV-Aushärtung ergibt nahezu perfekte Geometrie. Technisch aufwendigstes Red-Book-Format. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
HQCD
Hi-Quality CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Memory-Tech (Japan). Vorgänger der UHQCD: hochreines Polycarbonat und hochreflektive Legierungsschicht statt Aluminium. Inzwischen von UHQCD übertroffen, aber klanglich deutlich über Standard-CD. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
Gold-CD
24-Karat-Gold-Reflexionsschicht
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
Alle CD-Player
Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL), seit 1987. Aluminium ersetzt durch 24-Karat-Gold: keine Oxidation, gleichmäßigere Reflexion, keine Pinholes. Klangvorteil primär durch sorgfältiges GAIN-Mastering. Heute gesuchte Sammlerstücke. Auf allen CD-Playern abspielbar.
DVD-Audio
DVD-A
PCM · bis 24 Bit / 192 kHz
Nur DVD-Audio-Player
PCM-Gegenstück zur SACD mit bis zu 24 Bit / 192 kHz und optionalem 5.1-Surround. Am Markt nicht durchgesetzt, eingestellt. Hervorragende Gebrauchtmarkt-Raritäten — Player werden zunehmend selten. Nicht kompatibel mit Standard-CD- oder Blu-ray-Playern.
CD-R
Recordable CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ * Die meisten CD-Player
Selbst beschreibbar, für Eigenaufnahmen und Compilations. Empfindlich gegenüber UV-Licht und Wärme. Archivqualität nur mit gold-beschichteten Archiv-CD-Rs (z. B. MFSL ULTRADISC CD-R): Lebensdauer bis 300 Jahre. Ältere Geräte gelegentlich inkompatibel.
Hinweis zur Kompatibilitätsspalte: ✓ = auf jedem handelsüblichen CD-Player abspielbar. ✓ * = abspielbar, aber ohne Sonderhardware (HDCD-Decoder) oder je nach Player (CD-R) eingeschränkt. ✗ = Spezialgerät zwingend erforderlich. Alle Red-Book-kompatiblen Formate sind zusätzlich auf DVD-Playern, Blu-ray-Playern und PC/Mac abspielbar. — Haben Sie noch Fragen? Die häufigsten beantworten wir direkt darunter.
Häufige Fragen & Antworten

Klingt eine SACD wirklich besser als eine Standard-CD?

Ja — vorausgesetzt, Aufnahme und Mastering sind entsprechend hochwertig. Die SACD nutzt das DSD-Verfahren mit einer gegenüber der Audio-CD 64-fach erhöhten Abtastrate, was besonders bei Dynamik, Raumabbildung und Hochtonwiedergabe hörbare Vorteile bringt. Der Frequenzgang reicht bis 100 kHz, der theoretische Dynamikumfang liegt bei 120 dB — weit jenseits der Möglichkeiten der Standard-CD. Viele audiophile Hörer beschreiben den SACD-Klang als ausgesprochen „analog“: warm, räumlich und mit einer natürlichen Offenheit, die digitale Formate sonst selten erreichen. Entscheidend bleibt jedoch: Ein schlechtes Mastering klingt auf SACD nicht besser als ein exzellentes Mastering auf CD. Die Qualität des Ausgangsmaterials ist mindestens ebenso wichtig wie das Format selbst.

Kann ich eine SACD auf meinem normalen CD-Player abspielen?

Eine reine SACD (Single-Layer) kann auf einem Standard-CD-Player nicht abgespielt werden — auch ein Blu-ray-Player liest SACDs nicht, obwohl er DVD und Blu-ray beherrscht. Einzig die Hybrid-SACD löst dieses Problem: Sie enthält eine reguläre CD-Schicht, die jeder CD-Player problemlos liest, sowie eine semi-transparente SACD-Schicht darunter, die ein SACD-fähiger Player automatisch erkennt und mit voller Klangqualität wiedergibt. Für den Einstieg in die SACD-Welt ist die Hybrid-SACD deshalb die ideale Wahl — man kann die Sammlung aufbauen, noch bevor der Upgrade auf einen SACD-Player erfolgt. Ein weiterer Weg: Bestimmte Modelle der Sony PlayStation 3 (erste Generation) können SACDs abspielen und werden von Enthusiasten als günstiger Einstieg genutzt.

Was ist DSD — und was unterscheidet es von PCM?

PCM (Pulse Code Modulation) ist die klassische Methode der digitalen Audioaufzeichnung: Das Analogsignal wird in regelmäßigen Abständen abgetastet und jeder Messwert mit einer bestimmten Bit-Tiefe gespeichert — bei der Standard-CD sind das 16 Bit bei 44.100 Messungen pro Sekunde. DSD (Direct Stream Digital) geht einen grundlegend anderen Weg: Es wird mit einer enormen Frequenz von 2,8224 MHz abgetastet, speichert aber pro Messung nur einen einzigen Bit-Wert (0 oder 1). Dieses Sigma-Delta-Verfahren liefert durch die extreme Abtastfrequenz eine sehr präzise Rekonstruktion des Originalsignals über ein breites Frequenzband — bis 100 kHz — und wird von vielen Audiophilen als besonders „analog“ und natürlich beschrieben. Während PCM das Signal in diskrete Stufen quantisiert, folgt DSD dem Analogsignal quasi kontinuierlich — ein fundamentaler konzeptioneller Unterschied.

Warum werden CDs wieder beliebter, obwohl es Streaming gibt?

Mehrere Faktoren treiben das CD-Revival gleichzeitig an. Erstens bietet die CD ein physisches, greifbares Objekt: Coverart, Begleitheft, das kleine Ritual des Einlegens — all das kann kein Streaming-Dienst ersetzen. Zweitens liefert die verlustfrei codierte Audio-CD eine Klangqualität, die mit den meisten Streaming-Formaten mindestens gleichzieht und teils übertrifft — ganz ohne monatliche Gebühren. Drittens entdecken jüngere Generationen die CD als erschwingliches Sammelmedium, ähnlich wie Vinyl, aber zugänglicher im Preis. Und viertens schützt der Besitz einer physischen Kopie vor dem plötzlichen Verschwinden eines Albums aus dem Streaming-Katalog — ein Problem, das in den letzten Jahren zunehmend Hörer betrifft. Japan ist dabei ein eindrucksvolles Beispiel: Dort macht die CD nach wie vor rund 70 % aller Musikverkäufe aus.

Was sind UHQCD und Gold-CD — und warum fehlen sie in vielen Format-Übersichten?

Zwei audiophile CD-Formate werden häufig übersehen, obwohl sie klanglich und als Sammlerstücke hochrelevant sind. Die UHQCD (Ultimate Hi-Quality CD) wurde vom japanischen Hersteller Memory-Tech entwickelt und revolutioniert den Pressvorgang: Statt konventionellem Polycarbonat wird ein flüssiges Fotopolymer verwendet, das sich vollständig in die kleinsten Vertiefungen des Stampers fließt und nach UV-Aushärtung eine geometrisch nahezu perfekte Pit-Struktur ergibt — präziser als jede klassische Kunststoffpressung. Das Ergebnis ist weniger Fehlerkorrektur und eine natürlichere Signalrekonstruktion. Die 24-Karat-Gold-CD, maßgeblich durch Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL) ab 1987 geprägt, ersetzt die Aluminium-Reflexionsschicht durch Gold: keine Oxidation, keine Pinholes, eine gleichmäßigere Reflexion. Der eigentliche Klangvorteil liegt jedoch weniger im Gold als im sorgfältigen MFSL-GAIN-Mastering — diese Scheiben sind heute gesuchte Sammlerstücke mit entsprechenden Preisen auf dem Gebrauchtmarkt.

Was sind japanische Erstpressungen und OBI-CDs — und warum sind sie so begehrt?

Japanische CD-Erstpressungen gelten unter Sammlern als besonders wertvoll — aus mehreren Gründen. Die japanischen Presswerke der 1980er bis frühen 1990er Jahre produzierten nach strengsten Qualitätsstandards, was in besonders fehlerarmen Pressungen mit minimaler Fehlerkorrektur resultierte. Der charakteristische OBI-Streifen — ein Papierstreifen an der Seite des Jewel Case mit japanischer Beschriftung — ist für Sammler ein wichtiges Echtheitsmerkmal. Viele japanische Editionen enthalten zudem vollständigere Booklets und gelegentlich Bonustracks, die auf westlichen Ausgaben fehlen. Klanglich garantiert die japanische Herkunft objektiv keinen Unterschied zur besten Pressung eines anderen Landes — aber die Kombination aus Fertigungsqualität, Sammelkultur und der Aura der Originalität macht japanische Pressungen zum begehrtesten Segment des audiophilen CD-Markts.

Was bedeutet der „Loudness War“ — und welche CDs sind davon betroffen?

Als „Loudness War“ bezeichnet man den Trend ab den 1990er Jahren, Alben im Mastering immer lauter zu pressen — denn lauter wird subjektiv oft als „besser“ wahrgenommen. Das Ergebnis: starke Dynamikkompression, weniger Atemraum zwischen Laut und Leise, hörbare Verzerrung bei Peaks und eine Ermüdung beim längeren Hören. Am stärksten betroffen sind CD-Pressungen aus den späten 1990ern bis Mitte der 2010er Jahre — besonders im Rock- und Popbereich. Ältere Originalausgaben aus den 1980ern und frühen 1990ern sowie moderne audiophile Produktionen (SACD, XRCD, MFSL) sind in der Regel deutlich dynamischer und klingen natürlicher. Wer die dynamischste Version eines Albums sucht, findet auf der Dynamic Range Database (dr.loudness-war.info) einen direkten Vergleich der Dynamikwerte verschiedener Pressungen.

Wie lange halten CDs und SACDs — und was schadet ihnen am meisten?

Industriell gepresste CDs und SACDs sind bei sachgerechter Lagerung — dunkel, trocken, bei Raumtemperatur, aufrecht stehend — auf eine Lebensdauer von mindestens 50 bis 100 Jahren ausgelegt. Der größte Feind ist UV-Licht in Kombination mit Feuchtigkeit, das die Aluminium-Reflexionsschicht von innen oxidieren lässt — bekannt als „CD-Rot“ oder „CD-Bronzing“, eine bräunliche Verfärbung besonders bei minderwertigen Pressungen der 1980er Jahre. Hochwertige Pressungen renommierter Presswerke sind davon kaum betroffen. Gold-CDs sind hier im Vorteil: Gold oxidiert nicht und hat deutlich größere chemische Stabilität. Selbst beschreibbare CD-Rs sind erheblich empfindlicher — je nach Rohling-Qualität können sie bereits nach 10 bis 25 Jahren unlesbar werden.

Ist CD besser als Vinyl?

Das ist die ewige audiophile Glaubensfrage — und sie hat keine objektiv richtige Antwort. Die CD liefert messtechnisch überlegene Werte: kein Rauschen, kein Knacken, kein Höhenverlust durch Abtastnutzung, keine Kanalungleichheit, keine Gleichlaufschwankungen. Vinyl hingegen erzeugt durch seinen analogen Charakter Verzerrungen und Einfärbungen, die viele Hörer als angenehm, „musikalischer“ und organischer empfinden. Bei gleicher Aufnahme und gleichem Mastering ist eine hochwertige CD technisch präziser und dynamisch unverfälschter — ob das mehr Freude bereitet als eine sorgfältig gepresste Vinylscheibe, ist eine zutiefst persönliche Entscheidung. Viele Audiophile pflegen beide Formate parallel und wechseln je nach Stimmung und Musik zwischen ihnen.

Was bringt die Behandlung mit L’Art du Son CD/DVD Conditioner?

Jede frisch gepresste CD verlässt das Presswerk mit zwei unsichtbaren Rückständen auf der Oberfläche: chemischen Trennmitteln aus dem Fertigungsprozess sowie elektrostatischen Aufladungen, die sich beim Pressen auf dem Polycarbonat niederschlagen. Beides beeinflusst theoretisch die Qualität der Laserablesung — ein verunreinigter oder elektrostatisch aufgeladener Bereich reflektiert Laserlicht anders als eine saubere Oberfläche. Der L’Art du Son CD/DVD Conditioner entfernt diese Rückstände und neutralisiert die Ladungen in einem einzigen Arbeitsschritt. Die Anwendung ist unkompliziert: das Mittel wird unverdünnt auf Vorder- und Rückseite der Disc gesprüht, mit den Fingern zu einem dünnen Film verteilt und anschließend mit einem weichen, fusselfreien Tuch abgewischt. Anwender berichten von einem natürlicheren Klangbild, einer stabileren räumlichen Ortung und einem insgesamt weniger „digitalen“ Charakter. Eine Flasche (100 ml) reicht für rund 300 Discs. Wichtiger Hinweis: Das Mittel ist ausdrücklich nicht für SHM-Discs geeignet, deren spezielles Polycarbonat-Material empfindlich auf die Formulierung reagiert.

Welche Musikgenres profitieren am meisten von SACD und audiophilen Spezialformaten?

Klassische Musik und Jazz profitieren am deutlichsten — und das aus einem einfachen Grund: Diese Genres zeichnen sich durch große Dynamikspannen, natürliche Instrumente und komplexe Raumakustik aus. Die überlegene Dynamikwiedergabe und Raumabbildung der SACD kommen hier besonders zur Geltung: Ein Sinfonieorchester mit seinem enormen Lautstärkebereich, ein Jazzquartett in einem natürlich halligen Studio — beides profitiert unmittelbar von der höheren Auflösung. Labels wie Deutsche Grammophon, ECM, Analogue Productions und Mobile Fidelity produzieren audiophile SACDs und Spezialformate, die als absolute Referenzqualität gelten. Auch sorgfältig aufgenommene Rock- und Popproduktionen aus der Zeit vor dem Loudness War gewinnen durch SACD, XRCD oder UHQCD hörbar. Stark komprimierte Mainstream-Produktionen hingegen profitieren weniger vom Format als von einem neuen, dynamischeren Mastering — denn kein Format kann ein schlechtes Mastering reparieren.

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Postanschrift

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Mühlenstraße 25
10243 Berlin

Am 2. Januar 1969 starteten John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr auf einer großen Tonbühne in den Londoner Twickenham Film Studios ins neue Jahr. Die Beatles stürzten sich in die Proben für ein Projekt, das sie zurück an ihren alten Bestimmungsort bringen sollte: auf die Livebühne. 21 Tage lang hielten Kameras und Tonbandgeräte fast jede Minute fest: zunächst in Twickenham und dann in ihrem eigenen Apple Studio, wo Billy Preston an den Keyboards hinzukam. Sie probten neue Eigenkompositionen und jammten einige ältere Songs, alles wurde live und ungeschminkt eingefangen und für die Nachwelt festgehalten. Auch am 30. Januar, als die Beatles gemeinsam mit Preston für ihr allerletztes Konzert auf dem Dach des Büros der Apple Corps in der Savile Row vor einem kleinen Publikum aus Freunden, Familienmitgliedern und allen anderen, die in Hörweite waren, in der Kälte standen, liefen die Kameras mit. Der mittägliche Auftritt brachte das komplette Londoner West End zum Erliegen, weil sich Passanten die Hälse verrenkten und in der kompletten Nachbarschaft die Fenster aufgerissen wurden, um einen besseren Blick zu haben. Eine Welle von Lärmbeschwerden rief auch die Polizei auf den Plan – und auf das Dach, wo sie das Konzert schließlich nach 42 Minuten beendeten.
Im April und Mai arbeitete Glyn Johns an der Zusammenstellung eines Albums, das einmal den Namen “Get Back” tragen sollte. Um seine spezielle Vision umzusetzen, verwendete Johns misslungene Anfänge und Plaudereien zwischen den Songs lieber frühere als spätere, ausgefeiltere Aufnahmen, und sogar die Version von “I’ve Got A Feeling”, die ab einem bestimmten Punkt komplett auseinanderfällt und mit John Lennons Entschuldigung endet: “I cocked it up trying to get loud”. Die Band entschied allerdings, das umfangreiche Material mit Tonbändern, Filmrollen und Fotos zurückzustellen, um sich auf die Aufnahmen und Veröffentlichung ihres Meisterwerks Abbey Road zu konzentrieren. Das letzte Beatles-Album Let It Be basierte auf den Bändern vom Januar 1969 sowie einigen früheren und späteren Sessions. Es erschien am 8. Mai 1970 (in den USA am 18. Mai) parallel zum Start des Films Let It Be.

Die Studiosessions, aus denen das Album und der Film Let It Be hervorgingen, waren die einzige Gelegenheit in der Geschichte der Beatles, bei der sie so ausführlich bei der Arbeit im Studio begleitet wurden. Mehr als 60 Stunden unveröffentlichtes Filmmaterial, mehr als 150 Stunden unveröffentlichte Tonaufnahmen und Hunderte von unveröffentlichten Fotos wurden für die drei diesen Herbst erscheinenden, zusammengehörigen, ultimativen Beatles-Releases gesichtet und mit viel Liebe restauriert. Es ist ein Fest für die Sinne und ein großer Schatz, der da im Archiv der Beatles gehoben wurde. Die neue Let It Be Special Edition wird ergänzt durch die heißersehnte Dokumentation “The Beatles: Get Back” vom dreimaligen Oscar-Gewinner Peter Jackson und ein wunderschönes, neues Hardcover-Buch, das ebenfalls den Titel The Beatles: Get Back trägt. Das Material, das für diese neuen Projekte hinzugezogen wurde, zeigt eine viel fröhlichere und positivere Atmosphäre, als der 80-minütige Film Let It Be von 1970 vermuten ließ.

“Ich fand den Originalfilm Let It Be schon immer ziemlich traurig, weil er sich mit der Auflösung der Band beschäftigte. Der neue Film vermittelt die Kameradschaft und unsere tiefe Zuneigung zueinander”, schreibt Paul McCartney in seinem Vorwort zum Let It Be Special Edition-Buch. “Er zeigt auch die tolle Zeit, die wir gemeinsam hatten. Zusammen mit dem neu gemasterten Album haben wir hier eine eindrucksvolle Erinnerung an diese Zeit. So möchte ich die Beatles im Gedächtnis behalten.”
Das schöne Buch der Super Deluxe CD- und Vinyl Collections enthält ein Vorwort von Paul McCartney, eine Einleitung von Giles Martin; einen Text von Glyn Johns; aufschlussreiche Kapitel und detaillierte Trackinfos von Beatles-Historiker, Autor und Radioproduzent Kevin Howlett und ein Essay von dem Journalisten und Autor John Harris, der sich mit den Mythen beschäftigt, die sich um die Sessions ranken und sie mit der Realität abgleicht. Das Buch ist im Notizbuch-Stil illustriert und enthält seltene und bisher unveröffentlichte Fotos von Ethan A. Russell und Linda McCartney sowie bisher unveröffentlichte Fotos von handgeschriebenen Songtexten, Notizen, Skizzen, Korrespondenzen, Tonbandschachteln, Filmabschnitten u.v.m.

Besetzung 
The Beatles

Überblick:
 - 57 Tracks auf 5 CD's und einer Blu-ray Audio inklusive Buch
 - CD 1:         -Let It Be-, 12 Tracks, neuer Stereomix des Original Albums
 - CD 2+3:     - 27 Tracks, unveröffentlichte Outtakes, Studio Jams und Probeaufnahmen
 - CD 4:         - 14 Tracks, unveröffentlichte -Get Back- LP Mix (1969) von Glyn Johns, neu gemastert
 - CD 5:         -   4 Tracks, Let It Be EP, Glyn Johns unveröffentlichte 1970er Mix von -Across The Universe- und -I Me Mine- sowie Giles Martins und Sam Okells, neuer Mix der Singles -Don't Let Me                              Down- und -Let It Be 
- CD 6: Blue ray        -12 tracks

- Bluray Audio: 5.1 Surround Sound und Dolby Atmos Mix

  105-seitiges Book:
 - Einleitung von Giles Martin
 - Vorwort von Paul McCartney
 - Erinnerung von Glyn Johns
 - teilweise unveröffentlichte und seltene Fotos von Ethan A. Russell und Linda McCartney, nie zuvor veröffentlichte handgeschriebene Lyrics, Session Notes, Beatles Korrespondenzen u.v.m.

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