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CROSBY DAVID - If I Could Only Remember May Name... (HSACD)
Kein Album verkörpert die entspannte, lockere, wenn auch unruhige Atmosphäre der frühen 1970er Jahre in Kalifornien so gut wie If I Could Only Remember My Name. Halluzinogen, trippig und einem nebligen Traum ähnelnd, hat David Crosbys Solo-Debüt die Zeit überdauert. Sein Album ist ein durch und durch einzigartiges Statement und bleibt als wundervolles Zusammentreffen von Spontaneität, Zusammenarbeit, Umständen und Studiotauglichkeit in Erinnerung. Jetzt, fast 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung, hat der audiophile Liebling noch nie so ätherisch, präsent, detailliert, ausgewogen und üppig geklungen.
Von den Original-Masterbändern gemastert, unterstreicht die nummerierte Hybrid-SACD von Mobile Fidelity die eskapistische Ruhe von Crosbys Musik und die Brillanz von Stephen Barncards Technik. Ebenso wichtig sind Crosbys unübertroffene Gesangsleistungen und die inspirierten Beiträge der vielen illustren Kollegen und Freunde aus der Bay Area - darunter Neil Young, Joni Mitchell, Graham Nash, wichtige Mitglieder der Grateful Dead und mehrere Mitglieder der Jefferson Airplane -, die es If I Could Only Remember My Name ermöglichen, als ein Loblied auf Gemeinschaft, Harmonie und die notwendige emotionale Befreiung (und Aussetzung) zu funktionieren.
Das Album, das schon immer für seinen großartigen Klang bekannt war, erhält auf der Neuauflage von Mobile Fidelity tiefere transzendentale Qualitäten und schwingt mit noch mehr spiritueller Energie. Der Hörer kann nun die Struktur jedes Songs vollständig hören und sehen, Zeuge werden, wie sich die Noten scheinbar in Luft auflösen, und erkennen, warum Barncard - der ein Jahr zuvor American Beauty von Grateful Dead aufgenommen hatte - die Echokammer bei Wally Heider Recording als "wahrscheinlich die beste Kammer, die ich je benutzt habe" bezeichnete. Sie war magisch. Das hört man an [Jerry] Garcias Pedal Steel bei 'Laughing'".
If I Could Only Remember My Name, das vom Rolling Stone als eines der 40 besten Stoner-Alben eingestuft und zu Recht als "super-stoned campfire jam" bezeichnet wird, hat seine Wurzeln in tief sitzendem Kummer und eindringlicher Traurigkeit - nämlich dem Tod von Crosbys damaliger Freundin bei einem Autounfall. Ursprünglich wollte der Sänger seine Gefühle unter Verschluss halten, aber im Laufe der Sessions und der Arbeit, die hauptsächlich vor Ort stattfand, sickerte die Wahrheit heraus. Obwohl es keinen erzählerischen Bogen oder geradlinige Texte gibt, landet die neun Tracks umfassende Platte auf etwas, das reicher ist als offensichtliche Worte: Ein ausgeprägter, anhaltender Vibe, der auf eine nagende, bedrohliche Realität hindeutet, die unter einer warmen, verschwommenen, unterstützenden Oberfläche lauert.
Wir empfehlen die Verwendung von „L’Art du Son“-CD/DVD-Conditioner für eine nochmalige klangliche Verbesserung.
Besetzung
Bill Kreutzmann / David Crosby / David Frieberg / David Geffen / Elliot Roberts / Ethan Crosby / Gary Burden / Grace Slick / Graham Nash / Gregg Rolie / Henry Diltz / Jack Casady / Jerry Garcia / Joni Mitchell / Jorma Kaukonen / Laura Allen / Michael Shrieve / Mickey Hart / Neil Young / Paul Kanter / Phil Lesh / Robert Hammer / Roland Stone / Stephen Barncard
Titel
1. Music Is Love 3:23
2. Cowboy Movie 8:13
3. Tamalpais High (At About 3) 3:33
4. Laughing 5:28
5. What Are Their Names 4:14
6. Traction In The Rain 3:46
7. Song With No Words (Tree With No Leaves) 6:00
8. Orleans 2:01
9. I'd Swear There Was Somebody Here 1:23