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LP EVERLY BROTHERS, THE Stories We Could Tell 180 Gramm
Speakers Corner / P 1972 (2003) / Neuware (sealed), 180 Gramm Vinyl, LP
THE EVERLY BROTHERS Stories We Could Tell
Personnel:
Don Everly, Phil Everly, Delaney Bramlett, g, voc / Ry Cooder, Geoff Muldaur, g / Graham Nash, David Crosby, Bonnie Bramlett, voc / Warren Zevon, keyb / John Sebastian, g, har, voc / George Bohannon, Thomas "Snake" Johnson, brass / Chris Ethridge, b / Jim Gordon, dr / et. al.
Tracklisting:
All We Really Want to Do / Breakdown / Green River / Mandolin Wind / Up in Mabels' Room / Del Rio Dan
Ridin' High / Christmas Eve Can Kill You / Three-Armed Poker Playin' River Rat / I'm Tired of Singing My Songs in las Vegas / Brand New Tennessee Waltz / Stories We Could Tell
"I´m tired to sing my song in Las Vegas". Der fast beiläufig auf der zweiten Seite eingestreute Titel ließ gefühlsselige Geister vielleicht erahnen, dass die Song-Herrlichkeit der Everly Brothers nicht ewig währte. 1973, ein Jahr nach der Produktion von "Stories We Could Tell", passierte es dann: Müde von Kräfte zehrenden Gigs und Groupies und den immergrünen Oldies verordnete sich das Bruderpaar eine Kunstpause, die zehn Jahre andauern sollte.
So erklärt es sich auch, dass die Country-Rocker für dieses Album weniger in die eigene Liederkiste als in den Fundus berühmter Kollegen wie Jesse Winchester, Kris Kristofferson und Rod Stewart langten. Auch die Producer ließen für den gelungenen Ausstand einiges springen und verpflichteten eine Anzahl der besten Musiker, wie John Sebastian (Harmonica) und Ry Cooder (Gitarre), die Anfang der 70er an der amerikanischen Westküste zu bekommen waren. Überflüssig zu erwähnen, dass die 'Brothers' stimmlich noch einmal alles geben, was sie in 25 Jahren Bühnenerfahrung gelernt haben. Wer jetzt an die manchmal etwas biederen Schnulzen der jugendlichen Everlys denkt, kann beruhigt sein. Diese 'Stories' sind erwachsen und ebenso klingen sie auch.