Art-Nr.n--idc-gr- GL0054
GTIN5036694030943
MarkeGoldring
Gewicht0,20 kg

Goldring E
1 - MM Tonabnehmer - Goldring

Goldring
Lieferung Do. 06. Aug. - Sa. 08. Aug. 2026 **

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  • Magnetic Duplex Technology™ — Zwei-Magnet-Aufbau nach dem Vorbild des Schneidkopfes beim Plattenmastering: präzisere Rillenführung, bessere Kanaltrennung, volltönendere Stereo-Bühne
  • Kohlefaserverstärkter Nadelträger mit sphärischer 0,6-mil-Nadel — Carbon als effektive Alternative zu Aluminium oder Bor, optimal für mittelschwere bis schwere Tonarme
  • Werkseitige Feinabstimmung mit Einstellschraube im Mikrobereich — VTA voreingestellt, keine horizontale Nachlaufkorrektur nötig, sofort einsatzbereit
  • Farbkodierte Anschlusspins und eingelassene Innengewinde — Montage ohne Gegenmutter, eindeutige Pin-Kennzeichnung: Installationsfehler nahezu ausgeschlossen
  • 3,5 mV Ausgangsspannung bei 1 kHz — etwas über typischem MM-Niveau, problemlos an jedem Phono-MM-Eingang betreibbar
  • Einstiegsmodell der Goldring E-Serie — ideales Upgrade für Seriensysteme; Aufstieg zu E2 (Aluminium-Träger) oder E3 (super-elliptisch) jederzeit möglich
Hersteller TA
Goldring
Produktart
Tonabnehmer
Modell
E2
Typ Tonabnehmer
MM (Moving Magnet), Tonabnehmer, Level 3 - Einstieg
Markenkompatibilität
alle

Was macht der Tonabnehmer eigentlich — und warum ist er so entscheidend?

Der Tonabnehmer ist das erste und wichtigste Glied in der analogen Wiedergabekette. Eine winzige Diamantnadel gleitet durch die Schallplattenrille und tastet dabei feinste Strukturen auf beiden Rillenflanken ab — Strukturen, die das gesamte Musiksignal enthalten. Der Tonabnehmer wandelt diese mechanischen Schwingungen über ein elektromagnetisches oder elektrodynamisches Prinzip in eine elektrische Spannung um, die anschließend vom Phono-Vorverstärker auf Linepegel gebracht wird. Was der Tonabnehmer nicht aus der Rille herausholt, kann kein nachfolgendes Gerät rekonstruieren. Deshalb ist ein hochwertiger Tonabnehmer — zusammen mit einer guten Phono-Vorstufe — das wirkungsvollste Upgrade für jeden Plattenspieler.

Welche Tonabnehmer-Typen gibt es — und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt vier gängige Generatorprinzipien: MM (Moving Magnet), MC Low Output, MC High Output und MI (Moving Iron). Sie unterscheiden sich darin, welches Teil am Nadelträger befestigt ist und sich bewegt — der Magnet, die Spule oder ein Eisenstück. Das hat direkte Auswirkungen auf die bewegte Masse (und damit die Abtastfähigkeit), die Ausgangsspannung, die benötigte Verstärkung und den klanglichen Charakter. Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick:

  MM (Moving Magnet) MC Low Output MC High Output MI (Moving Iron)
Prinzip Magnet am Nadelträger bewegt sich zwischen festen Spulen Winzige Spulen am Nadelträger bewegen sich im festen Magnetfeld Wie MC Low Output, aber mit mehr Wicklungen für höhere Spannung Kleines Eisenstück am Nadelträger moduliert festes Magnetfeld
Ausgangsspannung Hoch (2,5–6 mV) Niedrig (0,1–0,6 mV) Mittel (1,5–2,5 mV) Hoch (1–6 mV)
Phono-Eingang MM-Eingang (47 kΩ) MC-Eingang (20–1.000 Ω) oder Übertrager MM-Eingang (47 kΩ) MM-Eingang (47 kΩ)
Bewegte Masse Höher (Magnet ist schwerer) Sehr gering (winzige Spulen) Höher als Low-Output-MC (mehr Wicklungen) Gering (nur leichtes Eisenstück)
Nadel tauschbar? Ja — einfacher Nadeltausch, günstiger Unterhalt Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Ja — wie bei MM-Systemen
Klangcharakter Kraftvoll, körperhaft, gute Mitten — etwas weniger Feindynamik Luftig, räumlich, feinste Details und Transienten MC-Charakter, aber etwas weniger filigran als Low Output Natürliche Stimmwiedergabe, musikalisch fließend
Vorteile Günstig, unkompliziert, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, großes Angebot Höchste Abtastpräzision, beste Dynamik, geringe EMI-Empfindlichkeit, symmetrischer Anschluss möglich MC-Qualität am MM-Eingang — keine spezielle Phono-Vorstufe nötig Geringe bewegte Masse, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, oft sehr gute Stimmwiedergabe
Nachteile Höhere bewegte Masse, kapazitätsempfindlich (Kabel/Eingang), anfälliger für EMI-Einstreuung Teuer, Nadel nicht tauschbar, braucht rauscharmen MC-Phono-Pre oder Übertrager Höhere bewegte Masse als Low-Output-MC — Kompromiss zwischen Komfort und Klang Kapazitätsempfindlich wie MM, kleineres Angebot am Markt
Preisspanne ca. 20–800 € ca. 200–15.000 €+ ca. 150–1.500 € ca. 50–2.000 €
Bekannte Hersteller Ortofon, Audio-Technica, Nagaoka, Goldring, Sumiko Ortofon, Denon, Hana, Benz Micro, Dynavector, Clearaudio, van den Hul Hana, Audio-Technica, Sumiko, Ortofon Grado, Nagaoka, Goldring

Welchen Einfluss hat der Nadelschliff auf den Klang — und welche Schlifftypen gibt es?

Der Nadelschliff bestimmt, wie präzise der Diamant den filigranen Modulationen der Schallplattenrille folgen kann. Er beeinflusst Auflösung, Hochtonverhalten, Verzerrungen in der Innenrille und den Plattenverschleiß. Grundsätzlich gilt: Je schlanker und komplexer der Schliff, desto mehr Information wird aus der Rille geholt — aber auch desto anspruchsvoller wird die Justage und desto höher fällt der Preis aus. Hier ein Vergleich der gängigsten Schlifftypen:

  Sphärisch (Konisch) Elliptisch Shibata MicroLine / Line Contact
Form Kugelförmig verrundete Spitze (typ. 18 µm Radius) Zwei Radien — quer 5–8 µm, längs 18 µm Parabolisch geschliffene Flanke mit sehr kleinem seitlichen Radius Dem Schneidstichel nachempfundene Geometrie, extrem schlanke Kontaktzone
Kontaktfläche Klein, punktuell Etwas größer als sphärisch, schlankeres Profil quer zur Rille Deutlich größer — verteilt den Auflagedruck breiter auf die Rillenflanke Sehr große, längliche Kontaktzone — geringstes Verschleißverhalten
Auflösung / Höhen Grundsolide, limitiert im Hochton Deutlich besser — weniger Zischeln, mehr Klarheit Hervorragend — ursprünglich für Quadrophonie bis 50 kHz entwickelt Höchste Auflösung, besonders verzerrungsarm auch in der Innenrille
Justage-Toleranz Sehr gutmütig — verzeiht Fehler leicht Moderat — sorgfältige Justage empfohlen Gering — präzise Justage zwingend erforderlich Sehr gering — nur mit exakter Einstellung vorteilhaft
Lebensdauer (ca.) 500–700 Stunden 800–1.000 Stunden 1.500–2.000 Stunden 2.000+ Stunden
Plattenschonung Gleichmäßig, aber höherer Druck pro Fläche Etwas besser durch schlankeres Profil Sehr gut — großer Kontaktbereich verteilt den Druck Am schonendsten für Nadel und Platte
Geeignet für Einsteiger, DJs, ältere Plattenspieler, entspanntes Hören Mittelklasse-Systeme, aufmerksame Hörer, bester Kompromiss Gehobene Systeme, audiophile Hörer mit sorgfältigem Setup High-End-Systeme mit optimaler Justage und Aufstellung

Was bedeutet Nadelnachgiebigkeit (Compliance) — und warum muss sie zum Tonarm passen?

Die Compliance beschreibt, wie weich oder steif die Aufhängung des Nadelträgers ist — angegeben in µm/mN (Mikrometer pro Millinewton). Zusammen mit der effektiven Masse des Tonarms bildet der Tonabnehmer ein Feder-Masse-System mit einer Resonanzfrequenz. Diese Resonanz sollte idealerweise zwischen 8 und 12 Hz liegen — unterhalb der tiefsten Musikfrequenzen, aber oberhalb typischer Störfrequenzen durch Trittschall und Plattenverwellungen. Passt die Compliance nicht zum Tonarm, kommt es zu unkontrolliertem Wackeln (bei zu hoher Compliance am schweren Arm) oder zu mangelhafter Tiefbassabtastung (bei zu geringer Compliance am leichten Arm). Faustregel: Hohe Compliance (über 20 µm/mN) passt zu leichten Tonarmen, niedrige Compliance (unter 15 µm/mN) zu mittelschweren und schweren Armen.

Brauche ich für einen MC-Tonabnehmer einen speziellen Phono-Vorverstärker?

Für Low-Output-MC-Systeme ja. Deren Ausgangsspannung liegt mit 0,1 bis 0,6 mV weit unter dem Pegel eines MM-Systems und erfordert eine deutlich höhere, zugleich extrem rauscharme Verstärkung. Dafür gibt es drei Wege: einen dedizierten MC-Phono-Vorverstärker, einen Phono-Pre mit umschaltbarem MM/MC-Eingang oder einen passiven MC-Übertrager (Step-Up-Transformer) vor einem MM-Eingang. High-Output-MC-Systeme umgehen dieses Problem — ihre Ausgangsspannung reicht für den Betrieb am Standard-MM-Eingang mit 47 kΩ, was sie zum idealen Einstieg in die MC-Welt macht. MI-Systeme sind in dieser Hinsicht genauso unkompliziert wie MM.

Was bedeutet die Abschlussimpedanz — und warum ist sie beim MC-System so wichtig?

Die Abschlussimpedanz ist der Widerstand, den der Phono-Vorverstärker dem Tonabnehmer als „Last" entgegensetzt. Bei MM-Systemen ist der Standard 47 kΩ — hier liegt die Herausforderung eher in der korrekten Eingangskapazität (pF), die stark vom Phonokabel und der Vorstufe abhängt. Zu hohe Kapazität erzeugt einen unschönen Höhenbuckel, zu niedrige einen dumpfen Klang. Bei MC-Systemen ist der optimale Abschlusswiderstand herstellerspezifisch und liegt typischerweise zwischen 20 und 1.000 Ohm. Hochwertige Phono-Vorverstärker bieten einstellbare Impedanzen, um das System auf den Tonabnehmer abzustimmen. Die richtige Impedanz entscheidet über Tonbalance, Dynamik und räumliche Abbildung — es lohnt sich, hier nach Gehör feinzutunen.

Wie lange hält ein Tonabnehmer — und woran erkenne ich, dass die Nadel verschlissen ist?

Die Lebensdauer hängt vom Nadelschliff, der Auflagekraft, dem Plattenzustand und der Pflege ab. Sphärische Nadeln halten bei normaler Nutzung etwa 500 bis 700 Stunden, elliptische bis rund 1.000 Stunden, und hochwertige Shibata- oder MicroLine-Schliffe können bei guter Pflege 2.000 Stunden und mehr erreichen. Typische Verschleißanzeichen: Der Klang wird zunehmend dumpf oder matt, Zischlaute bei Gesang nehmen zu, die Stereoabbildung verliert an Präzision, und im schlimmsten Fall beginnen Verzerrungen in lauteren Passagen. Wer regelmäßig hört, sollte die Nadel alle drei bis fünf Jahre prüfen lassen — spezielle Hifi-Fachhändler bieten Nadelprüfungen unter dem Mikroskop an.

Wie justiere ich einen Tonabnehmer richtig — worauf kommt es an?

Eine sorgfältige Justage ist der Schlüssel, um das volle Potenzial eines Tonabnehmers auszuschöpfen — und gleichzeitig die Schallplatten zu schonen. Die wichtigsten Einstellparameter sind die Auflagekraft (empfohlenen Wert des Herstellers einhalten, idealerweise mit einer digitalen Tonarmwaage messen), der Überhang (Abstand der Nadelspitze zur Tonarmachse, eingestellt mit einer Schablone), der Kröpfungswinkel und Spurfehlwinkel (werden über den Überhang mitbestimmt), der Azimut (vertikale Ausrichtung der Nadel zur Rillenebene) und der VTA (Vertical Tracking Angle — Höhe des Tonarms in Relation zur Plattenoberfläche). Gerade bei anspruchsvollen Nadelschliffen wie Shibata oder MicroLine lohnt sich jede Minute Justageaufwand. Wer unsicher ist, sollte die Ersteinstellung von einem Fachhändler vornehmen lassen — das ist gut investiertes Geld.

MM, MC oder MI — welcher Typ passt zu mir?

Es gibt keine pauschale Antwort, aber eine gute Orientierung: Wer unkompliziert Vinyl genießen möchte und einen Plattenspieler mit eingebautem oder einfachem externem Phono-Pre besitzt, ist mit einem guten MM-System hervorragend bedient. Die tauschbare Nadel hält die Folgekosten niedrig, und die hohe Ausgangsspannung stellt keine besonderen Anforderungen an die Elektronik. Wer die letzte Feinzeichnung, Räumlichkeit und Transientenpräzision sucht — und bereit ist, in eine hochwertige MC-Phono-Vorstufe zu investieren — findet in einem Low-Output-MC das Maximum an analoger Wiedergabequalität. High-Output-MC-Systeme sind der clevere Mittelweg: MC-Klangqualität ohne spezielle Verstärkung. MI-Systeme wie die von Grado oder Nagaoka bieten eine faszinierende Alternative mit körperhafter, musikalisch fließender Wiedergabe und dem Komfort tauschbarer Nadeln. Entscheidend ist am Ende nicht das Prinzip allein, sondern die Qualität der Umsetzung — und die Abstimmung auf Tonarm, Phono-Vorstufe und den eigenen Geschmack.

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Website: https://www.goldring-systeme.de/


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IDC Klaassen International Distribution & Consulting oHG

Am Brambusch 22 ·
44536 Lünen

Tonabnehmer · Moving Magnet · Goldring E-Serie

Goldring ist eine der ältesten Tonabnehmermarken der Welt — 1906 in Berlin gegründet, seit 1933 in England ansässig, seit 1954 im Phonographiebau tätig. Das Unternehmen hat eine Philosophie, die sich über Jahrzehnte nicht verändert hat: Aufnahmen so original wie möglich reproduzieren, ohne eigene klangliche Handschrift aufzuzwingen. Die Goldring E-Serie trägt diese Philosophie in den Einstiegsbereich — mit Technologien, die im günstigen Preissegment überraschend selten anzutreffen sind. Das E1 ist das Einstiegsmodell der Serie und bietet denselben Systemkörper und dieselbe Magnetarchitektur wie die teureren Geschwister — differenziert nur in Nadelträger und Nadelschliff.

Der Nadelträger des E1 besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff — Carbon ist leicht, steif und dämpft hochfrequente Eigenresonanzen des Trägers effektiv. Das macht es zu einer ernstzunehmenden Alternative zu Aluminium oder Bor, die erst in teureren Modellen zum Einsatz kommen. An der Spitze sitzt eine sphärisch geschliffene Nadel mit 0,6 mil Radius, die mit jedem mittelschweren bis schweren Tonarm zuverlässig und harmonisch zusammenarbeitet — genau die Tonarmlager, die in den meisten Einstiegs- und Mittelklasseplattenspielern verbaut sind.

Magnetic Duplex™
Zwei-Magnet-Architektur nach dem Vorbild des Schneidkopfes — bessere Kanaltrennung als Standard-MM
Werkseinstellung
VTA voreingestellt, keine Nachlaufkorrektur nötig — sofort installierbar, keine Kompromisse
Carbon-Nadelträger
Leicht, steif, resonanzarm — kohlefaserverstärkt als effektive Alternative zu Aluminium oder Bor
Magnetic Duplex Technology™ — der Unterschied im Kern

Ein klassischer Moving-Magnet-Tonabnehmer arbeitet mit einem einzelnen Permanentmagneten am inneren Ende des Nadelträgers. Die Magnetic Duplex Technology™ verdoppelt die elektromagnetische Kraft in der zentralen Achse — zwei Magnete arbeiten zusammen und empfinden damit die Geometrie des Schneidkopfes nach, der beim Plattenmastering die Rille in die Lackfolie schneidet. Das hat eine direkte klangliche Konsequenz: Die Abtastung der Rille wird symmetrischer, die Kanaltrennung präziser, und das Stereobild wird stabiler und greifbarer. Wer die gleiche Aufnahme mit einem Einfachmagnet-System und dem E1 vergleicht, wird feststellen, dass Instrumente besser zu lokalisieren sind und die Bühne mehr Tiefe entwickelt.

Präzise Werkseinstellung & einfache Montage

Goldring hat den E1 mit einem klaren Praxisanspruch entwickelt. Während der Herstellung wird der vertikale Spurwinkel (VTA) per Einstellschraube im Mikrobereich vorjustiert — der Winkel zwischen Nadel und Plattenoberfläche ist ab Werk korrekt eingestellt. Das bedeutet in der Praxis: keine horizontale Nachlaufkorrektur erforderlich, keine aufwändige Geometrieeinstellung. Das System ist nach dem Einsetzen in die Headshell sofort betriebsbereit. Hinzu kommt eine weitere Praxisdetail: Die Befestigungsgewinde sind direkt in den Systemkörper eingelassen — keine separate Gegenmutter nötig, eine einzige Schraube genügt. Die Anschlusspins sind farblich eindeutig gekennzeichnet, Verkabelungsfehler sind damit nahezu ausgeschlossen.

Einordnung in der E-Serie

Die drei Modelle der E-Serie teilen Systemkörper, Magnetic Duplex Technology™ und den Montagestandard — sie unterscheiden sich gezielt in zwei Parametern: Nadelträger und Nadelschliff. Das E1 (rot) verwendet einen kohlefaserverstärkten Träger mit sphärischer Nadel: ideal als Upgrade für Seriensysteme und als solider Einstieg in die Goldring-Welt. Das E2 (grün) ersetzt den Carbon-Träger durch einen steiferen Aluminium-Stift — der Klang gewinnt an Auflösung in den Mitten, der Bass bleibt ebenso präzise. Das E3 (lila) schließlich kombiniert den Aluminium-Träger des E2 mit einer super-elliptischen Nadel (0,3 × 0,7 mil), die deutlich tiefer in die Rillenstruktur eintaucht und erheblich mehr Hochfrequenzinformationen freilegt. Wer mit dem E1 beginnt, kann durch den Tausch des Nadeleinschubs schrittweise aufwärts steigen — ohne den Systemkörper zu wechseln.

Technische Daten
Hersteller Goldring (Großbritannien, gegr. 1906)
Modell E1 (Einstiegsmodell der E-Serie)
Typ Moving Magnet (MM), Magnetic Duplex Technology™
Farbe Rot
Nadelträger Kohlefaserverstärkt (Carbon)
Nadelschliff Sphärisch (rund), 0,6 mil Radius
Frequenzumfang 20 Hz – 20 kHz
Ausgangsspannung 3,5 mV (1 kHz @ 5 cm/sec)
Kanaltrennung > 20 dB bei 1 kHz
Kanalgleichheit 1,5 dB bei 1 kHz
Nadelnachgiebigkeit 20 mm/N
Vertikaler Spurwinkel 20°
Lastwiderstand 47 kΩ
Kapazitive Last 100 – 200 pF
Spuleninduktivität 400 mH
Spulenimpedanz 410 Ω
Gewicht 6,9 g
Befestigungslochabstand 12,7 mm (½″)
Auflagekraft 1,5 – 2,5 g (empfohlen: 2,0 g)

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