Downloads
Technische Daten OM Serie - pdf
Art-Nr.t-oro-om-5e
GTIN5705796010022
MarkeORTOFON
Gewicht0,00 kg

OM 5E - MM Tonabnehmer - Ortofon

ORTOFON
Nicht an Lager - Nachbestellung 2-4 Tage (wenn verfügbar b. Lieferanten) **

Sicher und vertraut bezahlen mit:

sichere LP Verpackung Klangheimat Klangheimat Stammkundenvorteil Gratis LP Hülle Klangheimat
stoßsichere
LP Kartons

Stammkunden
Vorteile

Gratis
LP Hülle
     
  • MM-Tonabnehmer mit elliptischem Schliff (r/R 8/18 µm) — ausgeprägte Klangfarben, druckvolle Bässe und räumliche Abbildung, die in dieser Preisklasse überrascht
  • Nur 2,5 g ohne Zusatzgewicht — ideal für ULM- und ultraleichte Tonarme, die schwerere Systeme nicht ausbalancieren können
  • Mit eingelegtem Zusatzgewicht (5 g) auch für mittelschwere Tonarme geeignet — hohe Flexibilität für verschiedene Spieler
  • Upgrade-fähig: Nadeleinschub austauschbar gegen OM 10, 20, 30 oder 40 — die Investition wächst mit den Ansprüchen
  • Gutmütig bei Abschlusskapazitäten — funktioniert zuverlässig auch an Japan-Vollverstärkern mit integriertem Phono-Eingang
  • Von Ortofon A/S, Dänemark — seit 1918 weltweit führend in der Tonabnehmerentwicklung · Ersatznadel Stylus 3E separat erhältlich
Hersteller TA
Ortofon
Typ Tonabnehmer
MM (Moving Magnet), Level 3 - Einstieg

Was macht der Tonabnehmer eigentlich — und warum ist er so entscheidend?

Der Tonabnehmer ist das erste und wichtigste Glied in der analogen Wiedergabekette. Eine winzige Diamantnadel gleitet durch die Schallplattenrille und tastet dabei feinste Strukturen auf beiden Rillenflanken ab — Strukturen, die das gesamte Musiksignal enthalten. Der Tonabnehmer wandelt diese mechanischen Schwingungen über ein elektromagnetisches oder elektrodynamisches Prinzip in eine elektrische Spannung um, die anschließend vom Phono-Vorverstärker auf Linepegel gebracht wird. Was der Tonabnehmer nicht aus der Rille herausholt, kann kein nachfolgendes Gerät rekonstruieren. Deshalb ist ein hochwertiger Tonabnehmer — zusammen mit einer guten Phono-Vorstufe — das wirkungsvollste Upgrade für jeden Plattenspieler.

Welche Tonabnehmer-Typen gibt es — und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt vier gängige Generatorprinzipien: MM (Moving Magnet), MC Low Output, MC High Output und MI (Moving Iron). Sie unterscheiden sich darin, welches Teil am Nadelträger befestigt ist und sich bewegt — der Magnet, die Spule oder ein Eisenstück. Das hat direkte Auswirkungen auf die bewegte Masse (und damit die Abtastfähigkeit), die Ausgangsspannung, die benötigte Verstärkung und den klanglichen Charakter. Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick:

  MM (Moving Magnet) MC Low Output MC High Output MI (Moving Iron)
Prinzip Magnet am Nadelträger bewegt sich zwischen festen Spulen Winzige Spulen am Nadelträger bewegen sich im festen Magnetfeld Wie MC Low Output, aber mit mehr Wicklungen für höhere Spannung Kleines Eisenstück am Nadelträger moduliert festes Magnetfeld
Ausgangsspannung Hoch (2,5–6 mV) Niedrig (0,1–0,6 mV) Mittel (1,5–2,5 mV) Hoch (1–6 mV)
Phono-Eingang MM-Eingang (47 kΩ) MC-Eingang (20–1.000 Ω) oder Übertrager MM-Eingang (47 kΩ) MM-Eingang (47 kΩ)
Bewegte Masse Höher (Magnet ist schwerer) Sehr gering (winzige Spulen) Höher als Low-Output-MC (mehr Wicklungen) Gering (nur leichtes Eisenstück)
Nadel tauschbar? Ja — einfacher Nadeltausch, günstiger Unterhalt Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Ja — wie bei MM-Systemen
Klangcharakter Kraftvoll, körperhaft, gute Mitten — etwas weniger Feindynamik Luftig, räumlich, feinste Details und Transienten MC-Charakter, aber etwas weniger filigran als Low Output Natürliche Stimmwiedergabe, musikalisch fließend
Vorteile Günstig, unkompliziert, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, großes Angebot Höchste Abtastpräzision, beste Dynamik, geringe EMI-Empfindlichkeit, symmetrischer Anschluss möglich MC-Qualität am MM-Eingang — keine spezielle Phono-Vorstufe nötig Geringe bewegte Masse, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, oft sehr gute Stimmwiedergabe
Nachteile Höhere bewegte Masse, kapazitätsempfindlich (Kabel/Eingang), anfälliger für EMI-Einstreuung Teuer, Nadel nicht tauschbar, braucht rauscharmen MC-Phono-Pre oder Übertrager Höhere bewegte Masse als Low-Output-MC — Kompromiss zwischen Komfort und Klang Kapazitätsempfindlich wie MM, kleineres Angebot am Markt
Preisspanne ca. 20–800 € ca. 200–15.000 €+ ca. 150–1.500 € ca. 50–2.000 €
Bekannte Hersteller Ortofon, Audio-Technica, Nagaoka, Goldring, Sumiko Ortofon, Denon, Hana, Benz Micro, Dynavector, Clearaudio, van den Hul Hana, Audio-Technica, Sumiko, Ortofon Grado, Nagaoka, Goldring

Welchen Einfluss hat der Nadelschliff auf den Klang — und welche Schlifftypen gibt es?

Der Nadelschliff bestimmt, wie präzise der Diamant den filigranen Modulationen der Schallplattenrille folgen kann. Er beeinflusst Auflösung, Hochtonverhalten, Verzerrungen in der Innenrille und den Plattenverschleiß. Grundsätzlich gilt: Je schlanker und komplexer der Schliff, desto mehr Information wird aus der Rille geholt — aber auch desto anspruchsvoller wird die Justage und desto höher fällt der Preis aus. Hier ein Vergleich der gängigsten Schlifftypen:

  Sphärisch (Konisch) Elliptisch Shibata MicroLine / Line Contact
Form Kugelförmig verrundete Spitze (typ. 18 µm Radius) Zwei Radien — quer 5–8 µm, längs 18 µm Parabolisch geschliffene Flanke mit sehr kleinem seitlichen Radius Dem Schneidstichel nachempfundene Geometrie, extrem schlanke Kontaktzone
Kontaktfläche Klein, punktuell Etwas größer als sphärisch, schlankeres Profil quer zur Rille Deutlich größer — verteilt den Auflagedruck breiter auf die Rillenflanke Sehr große, längliche Kontaktzone — geringstes Verschleißverhalten
Auflösung / Höhen Grundsolide, limitiert im Hochton Deutlich besser — weniger Zischeln, mehr Klarheit Hervorragend — ursprünglich für Quadrophonie bis 50 kHz entwickelt Höchste Auflösung, besonders verzerrungsarm auch in der Innenrille
Justage-Toleranz Sehr gutmütig — verzeiht Fehler leicht Moderat — sorgfältige Justage empfohlen Gering — präzise Justage zwingend erforderlich Sehr gering — nur mit exakter Einstellung vorteilhaft
Lebensdauer (ca.) 500–700 Stunden 800–1.000 Stunden 1.500–2.000 Stunden 2.000+ Stunden
Plattenschonung Gleichmäßig, aber höherer Druck pro Fläche Etwas besser durch schlankeres Profil Sehr gut — großer Kontaktbereich verteilt den Druck Am schonendsten für Nadel und Platte
Geeignet für Einsteiger, DJs, ältere Plattenspieler, entspanntes Hören Mittelklasse-Systeme, aufmerksame Hörer, bester Kompromiss Gehobene Systeme, audiophile Hörer mit sorgfältigem Setup High-End-Systeme mit optimaler Justage und Aufstellung

Was bedeutet Nadelnachgiebigkeit (Compliance) — und warum muss sie zum Tonarm passen?

Die Compliance beschreibt, wie weich oder steif die Aufhängung des Nadelträgers ist — angegeben in µm/mN (Mikrometer pro Millinewton). Zusammen mit der effektiven Masse des Tonarms bildet der Tonabnehmer ein Feder-Masse-System mit einer Resonanzfrequenz. Diese Resonanz sollte idealerweise zwischen 8 und 12 Hz liegen — unterhalb der tiefsten Musikfrequenzen, aber oberhalb typischer Störfrequenzen durch Trittschall und Plattenverwellungen. Passt die Compliance nicht zum Tonarm, kommt es zu unkontrolliertem Wackeln (bei zu hoher Compliance am schweren Arm) oder zu mangelhafter Tiefbassabtastung (bei zu geringer Compliance am leichten Arm). Faustregel: Hohe Compliance (über 20 µm/mN) passt zu leichten Tonarmen, niedrige Compliance (unter 15 µm/mN) zu mittelschweren und schweren Armen.

Brauche ich für einen MC-Tonabnehmer einen speziellen Phono-Vorverstärker?

Für Low-Output-MC-Systeme ja. Deren Ausgangsspannung liegt mit 0,1 bis 0,6 mV weit unter dem Pegel eines MM-Systems und erfordert eine deutlich höhere, zugleich extrem rauscharme Verstärkung. Dafür gibt es drei Wege: einen dedizierten MC-Phono-Vorverstärker, einen Phono-Pre mit umschaltbarem MM/MC-Eingang oder einen passiven MC-Übertrager (Step-Up-Transformer) vor einem MM-Eingang. High-Output-MC-Systeme umgehen dieses Problem — ihre Ausgangsspannung reicht für den Betrieb am Standard-MM-Eingang mit 47 kΩ, was sie zum idealen Einstieg in die MC-Welt macht. MI-Systeme sind in dieser Hinsicht genauso unkompliziert wie MM.

Was bedeutet die Abschlussimpedanz — und warum ist sie beim MC-System so wichtig?

Die Abschlussimpedanz ist der Widerstand, den der Phono-Vorverstärker dem Tonabnehmer als „Last" entgegensetzt. Bei MM-Systemen ist der Standard 47 kΩ — hier liegt die Herausforderung eher in der korrekten Eingangskapazität (pF), die stark vom Phonokabel und der Vorstufe abhängt. Zu hohe Kapazität erzeugt einen unschönen Höhenbuckel, zu niedrige einen dumpfen Klang. Bei MC-Systemen ist der optimale Abschlusswiderstand herstellerspezifisch und liegt typischerweise zwischen 20 und 1.000 Ohm. Hochwertige Phono-Vorverstärker bieten einstellbare Impedanzen, um das System auf den Tonabnehmer abzustimmen. Die richtige Impedanz entscheidet über Tonbalance, Dynamik und räumliche Abbildung — es lohnt sich, hier nach Gehör feinzutunen.

Wie lange hält ein Tonabnehmer — und woran erkenne ich, dass die Nadel verschlissen ist?

Die Lebensdauer hängt vom Nadelschliff, der Auflagekraft, dem Plattenzustand und der Pflege ab. Sphärische Nadeln halten bei normaler Nutzung etwa 500 bis 700 Stunden, elliptische bis rund 1.000 Stunden, und hochwertige Shibata- oder MicroLine-Schliffe können bei guter Pflege 2.000 Stunden und mehr erreichen. Typische Verschleißanzeichen: Der Klang wird zunehmend dumpf oder matt, Zischlaute bei Gesang nehmen zu, die Stereoabbildung verliert an Präzision, und im schlimmsten Fall beginnen Verzerrungen in lauteren Passagen. Wer regelmäßig hört, sollte die Nadel alle drei bis fünf Jahre prüfen lassen — spezielle Hifi-Fachhändler bieten Nadelprüfungen unter dem Mikroskop an.

Wie justiere ich einen Tonabnehmer richtig — worauf kommt es an?

Eine sorgfältige Justage ist der Schlüssel, um das volle Potenzial eines Tonabnehmers auszuschöpfen — und gleichzeitig die Schallplatten zu schonen. Die wichtigsten Einstellparameter sind die Auflagekraft (empfohlenen Wert des Herstellers einhalten, idealerweise mit einer digitalen Tonarmwaage messen), der Überhang (Abstand der Nadelspitze zur Tonarmachse, eingestellt mit einer Schablone), der Kröpfungswinkel und Spurfehlwinkel (werden über den Überhang mitbestimmt), der Azimut (vertikale Ausrichtung der Nadel zur Rillenebene) und der VTA (Vertical Tracking Angle — Höhe des Tonarms in Relation zur Plattenoberfläche). Gerade bei anspruchsvollen Nadelschliffen wie Shibata oder MicroLine lohnt sich jede Minute Justageaufwand. Wer unsicher ist, sollte die Ersteinstellung von einem Fachhändler vornehmen lassen — das ist gut investiertes Geld.

MM, MC oder MI — welcher Typ passt zu mir?

Es gibt keine pauschale Antwort, aber eine gute Orientierung: Wer unkompliziert Vinyl genießen möchte und einen Plattenspieler mit eingebautem oder einfachem externem Phono-Pre besitzt, ist mit einem guten MM-System hervorragend bedient. Die tauschbare Nadel hält die Folgekosten niedrig, und die hohe Ausgangsspannung stellt keine besonderen Anforderungen an die Elektronik. Wer die letzte Feinzeichnung, Räumlichkeit und Transientenpräzision sucht — und bereit ist, in eine hochwertige MC-Phono-Vorstufe zu investieren — findet in einem Low-Output-MC das Maximum an analoger Wiedergabequalität. High-Output-MC-Systeme sind der clevere Mittelweg: MC-Klangqualität ohne spezielle Verstärkung. MI-Systeme wie die von Grado oder Nagaoka bieten eine faszinierende Alternative mit körperhafter, musikalisch fließender Wiedergabe und dem Komfort tauschbarer Nadeln. Entscheidend ist am Ende nicht das Prinzip allein, sondern die Qualität der Umsetzung — und die Abstimmung auf Tonarm, Phono-Vorstufe und den eigenen Geschmack.

Klangheimat Zirkel – Jetzt beitreten
Klangheimat Zirkel

Mitglied werden. Mit jedem Einkauf profitieren.

  • 5 € Willkommensrabatt auf Ihre erste Bestellung nach Anmeldung
  • Bonuspunkte sammeln mit Kundenkonto und gegen freigegebene Artikel aus unserem Sortiment einlösen
  • Treuerabatt für regelmäßige Einkäufe
  • Exklusive Aktionen, Angebote & Neuigkeiten aus der Klangheimat
Jetzt beitreten

Kostenlos & jederzeit kündbar

Lieferung
Unsere Standardlieferung ist kostenfrei ab:

  • Deutschland 90,- €
  • Österreich 200,- €
  • Schweiz 300,- €

Rücksendung

  • Eine Rücksendung aus Deutschland kostet 5,90 €

Bitte melden Sie ihre Rücksendung bei uns an, anschließen erhalten Sie einen Retoure-Schein per Mail. Damit geht die Rücksendung immer an die richtige Adresse.

Die entsprechenden Lieferzeiten können Sie anhand der Lieferstatusanzeige am Artikel entnehmen. Hier geht es zur detailierten Lieferstatus Anzeige.

Kontaktinformation gem. Art. 19 EU GPSR

Postanschrift

Ortofon AS

Stavangervej 9
DK-4900 Nakskov
Dänemark


Elektronische Adresse

E-Mail: Support@ortofon.dk
Website: https://ortofon.com/

Tonabnehmer · MM-System · Ortofon OM-Serie

Der Ortofon OM 5E ist der große Bruder des OM 3E — und macht im direkten Vergleich bereits deutlich, wohin die Reise in der OM-Serie geht. Ausgeprägte Klangfarben, druckvolle, konturierte Bässe und eine Räumlichkeit, die den Hörer mitten in die Musik stellt statt sie von außen zu beobachten: Das sind Qualitäten, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind. Gegenüber dem OM 3E spielt der OM 5E spürbar souveräner und ruhiger — mit mehr Reserven bei der Abtastung und einem ausgewogeneren, harmonischeren Gesamtklang. Eine absolute Kaufempfehlung für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

Konzipiert für leichte und sehr leichte Tonarme — das fehlende Zusatzgewicht reduziert das Systemgewicht auf bemerkenswerte 2,5 g, ideal für ULM-Tonarme und andere ultraleichte Konstruktionen. Wer ein Zusatzgewicht einlegt, erhöht das Gewicht auf 5 g und öffnet das System für mittelschwere Tonarme. Der elliptische Nadelschliff (r/R 8/18 µm) sorgt für präzise, verzerrungsarme Abtastung mit guter Rillenkonformität — deutlich überlegen gegenüber sphärisch geschliffenen Nadeln.

Nur 2,5 g
Ohne Zusatzgewicht — prädestiniert für ULM- und ultraleichte Tonarme, die schwerere Systeme nicht ausbalancieren können
Upgrade-fähig
Nadeleinschub Stylus 3E als Ersatz — aufwertbar mit OM 10, 20, 30 oder 40 Nadeleinschüben ohne Systemwechsel
Elliptischer Schliff
r/R 8/18 µm — präzisere Rillenkonformität als Rundnadeln, weniger Verzerrungen, mehr Detail bei enger Rillenführung
Klang & Charakter

Der OM 5E klingt für sein Preissegment erstaunlich vollständig: Der Bass ist druckvoll und konturiert, ohne aufzudicken; die Mitten tragen Stimmen und Instrumente mit natürlicher Färbung; die Hochtonauflösung ist für einen elliptischen Schliff dieser Preisklasse bemerkenswert offen. Was besonders auffällt, ist die räumliche Abbildung — der OM 5E platziert Instrumente und Stimmen mit einer Präzision und Tiefenstaffelung, die in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Wer bisher ein System mit Rundnadel betrieben hat, wird den Unterschied beim ersten Abspielen deutlich hören.

Die Nadelnachgiebigkeit von 20 µm/mN ist sorgfältig auf das Zusammenspiel mit leichten und mittelschweren Tonarmen abgestimmt — zu steife Systeme klingen in leichten Armen hart und verzerrungsreich, zu weiche verlieren Kontur und Kontrolle. Der OM 5E trifft hier einen praktischen Mittelweg, der an einem breiten Spektrum an Spielern und Tonarmen zuverlässig funktioniert. Die kleineren Spulen des Systems machen es zudem gutmütiger gegenüber hohen Abschlusskapazitäten — wie sie an vielen Japan-Vollverstärkern der 1990er und 2000er Jahre üblich sind. Ausgewogener Klang ist damit auch ohne sorgfältig abgestimmten Phono-Vorverstärker erreichbar.

Das Upgrade-Prinzip der OM-Serie

Einer der größten Vorteile der OM-Serie ist ihr konsequentes Upgrade-Konzept: Der Tonkörper bleibt, der Nadeleinschub wechselt. Wer mit dem OM 5E beginnt und später mehr möchte, kann ohne Systemwechsel auf die Nadeleinschübe OM 10, 20, 30 oder 40 upgraden — jede Stufe bringt einen verfeinerten Nadelschliff, mehr Auflösung und tiefere Rillenführung. Das schützt die Investition und macht den Einstieg mit dem OM 5E zur bewussten Entscheidung, nicht zum Kompromiss. Der Ersatz-Nadeleinschub für das OM 5E ist der Stylus 3E, der bei Bedarf unkompliziert nachbestellt werden kann.

Das kompakte, schlanke Langnasen-Gehäuse erlaubt freie Sicht von oben auf die Nadelspitze — praktisch beim Auflegen und unentbehrlich bei der Nadelreinigung. Der herausnehmbare Messingeinsatz in der Montageplatte ermöglicht die Montage von oben und unten, was die Montage in engen oder schwer zugänglichen Headshells erheblich vereinfacht.

Technische Daten
Typ MM (Moving Magnet)
Abtastdiamant Elliptisch, r/R 8/18 µm
Abtastwinkel 20°
Ausgangsspannung 4 mV*
Auflagekraft (empfohlen) 17,5 mN (1,75 g)
Auflagekraftbereich 15–20 mN (1,5–2,0 g)
Nadelnachgiebigkeit 20 µm/mN
Frequenzbereich 20–20.000 Hz
Frequenzgang 20–18.000 Hz +2 dB / −3 dB
Übersprechdämpfung bei 1 kHz 22 dB
Übersprechdämpfung bei 15 kHz 15 dB
Kanalabweichung bei 1 kHz 2 dB
Abtastfähigkeit (315 Hz) 60 µm**
Gewicht 2,5 g (ohne Zusatzgewicht) · 5 g (mit Zusatzgewicht)
Empf. Tonarmtyp Leicht (2,5 g) · mittelschwer (5 g, ohne eingelegtes Zusatzgewicht)
Verstärkeranschluss Phono MM / 47 kΩ
Empf. Abschlusswiderstand 47 kΩ
Empf. Abschlusskapazität 200–600 pF
Ersatz-Nadeleinschub Stylus 3E · Upgrade mit OM 10 / 20 / 30 / 40 möglich
Hersteller Ortofon A/S, Nakskov (Dänemark) — gegründet 1918

 

Geben Sie die erste Bewertung für dieses Produkt ab. Der Text muss mindestens aus 40 Buchstaben bestehen.

Kunden kauften auch folgende Produkte

-17%
JUST 1 Analogis - Tonabnehmer Einmesschablone JUST 1 Analogis - Tonabnehmer Einmesschablone
Analogis
JUST 1 Analogis - Tonabnehmer Einmesschablone
UVP €12,00
€10,00 / Stück
Sie sparen €2,00

Wir empfehlen auch

-2%
Ortofon Super OM 5 E - MM Tonabnehmer Ortofon
ORTOFON
Ortofon Super OM 5 E - MM Tonabnehmer Ortofon
UVP €85,00
€84,00 / Stück
(2)
Sie sparen €1,00
-5%
Ortofon OM 5S - MM Tonabnehmer Ortofon
ORTOFON
Ortofon OM 5S - MM Tonabnehmer Ortofon
UVP €45,00
€43,00 / Stück
Sie sparen €2,00