Hifi-Zubehör · Gerätefüße & Resonanzkontrolle
Jede hochwertige Hifi-Komponente sitzt auf einem unscheinbaren Problem: dem Untergrund, auf dem sie steht. Verstärker, Plattenspieler oder DAC schwingen mit jeder mechanischen Anregung mit — von Trittschall über die eigenen Trafos bis hin zum Körperschall, den die Lautsprecher in Boden und Rack einkoppeln. Diese Mikrovibrationen verwischen Feinzeichnung, kosten Räumlichkeit und weichen den Bass auf, bevor das Signal überhaupt am Ausgang ankommt. Der SSC Magicpoint setzt genau dort an, wo Klang entsteht und verloren geht: an der Schnittstelle zwischen Gerät und Stellfläche.
Der Magicpoint ist die magnetisch verstärkte Weiterentwicklung des bewährten String-Suspension-Prinzips, mit dem der deutsche Hersteller SSC seit Mitte der 1990er-Jahre Maßstäbe in der bezahlbaren Resonanzkontrolle setzt. In einem Gehäuse aus eloxiertem Aluminium arbeitet ein straff gespanntes Gewebe-Element, das einfallende Schwingungen in alle Raumrichtungen ableitet — ergänzt um zwei gegenpolig angeordnete Magnete. Diese Magnete übernehmen einen Teil der statischen Last und entlasten so das Gewebe. Das Ergebnis: eine deutlich höhere Tragfähigkeit, eine schnellere Energieableitung und ein Klangbild, das spürbar an Luftigkeit und Dynamik gewinnt — entwickelt gezielt für schwere, anspruchsvolle High-End-Komponenten.
Magnet-Technik
Zwei gegenpolige Magnete entlasten das Gewebe — höhere Last, schnellere Ableitung
Bis 20 kg pro Fuß
Hohe Traglast auch für schwere Verstärker und High-End-Komponenten
Made in Germany
Materialien und Fertigung vollständig aus deutscher Produktion
Das Herzstück jedes SSC-Produkts ist das String-Suspension-Gewebe — ein elastisch gespanntes Trägermaterial, das ursprünglich aus der Seiltechnik der ersten SSC-Gerätebasen hervorging. Anders als ein starrer Spike, der Energie nur in eine Richtung führt, oder ein weicher Gummifuß, der lediglich in einem schmalen Frequenzband dämpft, gibt das Gewebe in alle Richtungen kontrolliert nach. Es entkoppelt das Gerät von der Stellfläche und wandelt Schwingungsenergie breitbandig in Reibungswärme um, statt sie ins Chassis zurückzuspiegeln.
Die Besonderheit des Magicpoint liegt in der magnetischen Unterstützung. Zwei gegenpolig angeordnete Magnete erzeugen im Inneren des Aluminiumgehäuses eine tragende Kraft, die einen Teil des Gerätegewichts aufnimmt. Dadurch wird das Gewebe-Element von statischer Last befreit und bleibt in seinem optimalen, beweglichen Arbeitsbereich — selbst wenn ein schwerer Vollverstärker oder ein massereicher Laufwerks-Sockel auf dem Fuß ruht. Magnetische Tragkraft und mechanische Entkopplung arbeiten so Hand in Hand: Der Fuß trägt mehr und entkoppelt zugleich freier. Hörbar wird das als ein ruhigerer, schwärzerer Hintergrund, aus dem sich Instrumente plastischer lösen, sowie als ein strafferer, konturierter Bass.
Der Effekt ist keine Geschmacksfrage, sondern physikalisch begründet: Weniger eingekoppelte Vibration bedeutet weniger Modulation des Nutzsignals. Besonders mechanisch sensible Geräte profitieren — der Tonabnehmer eines Plattenspielers etwa tastet Auslenkungen im Mikrometerbereich ab, und jede Fremdschwingung, die ihn dabei erreicht, schreibt sich unweigerlich ins Klangbild ein. Aber auch Röhrenverstärker mit ihren mikrofonieempfindlichen Röhren, CD-Laufwerke, DACs und Streamer reagieren auf die Beruhigung ihres Standorts mit mehr Auflösung und einer ruhigeren, müheloseren Wiedergabe.
Der Magicpoint ist in drei Ausführungen erhältlich, die sich ausschließlich in ihrer Oberseite — dem Kontaktpunkt zum Gerät — unterscheiden. Gehäuse, Gewebe-Element und Magnettechnik sind bei allen drei identisch, sodass die Wahl allein der Aufstellung und dem jeweiligen Gerät folgt:
Magicpoint 100 — Filz-Top: Die klassische Allround-Variante. Eine Filzauflage auf der Oberseite bildet einen sanften, definierten Kontaktpunkt, schont empfindliche Gehäuseböden und Lackoberflächen und eignet sich ideal, um Elektronik aller Art einfach aufzustellen.
Magicpoint 200 — Schraubfunktion: Die flexibelste Variante. Sie lässt sich frei als Puck unterstellen oder über die beiliegenden Gewindeadapter (M4, M6, M8) direkt mit der Komponente verschrauben — für eine feste, klapperfreie Ankopplung. Wichtig: Das M4-Gewinde darf maximal 3 mm eingedreht werden, da darunter im Gehäuse der Magnet liegt und beschädigt werden könnte.
Magicpoint 300 — Spike-Top: Die Variante für Geräte und Lautsprecher, die bereits auf Spikes stehen. Eine Spike-Aufnahme auf der Oberseite fängt die Spike-Spitze präzise und sicher ab, sodass sich der Klanggewinn des Magicpoint mit einer vorhandenen Spike-Ankopplung kombinieren lässt.
Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 20 kg pro Fuß deckt schon ein Satz aus vier Magicpoints einen Lastbereich bis rund 80 kg ab — genug für nahezu jede Elektronikkomponente und viele Standlautsprecher. Jeder Magicpoint wird einzeln geliefert (Stückpreis) und ist in den Farben Schwarz und Silber erhältlich, sodass sich der passende Satz exakt auf Gerät und Stückzahl abstimmen lässt.
| Hersteller |
String Suspension Concept (SSC), Deutschland |
| Modellreihe |
Magicpoint 100 / 200 / 300 |
| Produktart |
Gerätefuß / Puck zur Resonanzkontrolle |
| Durchmesser |
50 mm |
| Gesamthöhe |
ca. 16 mm |
| Tragfähigkeit |
bis 20 kg pro Fuß |
| Gehäuse |
Eloxiertes Aluminium |
| Dämpfungselement |
SSC String-Suspension-Gewebe + zwei gegenpolige Magnete |
| Magicpoint 100 |
Filz-Top (sanfte Filzauflage) |
| Magicpoint 200 |
Schraubfunktion mit Gewindeadaptern (M4 / M6 / M8) |
| Magicpoint 300 |
Spike-Top (Spike-Aufnahme) |
| Montagehinweis |
M4-Gewinde max. 3 mm eindrehen (Schutz des Magneten) |
| Farben |
Schwarz / Silber |
| Lieferumfang |
Einzelstück (Stückpreis) |
| Einsatzbereiche |
Plattenspieler, Verstärker, Röhrengeräte, CD-Player, DAC, Streamer, Lautsprecher |
| Herkunft |
Made in Germany |