Art-Nr.t-ind-tesi3white
GTIN5903887127530
Gewicht11,20 kg

Tesi 3 - Kompaktlautsprecher
weiß - Indiana Line

Indiana Line
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  • Dual-Wave-Sicke aus der Diva-Flaggschiffserie — erweitert den linearen Arbeitsbereich des 160-mm-Tiefmitteltöners und reduziert Intermodulationsverzerrungen spürbar bei tiefen Frequenzen
  • 26-mm-Hochtöner mit Radial Venting Kammer und Neodym-Magnet — rechteckige Frontplatte im Diva-Design für überlegene Waveguide-Wirkung und optimale Bündelung
  • Glimmer-Polypropylen-Membran mit Induktions-Linearisierungsring und vergrößertem Magneten — präziser, tiefreichender Bass bis 45 Hz, Empfindlichkeit 90 dB
  • Frontseite Bassreflexöffnung — flexible Aufstellung auch wandnah, keine Einschränkungen durch rückseitige Portöffnung
  • AV-Online Recommended Buy — „warmer, körperreicher Klang mit noch mehr Detailgenauigkeit als der bereits preisgekrönte Vorgänger Tesi 261"
  • Intern verstärktes MDF-Gehäuse, magnetisches Gitter, abgerundete Kanten — erhältlich in Weiß, Eiche Schwarz und Mokka, 340 × 180 × 275 mm, 5,6 kg
Hersteller Lautsprecher
Indiana Line
Produktart
Lautsprecher
Modell
Tesi 3
Typ Lautsprecher
Kompaktlautsprecher, Regallautsprecher, 2-Wege System
Farbe Lautsprecher
Weiß
Konnektivität
Kabel

Wer ist Indiana Line und woher kommt die Marke?

Indiana Line ist eine traditionsreiche Lautsprechermarke mit italienischen Wurzeln, 1977 in Turin gegründet — und damit eine der ältesten Lautsprechermarken Italiens. Die Marke hat in ihrer Geschichte zwei Eigentümerwechsel erlebt: 2006 ging Indiana Line an die italienische Coral Electronic srl (Turin/Rivoli), seit 2020 gehört die Marke zur polnischen Audio Klan-Gruppe, die zuvor bereits als erfolgreichster Distributor eng mit Indiana Line verbunden war. Entwicklung und Fertigung liegen heute in den Händen eines spezialisierten polnischen Teams, das in enger Zusammenarbeit mit italienischen Designspezialisten arbeitet. Die italienische Designphilosophie, der ausgewogene Klangcharakter und das handwerkliche Ethos bleiben dabei die DNA der Marke — was sich hört und sieht. Das Ergebnis ist eine Synthese aus italienischem Erbe und moderner, schlanker europäischer Fertigung, die Indiana Line zu einem der attraktivsten Preis-Leistungs-Angebote im europäischen HiFi-Markt macht.

Warum heißt eine italienische Marke ausgerechnet „Indiana Line"?

Der ungewöhnliche Name hat einen historischen Hintergrund: In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren vertrieb der italienische Distributor Selectra sehr erfolgreich Lautsprecher des amerikanischen Herstellers Utah. Als Utah die Produktion einstellte, entschied sich der Distributor, Lautsprecher nach diesem Vorbild in Italien selbst zu entwickeln und zu fertigen — aus Kostengründen und um an die bestehenden Markterfolge anzuknüpfen. Der Name sollte einen Bezug zum amerikanischen Erbe behalten, so wurde aus „Utah" sprachlich das ebenfalls US-inspirierte „Indiana Line". Die aktuelle Utah-Serie greift diese Wurzeln heute bewusst wieder auf und ist eine direkte Hommage an die Gründungsgeschichte der Marke.

Wo werden Indiana Line Lautsprecher heute hergestellt?

Indiana Line verbindet heute drei Säulen zu einem stimmigen Gesamtkonzept: Das italienische Erbe aus Turin bildet das kulturelle und gestalterische Fundament der Marke — Designsprache, Klangphilosophie und das handwerkliche Selbstverständnis sind nach wie vor italienisch geprägt. Entwicklung und Fertigung finden seit der Übernahme durch Audio Klan 2020 in Polen statt, in enger Abstimmung mit italienischen Designspezialisten. Diese Konstellation hat handfeste Vorteile: Polen verfügt über eine traditionsreiche, hochqualifizierte Lautsprecherfertigung (viele renommierte europäische HiFi-Marken lassen dort produzieren), die Produktionswege sind kurz, die Qualitätskontrolle eng — und die Kostenstruktur erlaubt ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das in westeuropäischer Fertigung schlicht nicht darstellbar wäre. Für den Kunden bedeutet das konsistente Verarbeitungsqualität, „Made in EU"-Status, kurze Reaktionszeiten auf Marktanforderungen und den bekannten italienischen Klangcharakter — in modernem, schlankem Gewand.

Welche Lautsprecher-Serien gibt es bei Indiana Line — und wie unterscheiden sie sich?

Das Portfolio gliedert sich in vier Hauptlinien mit klarer Positionierung: Die Nota-Serie ist der Einstieg — kompakte, günstige Modelle mit erstaunlicher Klangtiefe für kleinere Räume und preisbewusste Stereo-Setups. Die Tesi-Serie ist die meistverkaufte Linie und vereint elegantes Design mit musikalischer Neutralität; sie profitiert stark von Technologien aus der Diva-Reihe und bildet das Rückgrat des Sortiments. Die Diva-Serie ist das klangliche und optische Flaggschiff — mit aufwändigen Frequenzweichen, Curv-Membran-Treibern (im Spitzenmodell Diva 6) und besonders stabilen Gehäusen. Die Utah-Serie schließlich steht für Retro-Design der 1970er-Jahre mit modernster Technik — hohe Wirkungsgrade, warmer Grundton und nostalgische Optik. Ergänzend gibt es Subwoofer, Center- und Surroundlautsprecher sowie Einbau- und Outdoor-Modelle.

Welche Indiana Line Serie passt zu welcher Raumgröße?

Indiana Line hat für nahezu jede Wohnsituation das passende Modell. Grob gilt: Kompaktlautsprecher wie die Nota, die Tesi 2/3 oder die Diva 3 sind ideal für Räume bis ca. 15 m² und dort, wo Standlautsprecher aus Platzgründen nicht gewünscht sind. Für mittlere Räume von 12 bis 20 m² eignen sich 2,5-Wege-Standlautsprecher wie die Tesi 5 oder Diva 5 hervorragend. Größere Wohnräume von etwa 20 bis 25 m² sind das ideale Revier für die 3-Wege-Flaggschiffe Tesi 6 und Diva 6. Die neue Utah 5 mit 10-Zoll-Tieftöner und 94 dB Wirkungsgrad spielt auch in großen, offenen Loft-Räumen souverän auf. Grundsätzlich gilt: Lieber einen leicht überdimensionierten Lautsprecher wählen und entspannt laufen lassen, als einen zu kleinen ans Limit zu bringen.

Was macht die „Dual-Wave-Sicke" der neuen Generation so besonders?

Die Dual-Wave-Sicke ist eine der wichtigsten Neuerungen, die Indiana Line zuerst in der aktuellen Diva-Serie und inzwischen auch in der neuen Tesi-Generation einsetzt. Optisch erinnert sie an die akkordeonartigen Sicken professioneller Bühnenlautsprecher — technisch bringt sie zwei Vorteile: Sie erweitert den linearen Arbeitsbereich des Membrans (der Treiber kann größere Hübe ohne Verzerrung ausführen) und sie reduziert Intermodulationsverzerrungen, besonders im Tiefbassbereich. Hörbar wird das als klarerer, präziserer Mittelton: Stimmen wirken natürlicher, Schlagzeug, Streicher und akustische Instrumente gewinnen an Definition und Körper. Gerade bei komplexen Passagen mit tiefen und mittleren Frequenzen gleichzeitig zahlt sich die Technologie hörbar aus.

Welche Hochtöner-Technologie verwendet Indiana Line?

Indiana Line setzt durchgängig auf 26 mm Seidenkalotten-Hochtöner mit kräftigem Neodym-Magneten. Die Seidenmembran liefert im Vergleich zu harten Kalotten (Metall, Keramik) einen angenehm natürlichen, nicht ermüdenden Hochtonbereich, der auch über längere Hörsitzungen entspannt bleibt. Besonderheit vieler Modelle ist die Radial-Venting-Gehäusekammer hinter der Kalotte, die Rückreflexionen bedämpft und den Hochtöner akustisch entkoppelt. Bei den neuesten Diva- und Tesi-Modellen kommt zusätzlich eine rechteckige Hochtöner-Frontplatte zum Einsatz, die einerseits optisch harmoniert, andererseits die Integration mit den Tiefmitteltönern verbessert. Im Hochtonfilter der Frequenzweichen verbaut Indiana Line ausschließlich Luftspulen und Folienkondensatoren — keine Ferritkernspulen oder Elektrolytkondensatoren, weil diese das Signal hörbar verfälschen können.

Welche Verstärker passen zu Indiana Line Lautsprechern?

Indiana Line Lautsprecher sind bewusst so abgestimmt, dass sie mit nahezu jedem Verstärker oder AV-Receiver harmonieren. Die Impedanzcharakteristik ist durchweg linearisiert und liegt in einem unkritischen Bereich (meist nominal 4–8 Ohm), der Wirkungsgrad ist je nach Modell ordentlich bis sehr hoch — die Utah 5 erreicht beispielsweise stattliche 94 dB und kann schon mit moderaten Verstärkerleistungen zu voller Form auflaufen. Das macht Indiana Line besonders interessant für Einsteiger, die einen vorhandenen Vollverstärker oder Receiver weiter nutzen möchten, aber auch für Puristen, die Röhrenverstärker oder kompakte Class-D-Amps einsetzen. Als Faustregel: 40–100 Watt Sinusleistung pro Kanal sind für die meisten Modelle ein komfortabler Bereich. Dank der ausgewogenen Lastkurve bleiben die Verzerrungen auch bei höheren Pegeln niedrig.

Sind Indiana Line Lautsprecher heimkino-tauglich?

Sehr sogar — Indiana Line ist eine der wenigen Marken in dieser Preisklasse, die komplette Heimkino-Setups innerhalb einer Serie anbieten. Sowohl die Tesi- als auch die Diva-Serie stellen aufeinander abgestimmte Fronts (Stand- oder Regalversion), passende Center (Tesi 7, Diva 7), Surroundlautsprecher und Subwoofer bereit. Weil alle Chassis und Frequenzweichen innerhalb einer Serie identisch abgestimmt sind, entsteht ein homogenes, tonal geschlossenes Klangbild — Dialoge, Effekte und Musikeinlagen wandern nahtlos zwischen den Kanälen. Für Dolby-Atmos-Setups gibt es Einbau- und Deckenlautsprecher, die sich in die gleiche Tonalität einfügen. Wer mit einem Stereo-Paar startet, kann sein System damit problemlos zu 5.1, 7.1 oder Atmos ausbauen, ohne die Fronts später gegen andere Marken tauschen zu müssen.

Worauf muss ich bei der Aufstellung achten?

Entscheidend ist die Position der Bassreflex-Öffnung, die bei Indiana Line je nach Modell variiert. Modelle mit Öffnung in der Front (z. B. Tesi 5, Tesi 3, Nota 550 X) sind besonders aufstellungstolerant und dürfen näher an Rückwände gerückt werden. Standlautsprecher mit Bassreflexöffnung im Boden (Tesi 6, Diva 6, Utah 5) reduzieren die Hörbarkeit von Resonanzen und erlauben ebenfalls eine wandnahe Aufstellung ohne übermäßige Bassanhebung. Modelle mit rückseitiger Öffnung (Tesi 2, Tesi 7) brauchen mindestens 20–30 cm Abstand zur Rückwand, um sauber atmen zu können. Für die Utah 5 gilt eine Besonderheit: Sie wurde speziell für die Aufstellung direkt auf dem Boden konzipiert (dank abgeschrägter Rückseite und nach unten abstrahlendem Twin-Port-Bassreflex) — hochflorige Teppiche sollten vermieden werden, damit die Öffnungen frei atmen können. Beigelegte optionale Füße ermöglichen alternativ die Aufstellung auf niedrigen Möbeln.

Wie klingt Indiana Line charakteristisch — und für wen sind die Lautsprecher gemacht?

Der typische Indiana Line Klang ist tonal ausgewogen und musikalisch — weder übertrieben hell und analytisch, noch künstlich warm. Stimmen wirken natürlich und präsent, Instrumente greifbar, der Bassbereich ist je nach Modell trocken und präzise (Tesi/Diva) oder warm und kraftvoll (Utah). Das Klangbild öffnet sich räumlich, ohne sich aufzudrängen — ideal für Hörer, die stundenlang entspannt Musik genießen wollen, statt permanent einzelne Details zu sezieren. Damit sind Indiana Line Lautsprecher besonders attraktiv für Einsteiger und Wiedereinsteiger, die ernsthaften HiFi-Klang ohne Fachhändler-Preisschock suchen, für Musikliebhaber mit Schwerpunkt Jazz, Rock, Pop, Klassik und Akustik, sowie für Heimkino-Fans, die ein stimmiges 5.1- oder 7.1-Setup aus einer Hand aufbauen möchten. Wer zusätzlich Wert auf elegante italienische Optik legt, die sich zurückhaltend in jedes Wohnzimmer einfügt, wird bei Indiana Line ebenfalls fündig.

Warum ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Indiana Line so auffällig gut?

Drei Faktoren wirken hier zusammen. Erstens die schlanke, integrierte Unternehmensstruktur: Entwicklung und Fertigung liegen in Polen unter einem Dach, ohne die aufgeblähten Kostenstrukturen großer Konzerne — italienische Designexpertise fließt direkt und ohne Umwege ein. Zweitens der konsequente Technologie-Transfer: Komponenten und Lösungen, die ursprünglich für die Diva-Spitzenserie entwickelt wurden (Dual-Wave-Sicke, optimierte Magnetsysteme, Frequenzweichen-Topologie, Hochtöner-Geometrie), wandern in vereinfachter aber gleichwertig abgestimmter Form in die Tesi- und Utah-Serien — Mittelklasse-Kunden bekommen so echte Flaggschiff-Technik zum Bruchteil des Preises. Drittens die rationale Komponentenauswahl: Jedes Bauteil ist genau dort eingesetzt, wo es klanglich den größten Unterschied macht, statt durch audiophile Kosmetik den Preis aufzublasen. Das Ergebnis ist eine Marke, die in unabhängigen Tests regelmäßig mit Lautsprechern konkurriert, die das Doppelte kosten — und damit zu Recht als einer der ehrlichsten Preis-Leistungs-Tipps im europäischen HiFi-Markt gilt.

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Kontaktinformation gem. Art. 19 EU GPSR

Postanschrift

Audio Klan

Gen. Andersa 12 lok.
00-201 Warschau
Polen


Elektronische Adresse

E-Mail: info@indianaline.com
Website: https://www.indianaline.com/

Lautsprecher · 2-Wege-Kompaktlautsprecher

In der Welt des bezahlbaren HiFi hat Indiana Line in den vergangenen Jahren mit der Tesi-Serie bewiesen, dass kompromisslose Klangqualität keine Frage des Budgets sein muss. Nun hebt das italienische Traditionshaus die Latte noch einmal an: Der Indiana Line Tesi 3 übernimmt die bewährte Architektur des preisgekrönten Tesi 261 und bereichert sie systematisch mit Technologien aus der hauseigenen Flaggschiffserie Diva — von der Dual-Wave-Sicke bis zur Frequenzweichentopologie. Das Ergebnis ist ein Kompaktlautsprecher, der in seiner Preisklasse klanglich weit über sich hinauswächst.

Indiana Line wurde in Italien gegründet und ist seit Jahrzehnten für einen charakteristischen Klangstil bekannt: warm, dynamisch, musikalisch und mit einer Natürlichkeit in der Stimmwiedergabe, die weit teurere Lautsprecher nicht immer erreichen. AV-Online vergab dem Tesi 3 die begehrte Auszeichnung Recommended Buy — und begründet sie damit, dass der Lautsprecher mehr liefert als erwartet und einen warmen, körperreichen Klang mit gesteigerter Detailgenauigkeit bietet, der beim Vorgänger bereits Maßstäbe gesetzt hatte.

Dual-Wave-Sicke
Diva-Flaggschiff-Technologie im Kompaktlautsprecher — erweiterter Linearitätsbereich, deutlich reduzierte Verzerrungen
Radial Venting HT
26-mm-Neodym-Hochtöner mit Indiana Line Kammer-Technologie für klaren, weiträumigen Hochton
Recommended Buy
AV-Online Auszeichnung — Tesi 3 übertrifft den bereits preisgekrönten Vorgänger in Klang und Detailtreue
Dual-Wave-Sicke & Tiefmitteltöner

Das technische Kernstück des Tesi 3 ist die Dual-Wave-Sicke — eine Aufhängungstechnologie, die Indiana Line erstmals in den hochpreisigen Modellen der Diva-Serie entwickelt und erprobt hat. Die doppelwellige Sicke erinnert optisch an die akkordeonartige Federung professioneller Bühnenlautsprecher und wurde sorgfältig entwickelt, um zwei spezifische Probleme zu lösen: Sie erweitert den linearen Auslenkungsbereich des 160-mm-Tiefmitteltöners erheblich und reduziert dabei Intermodulationsverzerrungen — jene unerwünschten Artefakte, die entstehen, wenn ein Treiber gleichzeitig tiefe und mittelhohe Frequenzen übertragen muss. Der Effekt ist besonders bei akustischen Instrumenten, Streichern und Schlagwerk hörbar: Die Trennung zwischen den Klangquellen wird klarer, das Fundament stabiler.

Die 160-mm-Membran selbst besteht aus einem Glimmer-Polypropylen-Gemisch — ein Material, das die Steifigkeit von Glimmer mit der Dämpfungsfähigkeit von Polypropylen verbindet und dadurch Membranresonanzen effektiv unterdrückt. Ein Induktions-Linearisierungsring sorgt dafür, dass die elektrischen Eigenschaften des Antriebs über den gesamten Auslenkungsbereich konstant bleiben. Zusammen mit dem gegenüber dem Tesi 261 vergrößerten Magneten ergibt sich ein Tiefmitteltöner, der tiefer, präziser und bei hohen Pegeln deutlich sauberer arbeitet.

Hochtöner & Frequenzweiche

Der 26-mm-Hochtöner des Tesi 3 trägt die Handschrift von Indiana Lines eigener Radial Venting-Technologie: Die Kammer hinter der Hochtonkalotte ist so konstruiert, dass Rückwellenreflexionen gezielt abgeleitet werden, bevor sie die Kalotte stören können. Der Neodym-Magnet liefert ein starkes Antriebsfeld bei geringem Gewicht. Gegenüber dem Tesi 261 hat die Frontplatte eine neue, rechteckige Form erhalten — eine Formgebung, die aus den neuesten Diva-Modellen übernommen wurde und eine bessere Waveguide-Wirkung erzielt: Die Schallabstrahlung in den Raum wird gleichmäßiger, und der Hochton entfaltet sich großzügiger.

Die Frequenzweiche wurde mithilfe moderner Messtechnik und Simulationstools entwickelt und orientiert sich in Topologie und Bauteilqualität an den Diva-Modellen. Die Trennfrequenz liegt bei 3 kHz. Das Ergebnis ist eine nahtlose Zusammenarbeit beider Treiber ohne hörbare Sprünge oder Charakterwechsel im Übergangsbereich — ein Merkmal, das gerade bei anspruchsvollen Aufnahmen mit breiter dynamischer Bandbreite den Unterschied macht.

Gehäuse, Design & Aufstellung

Das intern verstärkte MDF-Gehäuse des Tesi 3 ist gezielt versteift, um Gehäuseresonanzen zu unterdrücken — ein häufig unterschätzter Faktor, der die Klangqualität kompakter Lautsprecher erheblich beeinflussen kann. Die nach vorne gerichtete Bassreflexöffnung ist ein entscheidender Vorteil in der Praxis: Sie erlaubt die Aufstellung auch nahe einer Wand oder in einem Regal, ohne den Tiefbassbereich zu kompromittieren — was bei rückseitigen Ports nicht möglich wäre. Das magnetische Gitter lässt sich ohne sichtbare Clips befestigen und abnehmen. Die sanft abgerundeten Gehäusekanten und die drei Farboptionen — Weiß, Eiche Schwarz und Mokka — fügen den Tesi 3 harmonisch in verschiedene Wohnstile ein.

Technische Daten
Hersteller Indiana Line (Italien)
Modell Tesi 3
Bauweise 2-Wege Kompaktlautsprecher, Bassreflex (Frontport)
Tiefmitteltöner 160 mm, Glimmer-Polypropylen-Membran, Dual-Wave-Sicke, Induktions-Linearisierungsring
Hochtöner 26 mm, Neodym-Magnet, Radial Venting Kammer, rechteckige Frontplatte
Trennfrequenz 3 kHz
Frequenzgang 45 Hz – 22 kHz
Empfindlichkeit 90 dB (2,8 V / 1 m)
Empfohlene Verstärkerleistung 30 – 120 W
Gehäuse Intern verstärktes MDF, magnetisches Gitter, abgerundete Kanten
Abmessungen (H × B × T) 340 × 180 × 275 mm
Gewicht 5,6 kg
Farben Weiß, Eiche Schwarz, Mokka

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