Art-Nr.ta-ad-art9xa2
GTIN4961310153984
Gewicht0,30 kg

AT-ART
9XA - MC Tonabnehmer - Audio Technica

Audio Technica
Lieferung Do. 06. Aug. - Sa. 08. Aug. 2026 **

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  • Der High-End-MC-Tonabnehmer bietet eine beispiellose Klangklarheit
  • Mit Shibata-Nadel, Bor-Ausleger und nichtmagnetischem Kern für höchsten audiophilen Genuss
  • Perfekt abgestimmte Spulentechnologie garantiert exzellente Audio-Performance
Hersteller TA
Audio Technica
Produktart
High End Tonabnehmer
Modell
AT-ART9XA
Typ Tonabnehmer
MC (Moving Coil)
Markenkompatibilität
alle

Was macht der Tonabnehmer eigentlich — und warum ist er so entscheidend?

Der Tonabnehmer ist das erste und wichtigste Glied in der analogen Wiedergabekette. Eine winzige Diamantnadel gleitet durch die Schallplattenrille und tastet dabei feinste Strukturen auf beiden Rillenflanken ab — Strukturen, die das gesamte Musiksignal enthalten. Der Tonabnehmer wandelt diese mechanischen Schwingungen über ein elektromagnetisches oder elektrodynamisches Prinzip in eine elektrische Spannung um, die anschließend vom Phono-Vorverstärker auf Linepegel gebracht wird. Was der Tonabnehmer nicht aus der Rille herausholt, kann kein nachfolgendes Gerät rekonstruieren. Deshalb ist ein hochwertiger Tonabnehmer — zusammen mit einer guten Phono-Vorstufe — das wirkungsvollste Upgrade für jeden Plattenspieler.

Welche Tonabnehmer-Typen gibt es — und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt vier gängige Generatorprinzipien: MM (Moving Magnet), MC Low Output, MC High Output und MI (Moving Iron). Sie unterscheiden sich darin, welches Teil am Nadelträger befestigt ist und sich bewegt — der Magnet, die Spule oder ein Eisenstück. Das hat direkte Auswirkungen auf die bewegte Masse (und damit die Abtastfähigkeit), die Ausgangsspannung, die benötigte Verstärkung und den klanglichen Charakter. Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick:

  MM (Moving Magnet) MC Low Output MC High Output MI (Moving Iron)
Prinzip Magnet am Nadelträger bewegt sich zwischen festen Spulen Winzige Spulen am Nadelträger bewegen sich im festen Magnetfeld Wie MC Low Output, aber mit mehr Wicklungen für höhere Spannung Kleines Eisenstück am Nadelträger moduliert festes Magnetfeld
Ausgangsspannung Hoch (2,5–6 mV) Niedrig (0,1–0,6 mV) Mittel (1,5–2,5 mV) Hoch (1–6 mV)
Phono-Eingang MM-Eingang (47 kΩ) MC-Eingang (20–1.000 Ω) oder Übertrager MM-Eingang (47 kΩ) MM-Eingang (47 kΩ)
Bewegte Masse Höher (Magnet ist schwerer) Sehr gering (winzige Spulen) Höher als Low-Output-MC (mehr Wicklungen) Gering (nur leichtes Eisenstück)
Nadel tauschbar? Ja — einfacher Nadeltausch, günstiger Unterhalt Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Ja — wie bei MM-Systemen
Klangcharakter Kraftvoll, körperhaft, gute Mitten — etwas weniger Feindynamik Luftig, räumlich, feinste Details und Transienten MC-Charakter, aber etwas weniger filigran als Low Output Natürliche Stimmwiedergabe, musikalisch fließend
Vorteile Günstig, unkompliziert, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, großes Angebot Höchste Abtastpräzision, beste Dynamik, geringe EMI-Empfindlichkeit, symmetrischer Anschluss möglich MC-Qualität am MM-Eingang — keine spezielle Phono-Vorstufe nötig Geringe bewegte Masse, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, oft sehr gute Stimmwiedergabe
Nachteile Höhere bewegte Masse, kapazitätsempfindlich (Kabel/Eingang), anfälliger für EMI-Einstreuung Teuer, Nadel nicht tauschbar, braucht rauscharmen MC-Phono-Pre oder Übertrager Höhere bewegte Masse als Low-Output-MC — Kompromiss zwischen Komfort und Klang Kapazitätsempfindlich wie MM, kleineres Angebot am Markt
Preisspanne ca. 20–800 € ca. 200–15.000 €+ ca. 150–1.500 € ca. 50–2.000 €
Bekannte Hersteller Ortofon, Audio-Technica, Nagaoka, Goldring, Sumiko Ortofon, Denon, Hana, Benz Micro, Dynavector, Clearaudio, van den Hul Hana, Audio-Technica, Sumiko, Ortofon Grado, Nagaoka, Goldring

Welchen Einfluss hat der Nadelschliff auf den Klang — und welche Schlifftypen gibt es?

Der Nadelschliff bestimmt, wie präzise der Diamant den filigranen Modulationen der Schallplattenrille folgen kann. Er beeinflusst Auflösung, Hochtonverhalten, Verzerrungen in der Innenrille und den Plattenverschleiß. Grundsätzlich gilt: Je schlanker und komplexer der Schliff, desto mehr Information wird aus der Rille geholt — aber auch desto anspruchsvoller wird die Justage und desto höher fällt der Preis aus. Hier ein Vergleich der gängigsten Schlifftypen:

  Sphärisch (Konisch) Elliptisch Shibata MicroLine / Line Contact
Form Kugelförmig verrundete Spitze (typ. 18 µm Radius) Zwei Radien — quer 5–8 µm, längs 18 µm Parabolisch geschliffene Flanke mit sehr kleinem seitlichen Radius Dem Schneidstichel nachempfundene Geometrie, extrem schlanke Kontaktzone
Kontaktfläche Klein, punktuell Etwas größer als sphärisch, schlankeres Profil quer zur Rille Deutlich größer — verteilt den Auflagedruck breiter auf die Rillenflanke Sehr große, längliche Kontaktzone — geringstes Verschleißverhalten
Auflösung / Höhen Grundsolide, limitiert im Hochton Deutlich besser — weniger Zischeln, mehr Klarheit Hervorragend — ursprünglich für Quadrophonie bis 50 kHz entwickelt Höchste Auflösung, besonders verzerrungsarm auch in der Innenrille
Justage-Toleranz Sehr gutmütig — verzeiht Fehler leicht Moderat — sorgfältige Justage empfohlen Gering — präzise Justage zwingend erforderlich Sehr gering — nur mit exakter Einstellung vorteilhaft
Lebensdauer (ca.) 500–700 Stunden 800–1.000 Stunden 1.500–2.000 Stunden 2.000+ Stunden
Plattenschonung Gleichmäßig, aber höherer Druck pro Fläche Etwas besser durch schlankeres Profil Sehr gut — großer Kontaktbereich verteilt den Druck Am schonendsten für Nadel und Platte
Geeignet für Einsteiger, DJs, ältere Plattenspieler, entspanntes Hören Mittelklasse-Systeme, aufmerksame Hörer, bester Kompromiss Gehobene Systeme, audiophile Hörer mit sorgfältigem Setup High-End-Systeme mit optimaler Justage und Aufstellung

Was bedeutet Nadelnachgiebigkeit (Compliance) — und warum muss sie zum Tonarm passen?

Die Compliance beschreibt, wie weich oder steif die Aufhängung des Nadelträgers ist — angegeben in µm/mN (Mikrometer pro Millinewton). Zusammen mit der effektiven Masse des Tonarms bildet der Tonabnehmer ein Feder-Masse-System mit einer Resonanzfrequenz. Diese Resonanz sollte idealerweise zwischen 8 und 12 Hz liegen — unterhalb der tiefsten Musikfrequenzen, aber oberhalb typischer Störfrequenzen durch Trittschall und Plattenverwellungen. Passt die Compliance nicht zum Tonarm, kommt es zu unkontrolliertem Wackeln (bei zu hoher Compliance am schweren Arm) oder zu mangelhafter Tiefbassabtastung (bei zu geringer Compliance am leichten Arm). Faustregel: Hohe Compliance (über 20 µm/mN) passt zu leichten Tonarmen, niedrige Compliance (unter 15 µm/mN) zu mittelschweren und schweren Armen.

Brauche ich für einen MC-Tonabnehmer einen speziellen Phono-Vorverstärker?

Für Low-Output-MC-Systeme ja. Deren Ausgangsspannung liegt mit 0,1 bis 0,6 mV weit unter dem Pegel eines MM-Systems und erfordert eine deutlich höhere, zugleich extrem rauscharme Verstärkung. Dafür gibt es drei Wege: einen dedizierten MC-Phono-Vorverstärker, einen Phono-Pre mit umschaltbarem MM/MC-Eingang oder einen passiven MC-Übertrager (Step-Up-Transformer) vor einem MM-Eingang. High-Output-MC-Systeme umgehen dieses Problem — ihre Ausgangsspannung reicht für den Betrieb am Standard-MM-Eingang mit 47 kΩ, was sie zum idealen Einstieg in die MC-Welt macht. MI-Systeme sind in dieser Hinsicht genauso unkompliziert wie MM.

Was bedeutet die Abschlussimpedanz — und warum ist sie beim MC-System so wichtig?

Die Abschlussimpedanz ist der Widerstand, den der Phono-Vorverstärker dem Tonabnehmer als „Last" entgegensetzt. Bei MM-Systemen ist der Standard 47 kΩ — hier liegt die Herausforderung eher in der korrekten Eingangskapazität (pF), die stark vom Phonokabel und der Vorstufe abhängt. Zu hohe Kapazität erzeugt einen unschönen Höhenbuckel, zu niedrige einen dumpfen Klang. Bei MC-Systemen ist der optimale Abschlusswiderstand herstellerspezifisch und liegt typischerweise zwischen 20 und 1.000 Ohm. Hochwertige Phono-Vorverstärker bieten einstellbare Impedanzen, um das System auf den Tonabnehmer abzustimmen. Die richtige Impedanz entscheidet über Tonbalance, Dynamik und räumliche Abbildung — es lohnt sich, hier nach Gehör feinzutunen.

Wie lange hält ein Tonabnehmer — und woran erkenne ich, dass die Nadel verschlissen ist?

Die Lebensdauer hängt vom Nadelschliff, der Auflagekraft, dem Plattenzustand und der Pflege ab. Sphärische Nadeln halten bei normaler Nutzung etwa 500 bis 700 Stunden, elliptische bis rund 1.000 Stunden, und hochwertige Shibata- oder MicroLine-Schliffe können bei guter Pflege 2.000 Stunden und mehr erreichen. Typische Verschleißanzeichen: Der Klang wird zunehmend dumpf oder matt, Zischlaute bei Gesang nehmen zu, die Stereoabbildung verliert an Präzision, und im schlimmsten Fall beginnen Verzerrungen in lauteren Passagen. Wer regelmäßig hört, sollte die Nadel alle drei bis fünf Jahre prüfen lassen — spezielle Hifi-Fachhändler bieten Nadelprüfungen unter dem Mikroskop an.

Wie justiere ich einen Tonabnehmer richtig — worauf kommt es an?

Eine sorgfältige Justage ist der Schlüssel, um das volle Potenzial eines Tonabnehmers auszuschöpfen — und gleichzeitig die Schallplatten zu schonen. Die wichtigsten Einstellparameter sind die Auflagekraft (empfohlenen Wert des Herstellers einhalten, idealerweise mit einer digitalen Tonarmwaage messen), der Überhang (Abstand der Nadelspitze zur Tonarmachse, eingestellt mit einer Schablone), der Kröpfungswinkel und Spurfehlwinkel (werden über den Überhang mitbestimmt), der Azimut (vertikale Ausrichtung der Nadel zur Rillenebene) und der VTA (Vertical Tracking Angle — Höhe des Tonarms in Relation zur Plattenoberfläche). Gerade bei anspruchsvollen Nadelschliffen wie Shibata oder MicroLine lohnt sich jede Minute Justageaufwand. Wer unsicher ist, sollte die Ersteinstellung von einem Fachhändler vornehmen lassen — das ist gut investiertes Geld.

MM, MC oder MI — welcher Typ passt zu mir?

Es gibt keine pauschale Antwort, aber eine gute Orientierung: Wer unkompliziert Vinyl genießen möchte und einen Plattenspieler mit eingebautem oder einfachem externem Phono-Pre besitzt, ist mit einem guten MM-System hervorragend bedient. Die tauschbare Nadel hält die Folgekosten niedrig, und die hohe Ausgangsspannung stellt keine besonderen Anforderungen an die Elektronik. Wer die letzte Feinzeichnung, Räumlichkeit und Transientenpräzision sucht — und bereit ist, in eine hochwertige MC-Phono-Vorstufe zu investieren — findet in einem Low-Output-MC das Maximum an analoger Wiedergabequalität. High-Output-MC-Systeme sind der clevere Mittelweg: MC-Klangqualität ohne spezielle Verstärkung. MI-Systeme wie die von Grado oder Nagaoka bieten eine faszinierende Alternative mit körperhafter, musikalisch fließender Wiedergabe und dem Komfort tauschbarer Nadeln. Entscheidend ist am Ende nicht das Prinzip allein, sondern die Qualität der Umsetzung — und die Abstimmung auf Tonarm, Phono-Vorstufe und den eigenen Geschmack.

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Postanschrift

Audio-Technica Deutschland GmbH
Matthias Exner, Adrian Rooke, Robert Morgan-Males
Peter-Sander-Str. 43c
55252 Mainz-Kastel


Elektronische Adresse

Website: https://www.audio-technica.com/

Das AT-ART9XA Tonabnehmersystem mit nichtmagnetischem Kern ist ein bemerkenswertes Update des renommierten AT-ART7 und stellt den neuesten Fortschritt in der Audiotechnologie dar. Mit Präzision und Exzellenz von Audio-Technica gefertigt, setzt dieser Tonabnehmer einen neuen Standard für die Audiowiedergabe.
Eines der herausragenden Merkmale des AT-ART9XA ist die Shibata-Tonabnehmernadel, die sorgfältig auf einem massiven Bor-Ausleger mit einem Durchmesser von nur 0,28 mm montiert ist. Die Shibata-Tastnadelform gewährleistet eine außergewöhnliche Abtastgenauigkeit und das Auffinden feinster musikalischer Details, während der Bor-Ausleger Steifigkeit und Stabilität für eine optimale Leistung bietet.
Der Modellname "AT-ART9XA" leitet sich von der Abkürzung "ART" ab, die für Audio-Technica Reference Transducer steht. Diese Bezeichnung ist ausschließlich Audio-Technicas Flaggschiff-Tonabnehmern vorbehalten und symbolisiert den Gipfel der Audioqualität und Handwerkskunst. Im Gegensatz zu den meisten MC-Tonabnehmern (Moving Coil), die einen magnetischen Kern verwenden, ist der AT-ART9XA mit einem nicht-magnetischen Kern ausgestattet. Durch die Eliminierung magnetischer Verzerrungen liefert dieses Tonabnehmersystem einen reinen und unverfälschten Klang, der ein natürliches Timbre und eine akkurate Klangfelddarstellung ermöglicht.

Während herkömmliche Tonabnehmer mit nicht-magnetischem Kern oft Probleme mit der Ausgangsspannung haben, geht der AT-ART9XA dieses Problem direkt an. Er enthält einen neu entwickelten Spulenanker, der zu einer verbesserten Ausgangsspannung von 0,2 mV führt (gemessen bei 1 kHz und 5 cm/sec). Diese erhöhte Ausgangsspannung gewährleistet die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Phonostufen und Verstärkern und ermöglicht es Ihnen, das volle Potenzial Ihrer Vinylsammlung zu nutzen.
Der AT-ART9XA verfügt über zwei Schwingspulen, die sorgfältig aus Hochleistungs-PCOCC-Draht (Pure Copper by Ohno Continuous Casting) gefertigt sind. Diese Spulen sind in einer umgekehrten V-Form angeordnet, um die Kanaltrennung zu optimieren und eine weitläufige Klangbühne mit bemerkenswerter Klarheit zu liefern. Dank dieses Designs kommt jedes Instrument und jede Stimme deutlich zum Vorschein, so dass auch die subtilsten Nuancen und Feinheiten Ihrer Lieblingsaufnahmen zum Vorschein kommen.

Die Installation des AT-ART9XA ist dank der Gewindebohrungen für den Tonabnehmer ein Kinderspiel. Ganz gleich, ob Sie ein Headshell- oder ein integriertes Tonarm-Setup bevorzugen, der Tonabnehmer lässt sich nahtlos in die von Ihnen gewählte Konfiguration integrieren, was eine mühelose Installation und Einrichtung ermöglicht.

Man kann sagen, dass das AT-ART9XA Tonabnehmersystem mit nichtmagnetischem Kern den Inbegriff von Audio-Technicas Engagement für die Verbesserung der Audiowiedergabe darstellt. Mit seiner Shibata-Nadel, dem massiven Bor-Cantilever, dem nicht-magnetischen Kerndesign, der verbesserten Ausgangsspannung und den beiden Schwingspulen bietet es ein unvergleichliches Hörerlebnis. Tauchen Sie ein in die Welt des High-Fidelity-Klangs und entdecken Sie mit dem AT-ART9XA den Zauber Ihrer Vinylsammlung neu.

Besonderheiten

  • Schwingspulentonabnehmer mit nichtmagnetischem Kern bietet eine hervorragende räumliche Darstellung
  • Die beiden Schwingspulen sind in Form eines umgekehrten V angeordnet und bieten eine hohe Auflösung und einen breiten Frequenzgang für eine klare Klanglokalisierung und minimale Verzerrung
  • Die Shibata-Tonabnehmernadel sorgt für eine präzise Wiedergabe des Hoch- und Mitteltonbereichs, und der massive Bor-Ausleger mit einem Durchmesser von 0,28 mm bietet ein hervorragendes Ansprechverhalten
  • Neodym-Magnet und Permendur-Joch erhöhen die magnetische Energie erheblich
  • Der neu gestaltete Spulenanker liefert eine Ausgangsspannung von 0,2 mV (1 kHz, 5 cm/sec)
  • PCOCC-Spulen gewährleisten eine originalgetreue Übertragung
  • Die maschinell bearbeitete Aluminiumbasis stützt sowohl den Magnetkreis als auch das Vibrationssystem und sorgt für eine hervorragende Wiedergabestabilität
  • Hybridgehäuse aus bearbeitetem Aluminium und hochfestem Kunststoff reduziert unerwünschte parasitäre Resonanzen
  • Gewindebohrungen zur Befestigung des Tonabnehmers ermöglichen eine einfache Installation an einer Headshell oder einem integrierten Tonarm

Technische Daten

  • Frequenzbereich 20-50.000 Hz
  • Kanaltrennung 30 (dB bei 1 kHz)
  • Vertikaler Nachführwinkel 20
  • Vertikale Nachführkraft 1,6-2,0 g (1,8 g Standard)
  • Nadelschaftform Nackt

Die Unterschiede 9XI & 9XA

 1. Kern-/Motorkonstruktion

  • AT-ART9XI: Verwendet einen magnetischen Kern (Permendur/iron core) in der Generator-Spule. Das ergibt eine höhere Ausgangsspannung und stärkere Dynamik
  • AT-ART9XA: Nutzt einen nicht-magnetischen Kern (air core). Dadurch entfallen Verzerrungen durch magnetische Effekte, was zu natürlicheren Klangfarben und besserer Bühnenabbildung führen kann

 2. Ausgangsspannung

  • 9XI: Ca. 0,5 mV (1 kHz, 5 cm/s) – relativ „hoch“ für MC-Systeme und einfacher mit weniger Verstärkung zu betreiben
  • 9XA: Ca. 0,2 mV – deutlich niedrigerer Ausgang, was eine Phono-Vorverstärkung mit mehr Gain erfordert (oder einen Übertrager)

 3. Nadelprofil

  • 9XI: Special Line Contact (SLC). Dieses Profil bietet eine sehr präzise Abtastung, hohe Auflösung und feinere Detailwiedergabe
  • 9XA: Shibata-Stylus. Ebenfalls ein High-End Profil, das besonders gut bei hohen Frequenzen und zur realistischen Klangabbildung wirkt – allerdings mit einem etwas „weicheren“ Gesamteindruck im Vergleich zur SLC-Form

 4. Klangcharakter (typische Beobachtungen aus Tests / Nutzermeinungen)

  • 9XI: Durch die magnetische Struktur und höhere Ausgangsspannung wird oft ein dynamischeres, etwas kräftigeres Klangbild mit besserer Präsenz wahrgenommen
  • 9XA: Durch den nichtmagnetischen Kern berichten viele Hörer über mehr Natürlichkeit, feinere Raumabbildung und oft ein räumlicheres Klangbild, bei gleichzeitig niedrigerem Output

 5. Technische Gemeinsamkeiten

Beide Modelle teilen:

  • Dual Moving-Coil-Design mit PCOCC-Draht
  • 0,28 mm Bor-Cantilever
  • Ähnliche Frequenzgänge (ca. 20–50 kHz) und Empfohlene Auflagekraft. audioaffair.co.uk

 Zusammengefasst 

 AT-ART9XI:

  • Stärkerer Output → leichterer Betrieb mit vielen Phono-Vorverstärkern
  • Line Contact Nadel für höchste Präzision und Detailauflösung
  • Eignet sich gut für dynamische Musik und Systeme, wo etwas „mehr Punch“ gefragt ist

 AT-ART9XA:

  • Niedriger Ausgang → braucht mehr Verstärkung oder SUT
  • Non-Magnetic Core → mehr Natürlichkeit, Raum und feine Klangfarben
  • Shibata-Profil kann bei einigen Musikstilen als musikalischer empfunden werden



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