Art-Nr.t-pro-PROA12BL
GTIN9120129867849
Gewicht7,00 kg

Project Automat A1.2 - vollautomatischer Plattenspieler
schwarz - Pro-Ject

Pro-Ject Audio Systems
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  • Vollautomatisch — Platte auflegen, Start drücken, Musik hören: Tonarm setzt sich automatisch auf die Einlaufrille, am Ende kehrt er selbstständig zurück und der Motor stoppt
  • Handgefertigt in St. Georgen im Schwarzwald — von der Manufaktur Fehrenbacher, die jahrzehntelang die legendären Dual-Vollautomaten baute
  • Neu: Aluminium-Druckguss-Plattenteller mit CNC-Auswuchtung — resonanzärmer als der gepresste Alublech-Teller des Vorgängers A1
  • Neu: Pro-Ject Pick it MM E Tonabnehmer statt Ortofon OM10 — hauseigene Entwicklung, passgenau auf den ultraleichten Tonarm abgestimmt
  • Eingebauter umschaltbarer Phono-Vorverstärker — direkt an jeden Verstärker anschließbar, auch ohne Phono-Eingang
  • Resonanzgedämpftes Holzgehäuse, antimagnetische Karbonfaser-Headshell, neue Silikondämpferfüße — ausgeliefert komplett eingestellt und spielbereit
Hersteller Plattenspieler
Pro-Ject
Produktart
Plattenspieler
Modell
Debut Carbon Evo
Typ Plattenspieler
Level 2 - High Quality, Level 1 - High End Plattenspieler, vollautomatisch
Farbe Plattenspieler
schwarz, schwarz matt
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Elektronische Adresse

E-Mail: info@project-audio.com
Website: https://www.project-audio.com/

Plattenspieler · Vollautomatik · Made in Germany

Es gibt eine Generation von Schallplattenspielern, an die viele Vinylfreunde mit Nostalgie zurückdenken: die großen deutschen Vollautomaten der 1970er und 80er Jahre. Platte auflegen, einen Hebel ziehen — und der Tonarm gleitet von alleine auf die Einlaufrille, spielt die Seite ab und kehrt am Ende selbstständig in seinen Ruhepunkt zurück. Kein manuelles Absenken, kein vergessenes Abnehmen des Tonarms nach dem Einschlafen, kein Kratzen über die ausgelaufene Rille. Der Pro-Ject Automat A1.2 trägt diese Tradition in die Gegenwart — mit dem Pro-Ject-Sound, den Vinylliebhaber seit Jahrzehnten schätzen, und einer Automatik-Mechanik, die in derselben Manufaktur im Schwarzwald gebaut wird, die einst die legendären Dual-Vollautomaten fertigte.

Der A1.2 ist der aktualisierte Nachfolger des A1 — des ersten vollautomatischen Pro-Ject-Plattenspielers überhaupt. Zwei wesentliche Verbesserungen setzen ihn klar vom Vorgänger ab: ein neuer Aluminium-Druckguss-Plattenteller mit CNC-Auswuchtung und der hauseigene Pro-Ject Pick it MM E-Tonabnehmer. Beide Maßnahmen zielen auf dasselbe: mehr klangliche Substanz bei unveränderter Bedienungsklarheit.

Vollautomatik
Rein mechanische Automatik — während der Wiedergabe vollständig ausgerückt, kein Klangeinfluss
Schwarzwald-Manufaktur
Handgefertigt bei Fehrenbacher in St. Georgen — jahrzehntelange Dual-Erfahrung trifft Pro-Ject-Philosophie
Sofort spielbereit
Tonabnehmer montiert und eingestellt, eingebauter Phono-Preamp — aus der Schachtel, Kabel ran, Musik
Made in Germany — die Herkunft der Automatik

Der Schlüssel zum Automat A1.2 ist seine Herkunft. St. Georgen im Schwarzwald hat eine ungewöhnlich lange Tradition in der Präzisionsfertigung — der Ort war schon im 20. Jahrhundert einer der bedeutendsten Produktionsstandorte für Uhrwerke und Feinmechanik in Deutschland. Aus dieser Tradition heraus entstand auch die Firma Fehrenbacher, die jahrzehntelang die berühmten Dual-Vollautomaten baute — Plattenspieler, die in ihren besten Jahrzehnten als Maßstab für mechanische Präzision galten. Als die Produktion der Original-Dual-Spieler Ende der 1980er Jahre endete, führte Alfred Fehrenbacher die Fertigung in eigener Regie fort.

2021 schloss Pro-Ject-Chef Heinz Lichtenegger eine exklusive Kooperation mit Fehrenbacher: Die Schwarzwälder Manufaktur fertigt seither die gesamte Pro-Ject Automat-Serie. Das Ergebnis ist eine ungewöhnliche Synthese: österreichisches HiFi-Engineering trifft auf deutsche Präzisionsmechanik mit jahrzehntelanger Automatik-Erfahrung. Die Automatik-Mechanik des A1.2 funktioniert wie ein Uhrwerk — klein, präzise, vollständig mechanisch, ohne Elektronik. Und genau das ist der entscheidende Punkt: Während der Wiedergabe ist die Automatik vollständig vom Tonarm entkoppelt. Sie überträgt keine Vibrationen, sie übt keinen Widerstand aus — der Tonarm gleitet frei über die Rille, als wäre der Plattenspieler vollmanuell.

Was neu ist — A1.2 vs. A1

Der A1 war ein solider Einstand — sein Nachfolger schärft das Klangbild an zwei gezielt gewählten Stellen. Der neue Aluminium-Druckguss-Plattenteller ersetzt das bisher verwendete gepresste Alublech. Druckguss erlaubt eine deutlich dichtere, homogenere Materialstruktur — und im entscheidenden Schritt wird jeder einzelne Teller per CNC-Fräse präzise ausgewuchtet. Alublech neigt zu einem leichten, glockenartigen Klang auf Vibrationsanregungen; der neu gegossene und gefräste Teller hat diese Eigenresonanz nicht mehr. Das Ergebnis ist ein ruhigerer, dunklerer Klanghintergrund, auf dem sich musikalische Details klarer abzeichnen.

Die zweite Neuerung ist der Tonabnehmer: Der Pro-Ject Pick it MM E tritt an die Stelle des Ortofon OM10. Als hauseigene Entwicklung ist er konsequent auf die Anforderungen des ultraleichten Pro-Ject-Tonarms ausgelegt — der Kompromiss zwischen Tonabnehmer-Compliance und Tonarmgewicht ist von Haus aus optimal gelöst. Pro-Ject hat bei der Entwicklung des Automat A1.2 außerdem das Antriebssystem überarbeitet und neue Silikondämpferfüße eingeführt, die externe Vibrationen besser vom Chassis fernhalten.

Ausstattung & Bedienung

Der A1.2 ist ein Plattenspieler, der keine Lernkurve verlangt. Tonabnehmer ist ab Werk montiert und eingestellt. Der eingebaute, umschaltbare Phono-Vorverstärker macht den Anschluss an jeden Verstärker möglich — auch ohne dedizierten Phono-Eingang. Das mitgelieferte halbsymmetrische Connect it E-Kabel mit vergoldeten Cinch-Steckern ist in dieser Preisklasse unüblich gut. Die elektronische Geschwindigkeitsumschaltung zwischen 33 und 45 U/min erfolgt per Knopfdruck, der elektronisch geregelte Motor sorgt für stabile Drehzahlen. Der 8,3″-Ultraleicht-Aluminiumtonarm mit antimagnetischer Karbonfaser-Headshell ist für hochcompliance MM-Tonabnehmer optimiert — eine konstruktive Notwendigkeit bei vollautomatischen Spielern, da die Automatik-Mechanik nur mit kleinen, präzisen Massen arbeiten kann.

Das resonanzgedämpfte Holzgehäuse schirmt die empfindliche Mechanik von externen Vibrationen ab, die Staubschutzhaube ist im Lieferumfang enthalten. Wer das Setup weiter verbessern möchte: Der A1.2 eignet sich ideal als Einstieg in die Welt der externen Phono-Vorverstärker — der eingebaute Preamp lässt sich abschalten, und ein gutes externes Gerät hebt den Klang der Anlage spürbar auf das nächste Niveau.

Technische Daten
Hersteller Pro-Ject Audio Systems / Fehrenbacher GmbH, St. Georgen im Schwarzwald
Modell Automat A1.2 (Nachfolger des Automat A1)
Antriebsprinzip Riemenantrieb, vollautomatisch (rein mechanische Automatik)
Geschwindigkeiten 33 / 45 U/min (elektronische Umschaltung)
Plattenteller Aluminium-Druckguss, CNC-ausgewuchtet (neu gegenüber A1)
Gleichlaufschwankung 33: ±0,27 % / 45: ±0,25 %
Drehzahlabweichung 33: ±0,75 % / 45: ±0,65 %
Signal-Geräusch-Abstand 65 dB
Tonarm Ultraleichter 8,3″ Aluminium-Tonarm, antimagnetische Karbonfaser-Headshell
Effektive Tonarmlänge 211 mm (Überhang: 19,5 mm)
Tonabnehmer Pro-Ject Pick it MM E (ab Werk montiert und eingestellt; neu gegenüber A1)
Phono-Vorverstärker Eingebaut, umschaltbar (Phono/Line)
Phonokabel Halbsymmetrisches Connect it E, vergoldete Cinch-Stecker
Gehäuse Resonanzgedämpftes Holz, neue Silikondämpferfüße
Abmessungen (B × H × T) 430 × 130 × 365 mm
Gewicht 5,6 kg
Stromverbrauch 1,5 W (Netzteil: 15V DC / 0,8 A)
Lieferumfang Netzteil, Staubschutzhaube, 7″-Single-Adapter, Filzmatte, Phonokabel
Farben Schwarz / Weiß
Fertigung Handgefertigt in Deutschland (Manufaktur Fehrenbacher, St. Georgen im Schwarzwald)

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