Art-Nr.i-sk-VHCD-1260
GTIN4571292512602
Gewicht0,15 kg

NIMMER TRIO DAN - Horizons (CD)

Venus Records
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Audiophile CD von Venus Records

Produkt Zustand
neu
Merkmale CD
CD
Format
CD
CD Typ
CD & HDCD
CD Zustand
M (Mint)
Interpret
DAN NIMMER TRIO
Musiktitel
Horizons
Musiklabel
Venus Records
Anzahl der LP's
1CD
Label pressing number
VHCD 1260
Herstellungsland und -region
Japan
Alle Formate im Überblick
Format
Besonderheit & Klangvorteil
Audio-CD
CD-DA / Red Book
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Das universelle Originalformat seit 1982. Frequenzgang bis 20 kHz, Dynamikumfang bis 96 dB. Grundlage aller Spezialformate. Universell kompatibel mit CD-, DVD-, Blu-ray-Playern und PC/Mac.
SACD
Super Audio CD
DSD64 · 1 Bit / 2,8224 MHz
✗ Nur SACD-Player
Audiophiler Goldstandard. Frequenzgang bis 100 kHz, Dynamikumfang bis 120 dB. Optional 5.1-Surround. Klingt für viele Hörer ausgesprochen „analog“ — warm, räumlich und natürlich. Nicht abspielbar auf Standard-CD-, DVD- oder Blu-ray-Playern.
Hybrid-SACD
SACD + CD-Layer
PCM + DSD64 · Doppelschicht
✓ CD-Layer: alle Player
CD-Layer: jeder CD-Player. SACD-Layer: nur SACD-Player. Beste Kompatibilität: eine Scheibe, zwei Qualitätsstufen. Idealer Einstieg in die SACD-Welt — voller Klanggewinn nach dem Upgrade auf einen SACD-Player.
SHM-SACD
Super High Material SACD
DSD64 · 1 Bit / 2,8224 MHz
✗ Nur SACD-Player
Kombination aus SHM-Polycarbonat und DSD-Codierung — die exklusivste japanische Disc-Variante. Fast ausschließlich für Jazz- und Klassik-Reissues in limitierten Auflagen. Kein Standard-CD-Player kompatibel.
HDCD
High Definition Compatible Digital
PCM, eff. 20 Bit · 44,1 kHz
✓ * Mit HDCD-Decoder voll
Jeder CD-Player (Grundqualität). Voller Dynamikgewinn nur mit HDCD-Decoder (integriert in vielen Marantz- und Mark-Levinson-Geräten). Zusatzdaten in den Least Significant Bits versteckt — effective 20-Bit-Dynamik mit Decoder. Bekannte Releases: Diana Krall, Neil Young, Reference Recordings.
XRCD / XRCD24
Extended Resolution CD
PCM, 20–24 Bit Mastering
→ 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
JVC-Mastering-Prozess mit 20-/24-Bit-Verarbeitung und K2-Regelerator, verlustarm auf 16 Bit reduziert. Gilt unter Kennern als klanglich überragend — teuer, aber selten enttäuschend. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
SHM-CD
Super High Material CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Hochreines LCD-Polycarbonat für präzisere Laserablesung und weniger Fehlerkorrektur. Universal Music Japan / JVC. Primär für Klassik und Jazz. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
Platinum SHM-CD
Super High Material, Platin-Edition
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Premiumversion der SHM-CD mit Platinreflexionsschicht statt Aluminium — noch homogenere Reflexion, noch geringere Fehlerrate. Limitierte Auflagen, sehr begehrte Sammleredition. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
K2 HD CD
K2 High Definition
PCM, 24 Bit / 100 kHz Mastering
→ 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
JVC K2-Prozess: Mastering mit 24 Bit / 100 kHz, verlustarm auf Red-Book-Format heruntergerechnet. Profitiert spürbar vom erweiterten Mastering-Headroom. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
Blu-spec CD / CD2
Blu-ray Laser Cutting
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Sony Music Japan. Blu-ray-Laser-Schneideverfahren erzeugt exaktere Pit-Geometrie. CD2 (2. Gen.) verfeinert den Prozess nochmals. Gilt als eine der reinsten Pressqualitäten. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
UHQCD
Ultimate Hi-Quality CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Memory-Tech (Japan). Fotopolymer-Gussverfahren statt Polycarbonat-Pressung: flüssiges Material fließt in kleinste Pit-Ecken, UV-Aushärtung ergibt nahezu perfekte Geometrie. Technisch aufwendigstes Red-Book-Format. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
HQCD
Hi-Quality CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Memory-Tech (Japan). Vorgänger der UHQCD: hochreines Polycarbonat und hochreflektive Legierungsschicht statt Aluminium. Inzwischen von UHQCD übertroffen, aber klanglich deutlich über Standard-CD. Auf allen CD-, DVD- und Blu-ray-Playern abspielbar.
Gold-CD
24-Karat-Gold-Reflexionsschicht
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ Alle CD-Player
Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL), seit 1987. Aluminium ersetzt durch 24-Karat-Gold: keine Oxidation, gleichmäßigere Reflexion, keine Pinholes. Klangvorteil primär durch sorgfältiges GAIN-Mastering. Heute gesuchte Sammlerstücke. Auf allen CD-Playern abspielbar.
DVD-Audio
DVD-A
PCM · bis 24 Bit / 192 kHz
✗ Nur DVD-Audio-Player
PCM-Gegenstück zur SACD mit bis zu 24 Bit / 192 kHz und optionalem 5.1-Surround. Am Markt nicht durchgesetzt, eingestellt. Hervorragende Gebrauchtmarkt-Raritäten — Player werden zunehmend selten. Nicht kompatibel mit Standard-CD- oder Blu-ray-Playern.
CD-R
Recordable CD
PCM · 16 Bit / 44,1 kHz
✓ * Die meisten CD-Player
Selbst beschreibbar, für Eigenaufnahmen und Compilations. Empfindlich gegenüber UV-Licht und Wärme. Archivqualität nur mit gold-beschichteten Archiv-CD-Rs (z. B. MFSL ULTRADISC CD-R): Lebensdauer bis 300 Jahre. Ältere Geräte gelegentlich inkompatibel.
Hinweis zur Kompatibilitätsspalte: ✓ = auf jedem handelsüblichen CD-Player abspielbar. ✓ * = abspielbar, aber ohne Sonderhardware (HDCD-Decoder) oder je nach Player (CD-R) eingeschränkt. ✗ = Spezialgerät zwingend erforderlich. Alle Red-Book-kompatiblen Formate sind zusätzlich auf DVD-Playern, Blu-ray-Playern und PC/Mac abspielbar. — Haben Sie noch Fragen? Die häufigsten beantworten wir direkt darunter.
Häufige Fragen & Antworten

Klingt eine SACD wirklich besser als eine Standard-CD?

Ja — vorausgesetzt, Aufnahme und Mastering sind entsprechend hochwertig. Die SACD nutzt das DSD-Verfahren mit einer gegenüber der Audio-CD 64-fach erhöhten Abtastrate, was besonders bei Dynamik, Raumabbildung und Hochtonwiedergabe hörbare Vorteile bringt. Der Frequenzgang reicht bis 100 kHz, der theoretische Dynamikumfang liegt bei 120 dB — weit jenseits der Möglichkeiten der Standard-CD. Viele audiophile Hörer beschreiben den SACD-Klang als ausgesprochen „analog“: warm, räumlich und mit einer natürlichen Offenheit, die digitale Formate sonst selten erreichen. Entscheidend bleibt jedoch: Ein schlechtes Mastering klingt auf SACD nicht besser als ein exzellentes Mastering auf CD. Die Qualität des Ausgangsmaterials ist mindestens ebenso wichtig wie das Format selbst.

Kann ich eine SACD auf meinem normalen CD-Player abspielen?

Eine reine SACD (Single-Layer) kann auf einem Standard-CD-Player nicht abgespielt werden — auch ein Blu-ray-Player liest SACDs nicht, obwohl er DVD und Blu-ray beherrscht. Einzig die Hybrid-SACD löst dieses Problem: Sie enthält eine reguläre CD-Schicht, die jeder CD-Player problemlos liest, sowie eine semi-transparente SACD-Schicht darunter, die ein SACD-fähiger Player automatisch erkennt und mit voller Klangqualität wiedergibt. Für den Einstieg in die SACD-Welt ist die Hybrid-SACD deshalb die ideale Wahl — man kann die Sammlung aufbauen, noch bevor der Upgrade auf einen SACD-Player erfolgt. Ein weiterer Weg: Bestimmte Modelle der Sony PlayStation 3 (erste Generation) können SACDs abspielen und werden von Enthusiasten als günstiger Einstieg genutzt.

Was ist DSD — und was unterscheidet es von PCM?

PCM (Pulse Code Modulation) ist die klassische Methode der digitalen Audioaufzeichnung: Das Analogsignal wird in regelmäßigen Abständen abgetastet und jeder Messwert mit einer bestimmten Bit-Tiefe gespeichert — bei der Standard-CD sind das 16 Bit bei 44.100 Messungen pro Sekunde. DSD (Direct Stream Digital) geht einen grundlegend anderen Weg: Es wird mit einer enormen Frequenz von 2,8224 MHz abgetastet, speichert aber pro Messung nur einen einzigen Bit-Wert (0 oder 1). Dieses Sigma-Delta-Verfahren liefert durch die extreme Abtastfrequenz eine sehr präzise Rekonstruktion des Originalsignals über ein breites Frequenzband — bis 100 kHz — und wird von vielen Audiophilen als besonders „analog“ und natürlich beschrieben. Während PCM das Signal in diskrete Stufen quantisiert, folgt DSD dem Analogsignal quasi kontinuierlich — ein fundamentaler konzeptioneller Unterschied.

Warum werden CDs wieder beliebter, obwohl es Streaming gibt?

Mehrere Faktoren treiben das CD-Revival gleichzeitig an. Erstens bietet die CD ein physisches, greifbares Objekt: Coverart, Begleitheft, das kleine Ritual des Einlegens — all das kann kein Streaming-Dienst ersetzen. Zweitens liefert die verlustfrei codierte Audio-CD eine Klangqualität, die mit den meisten Streaming-Formaten mindestens gleichzieht und teils übertrifft — ganz ohne monatliche Gebühren. Drittens entdecken jüngere Generationen die CD als erschwingliches Sammelmedium, ähnlich wie Vinyl, aber zugänglicher im Preis. Und viertens schützt der Besitz einer physischen Kopie vor dem plötzlichen Verschwinden eines Albums aus dem Streaming-Katalog — ein Problem, das in den letzten Jahren zunehmend Hörer betrifft. Japan ist dabei ein eindrucksvolles Beispiel: Dort macht die CD nach wie vor rund 70 % aller Musikverkäufe aus.

Was sind UHQCD und Gold-CD — und warum fehlen sie in vielen Format-Übersichten?

Zwei audiophile CD-Formate werden häufig übersehen, obwohl sie klanglich und als Sammlerstücke hochrelevant sind. Die UHQCD (Ultimate Hi-Quality CD) wurde vom japanischen Hersteller Memory-Tech entwickelt und revolutioniert den Pressvorgang: Statt konventionellem Polycarbonat wird ein flüssiges Fotopolymer verwendet, das sich vollständig in die kleinsten Vertiefungen des Stampers fließt und nach UV-Aushärtung eine geometrisch nahezu perfekte Pit-Struktur ergibt — präziser als jede klassische Kunststoffpressung. Das Ergebnis ist weniger Fehlerkorrektur und eine natürlichere Signalrekonstruktion. Die 24-Karat-Gold-CD, maßgeblich durch Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL) ab 1987 geprägt, ersetzt die Aluminium-Reflexionsschicht durch Gold: keine Oxidation, keine Pinholes, eine gleichmäßigere Reflexion. Der eigentliche Klangvorteil liegt jedoch weniger im Gold als im sorgfältigen MFSL-GAIN-Mastering — diese Scheiben sind heute gesuchte Sammlerstücke mit entsprechenden Preisen auf dem Gebrauchtmarkt.

Was sind japanische Erstpressungen und OBI-CDs — und warum sind sie so begehrt?

Japanische CD-Erstpressungen gelten unter Sammlern als besonders wertvoll — aus mehreren Gründen. Die japanischen Presswerke der 1980er bis frühen 1990er Jahre produzierten nach strengsten Qualitätsstandards, was in besonders fehlerarmen Pressungen mit minimaler Fehlerkorrektur resultierte. Der charakteristische OBI-Streifen — ein Papierstreifen an der Seite des Jewel Case mit japanischer Beschriftung — ist für Sammler ein wichtiges Echtheitsmerkmal. Viele japanische Editionen enthalten zudem vollständigere Booklets und gelegentlich Bonustracks, die auf westlichen Ausgaben fehlen. Klanglich garantiert die japanische Herkunft objektiv keinen Unterschied zur besten Pressung eines anderen Landes — aber die Kombination aus Fertigungsqualität, Sammelkultur und der Aura der Originalität macht japanische Pressungen zum begehrtesten Segment des audiophilen CD-Markts.

Was bedeutet der „Loudness War“ — und welche CDs sind davon betroffen?

Als „Loudness War“ bezeichnet man den Trend ab den 1990er Jahren, Alben im Mastering immer lauter zu pressen — denn lauter wird subjektiv oft als „besser“ wahrgenommen. Das Ergebnis: starke Dynamikkompression, weniger Atemraum zwischen Laut und Leise, hörbare Verzerrung bei Peaks und eine Ermüdung beim längeren Hören. Am stärksten betroffen sind CD-Pressungen aus den späten 1990ern bis Mitte der 2010er Jahre — besonders im Rock- und Popbereich. Ältere Originalausgaben aus den 1980ern und frühen 1990ern sowie moderne audiophile Produktionen (SACD, XRCD, MFSL) sind in der Regel deutlich dynamischer und klingen natürlicher. Wer die dynamischste Version eines Albums sucht, findet auf der Dynamic Range Database (dr.loudness-war.info) einen direkten Vergleich der Dynamikwerte verschiedener Pressungen.

Wie lange halten CDs und SACDs — und was schadet ihnen am meisten?

Industriell gepresste CDs und SACDs sind bei sachgerechter Lagerung — dunkel, trocken, bei Raumtemperatur, aufrecht stehend — auf eine Lebensdauer von mindestens 50 bis 100 Jahren ausgelegt. Der größte Feind ist UV-Licht in Kombination mit Feuchtigkeit, das die Aluminium-Reflexionsschicht von innen oxidieren lässt — bekannt als „CD-Rot“ oder „CD-Bronzing“, eine bräunliche Verfärbung besonders bei minderwertigen Pressungen der 1980er Jahre. Hochwertige Pressungen renommierter Presswerke sind davon kaum betroffen. Gold-CDs sind hier im Vorteil: Gold oxidiert nicht und hat deutlich größere chemische Stabilität. Selbst beschreibbare CD-Rs sind erheblich empfindlicher — je nach Rohling-Qualität können sie bereits nach 10 bis 25 Jahren unlesbar werden.

Ist CD besser als Vinyl?

Das ist die ewige audiophile Glaubensfrage — und sie hat keine objektiv richtige Antwort. Die CD liefert messtechnisch überlegene Werte: kein Rauschen, kein Knacken, kein Höhenverlust durch Abtastnutzung, keine Kanalungleichheit, keine Gleichlaufschwankungen. Vinyl hingegen erzeugt durch seinen analogen Charakter Verzerrungen und Einfärbungen, die viele Hörer als angenehm, „musikalischer“ und organischer empfinden. Bei gleicher Aufnahme und gleichem Mastering ist eine hochwertige CD technisch präziser und dynamisch unverfälschter — ob das mehr Freude bereitet als eine sorgfältig gepresste Vinylscheibe, ist eine zutiefst persönliche Entscheidung. Viele Audiophile pflegen beide Formate parallel und wechseln je nach Stimmung und Musik zwischen ihnen.

Was bringt die Behandlung mit L’Art du Son CD/DVD Conditioner?

Jede frisch gepresste CD verlässt das Presswerk mit zwei unsichtbaren Rückständen auf der Oberfläche: chemischen Trennmitteln aus dem Fertigungsprozess sowie elektrostatischen Aufladungen, die sich beim Pressen auf dem Polycarbonat niederschlagen. Beides beeinflusst theoretisch die Qualität der Laserablesung — ein verunreinigter oder elektrostatisch aufgeladener Bereich reflektiert Laserlicht anders als eine saubere Oberfläche. Der L’Art du Son CD/DVD Conditioner entfernt diese Rückstände und neutralisiert die Ladungen in einem einzigen Arbeitsschritt. Die Anwendung ist unkompliziert: das Mittel wird unverdünnt auf Vorder- und Rückseite der Disc gesprüht, mit den Fingern zu einem dünnen Film verteilt und anschließend mit einem weichen, fusselfreien Tuch abgewischt. Anwender berichten von einem natürlicheren Klangbild, einer stabileren räumlichen Ortung und einem insgesamt weniger „digitalen“ Charakter. Eine Flasche (100 ml) reicht für rund 300 Discs. Wichtiger Hinweis: Das Mittel ist ausdrücklich nicht für SHM-Discs geeignet, deren spezielles Polycarbonat-Material empfindlich auf die Formulierung reagiert.

Welche Musikgenres profitieren am meisten von SACD und audiophilen Spezialformaten?

Klassische Musik und Jazz profitieren am deutlichsten — und das aus einem einfachen Grund: Diese Genres zeichnen sich durch große Dynamikspannen, natürliche Instrumente und komplexe Raumakustik aus. Die überlegene Dynamikwiedergabe und Raumabbildung der SACD kommen hier besonders zur Geltung: Ein Sinfonieorchester mit seinem enormen Lautstärkebereich, ein Jazzquartett in einem natürlich halligen Studio — beides profitiert unmittelbar von der höheren Auflösung. Labels wie Deutsche Grammophon, ECM, Analogue Productions und Mobile Fidelity produzieren audiophile SACDs und Spezialformate, die als absolute Referenzqualität gelten. Auch sorgfältig aufgenommene Rock- und Popproduktionen aus der Zeit vor dem Loudness War gewinnen durch SACD, XRCD oder UHQCD hörbar. Stark komprimierte Mainstream-Produktionen hingegen profitieren weniger vom Format als von einem neuen, dynamischeren Mastering — denn kein Format kann ein schlechtes Mastering reparieren.

Alle Vinyl-Varianten im Überblick
Format / Variante
Besonderheit & Klangcharakter
Standard-LP
Langspielplatte
33⅓ U/min · 12" (30 cm)
120–140 g
Das universelle Standardformat seit 1948. Bis zu ca. 22–26 Minuten pro Seite. Industriepressungen aus den 1960er bis 1990er Jahren bilden die Basis fast aller Vinylsammlungen. Klanglich von Mastering- und Pressqualität abhängig — gute Originalpressungen dieser Ära können audiophile Neuausgaben übertreffen.
Heavy Vinyl 180g
Schweres Vinyl
33⅓ U/min · 12" (30 cm)
180 g
Das heute am weitesten verbreitete audiophile Format. Mehr Masse reduziert Resonanzen auf dem Plattenteller und dämpft externe Schwingungen. Flacheres Profil als dünneres Vinyl — weniger Verwellungsanfälligkeit. Klingt bei gleichem Mastering ruhiger und stabiler in der Abbildung. Standard für audiophile Neuausgaben aller großen Labels.
Super Heavy Vinyl 200g+
Ultra Heavy Vinyl
33⅓ U/min · 12" (30 cm)
200–220 g
Exklusiv bei audiophilen Spezialisten wie Mobile Fidelity (One-Step), Analogue Productions oder Pure Pleasure. Maximale Masse, maximale Formstabilität. Oft aus 100 % virgin vinyl (jungfräulichem PVC ohne Recyclinganteil) für rauschärmste Abspielung. Verpackung meist im Gatefold-Format, aufwendig nummeriert und limitiert.
Audiophile 45 U/min LP
45 RPM Audiophile
45 U/min · 12" (30 cm)
180–200 g
Das klanglich überlegenste LP-Format. Höhere Drehzahl erlaubt breitere Rillengravierung — mehr Rillenoberfläche pro Zeiteinheit — was direktere Nadelführung, weniger Verzerrung und bessere Hochtonauflösung ergibt. Ein Album erscheint dadurch auf 2–4 Seiten (Doppel- oder Dreifach-LP). Referenzformat bei Analogue Productions, Music Matters, Speakers Corner.
Doppel-LP / Gatefold
2LP / Klappcover
33⅓ oder 45 U/min · 12" (30 cm)
2 × 140–180 g
Zwei Platten in einem Klappcover. Entweder um längere Spielzeiten zu ermöglichen oder — bei 45-U/min-Ausgaben — um ein einzelnes Album auf vier Seiten zu verteilen und maximale Klangqualität zu erzielen. Das Gatefold-Cover bietet zudem Raum für großformatiges Artwork und ausführliche Liner Notes.
12" Maxi-Single / EP
12" Single
45 U/min · 12" (30 cm)
120–180 g
Nur 1–3 Titel pro Seite auf großer Rille — ideal für maximalen Klang bei wenig Material. Ursprünglich für DJ-Einsatz und Dance-Musik entwickelt, heute auch bei audiophilen EPs und Singles. Breite Rille bei 45 U/min auf großer Scheibe ergibt physikalisch ideale Abtastbedingungen.
7" Single
Die klassische Single
45 U/min · 7" (17,5 cm)
40–80 g
Das klassische Single-Format mit 1–2 Titeln pro Seite. Klanglich durch die hohe Drehzahl erstaunlich direkt — viele Original-Singles der 1960er und 70er Jahre klingen auf gutem Equipment überwältigend lebendig. Heute als Sammlerstück begehrt, besonders Erstpressungen bekannter Titel auf Original-Labels.
Half-Speed Mastering
Halbgeschwindigkeits-Schnitt
33⅓ oder 45 U/min · 12" (30 cm)
180 g
Schneidkopf und Masterband laufen bei halber Geschwindigkeit — der Schneidkopf hat doppelt so viel Zeit, dem Audiosignal zu folgen. Ergebnis: präzisere Hochtondarstellung, geringere Verzerrung, tieferer Rauschboden. Referenzlabels: Mobile Fidelity, Abbey Road Studios HSM-Serie, Bernie Grundman Mastering.
Direct Metal Mastering
DMM
33⅓ U/min · 12" (30 cm)
150–180 g
Entwickelt von Teldec in den 1980er Jahren. Der Schneidkopf schneidet direkt in eine Kupferplatte statt in Lack — eine Pressungsgeneration entfällt. Geringere Verzerrung, weniger Rauschen, hervorragende Transienten. Viele Deutsche Grammophon-Pressungen der 1980er Jahre nutzen dieses Verfahren.
Original Pressung
First Press / Original Issue
33⅓ U/min · 12" (30 cm)
140–180 g
Die erste Pressung eines Albums, oft direkt vom Originalband geschnitten — bevor der Stamper durch viele tausend Pressungen abgenutzt ist. Klanglich oft den Neuausgaben überlegen, wenn gut erhalten. Erkennbar an Original-Label-Design und Matrizennummern. Beispiele: UK Parlophone Beatles, UK Island Led Zeppelin, US Columbia Miles Davis.
Audiophile Neuausgabe
Reissue / Audiophile Edition
33⅓ oder 45 U/min · 12" (30 cm)
180–200 g
Neu gemasterter Klassiker — idealerweise vom Original-Masterband. Hochwertige Labels: Mobile Fidelity (MFSL), Analogue Productions, Music Matters, Speakers Corner, Pure Pleasure, Impex, Intervention Records. Oft limitiert, nummeriert und im Fachhandel erhältlich. Qualität stark vom Mastering und Presswerk abhängig.
Picture Disc
Bildplatte
33⅓ oder 45 U/min · 7" / 12"
120–160 g
Bedruckte Vinylscheibe mit zwischen Vinyl-Schichten einlaminiertem Bildmotiv. Sammelformat mit starkem visuellen Reiz — klanglich deutlich inferior: höheres Rauschen, stärkere Verzerrung. Als Klangträger für ernsthaftes Hören ungeeignet; für Sammler und Displayzwecke ideal.
Farbiges Vinyl
Colored / Coloured Vinyl
33⅓ oder 45 U/min · 7" / 12"
140–180 g
PVC mit Farbpigmenten versetzt. Klanglich in der Regel leicht hinter schwarzem Vinyl — Farbpigmente können das Rauschverhalten minimal beeinflussen. Primär als Sammlervariante und visuelles Statement. Besonders bei limitierten Erstausgaben sehr begehrt.
Test Pressing
Probeexemplar
33⅓ U/min · 12" (30 cm)
150–180 g
Aus den ersten Pressen des frischen Stampers gezogen — für Qualitätskontrolle durch Label und Künstler. Oft klanglich die reinste Pressung überhaupt: frischer Stamper, meist 100 % virgin vinyl. Erkennbar an weißem Label mit handgeschriebenen Notizen. Seltenes, hochpreisiges Sammlerobjekt.
UHQR / One-Step
Ultra High Quality Record
33⅓ oder 45 U/min · 12" (30 cm)
200–220 g
Das absolute Gipfelformat. Beim One-Step-Verfahren (z. B. MFSL UltraDisc One-Step) wird eine Pressungsgeneration übersprungen — direkt vom Lackschnitt zum Stamper. Kleinstmögliche Signaldegradation, maximaler Dynamikumfang, tiefster Rauschboden. Extreme Limitierung, sofort ausverkauft. Das Non-Plus-Ultra für Sammler und anspruchsvolle Hörer.
Hinweis zu Drehzahl & Kompatibilität: Alle gängigen Plattenspieler spielen 33⅓ und 45 U/min ab. 78-U/min-Schellackplatten benötigen einen speziellen Tonabnehmer. 7“-Singles mit großem Mittelloch (US-Format) benötigen einen Adapter. Die angegebenen Gewichte sind Richtwerte. — Haben Sie Fragen zu Formaten, Pflege oder unseren Services? Die Antworten finden Sie direkt darunter.
Häufige Fragen & Antworten

Warum klingt Vinyl anders als eine CD — und warum bevorzugen viele Hörer den Klang der Schallplatte?

Die Schallplatte ist ein vollständig analoges Medium: Die Musik ist als physische Rille im Vinyl gespeichert — eine direkte mechanische Abbildung des Schallwellenmusters, die der Tonabnehmer mit seiner Nadel mechanisch abtastet und in ein elektrisches Signal umwandelt. Kein Analog-Digital-Wandler, kein Quantisierungsrauschen, keine Samplingrate. Das Signal bleibt durchgehend im analogen Domäne. Dies führt zu einer Klangsignatur, die viele Hörer als wärmer, organischer und musikalisch direkter empfinden — auch wenn die CD messtechnisch überlegen ist. Das leise Rauschen, die natürlichen Verzerrungen des Tonabnehmers und die physische Interaktion von Nadel und Rille erzeugen zusammen eine Klangcharakteristik, die viele Hörer als „lebendig“ beschreiben. Hinzu kommt das Ritual: das Auflegen, das Reinigen, das Wenden — Vinyl ist ein bewusstes Hörerlebnis.

Was sind audiophile Pressungen — und was rechtfertigt die höheren Preise?

Audiophile Pressungen unterscheiden sich in drei Kernpunkten. Erstens das Mastering: Ein eigenständiges, vinyloptimiertes Mastering — oft direkt vom Original-Analogband — von erfahrenen Meistern wie Kevin Gray, Bernie Grundman oder Steve Hoffman. Zweitens das Material: 180g oder 200g virgin vinyl (jungfräuliches PVC ohne Recyclinganteil) ergibt messbares geringeres Eigenrauschen. Drittens die Pressqualität: Renommierte Presswerke wie Quality Record Pressings (QRP, USA), Pallas (Deutschland) oder RTI (USA) arbeiten mit engsten Toleranzen in kleinen Auflagen. Das Ergebnis ist eine Platte, die das Original-Masterband deutlich näher ans Ohr bringt — sauberer, dynamischer und räumlicher als eine günstige Handelspressung.

Was ist Half-Speed Mastering — und welchen Klangunterschied macht es?

Beim Half-Speed Mastering laufen Schneidemaschine und Masterband gleichzeitig mit halber Geschwindigkeit. Der entscheidende Vorteil: Der Schneidkopf hat doppelt so viel Zeit, dem hochfrequenten Audiosignal mechanisch zu folgen. Hochfrequente Signalanteile — Becken, Streicher, Atemgeräusche, Raumanteile — werden deutlich präziser in die Rille übertragen. Das Ergebnis ist eine Platte mit erweiterter Hochtonauflösung, weniger Verzerrung im oberen Frequenzbereich und einem tieferen Rauschboden. Bei der Wiedergabe läuft die Platte wieder mit normaler Geschwindigkeit — die Halbgeschwindigkeit betrifft ausschließlich den Schneidvorgang.

Warum sollte ich Schallplatten waschen — auch wenn sie neu und scheinbar sauber sind?

Jede Schallplatte — auch eine fabrikneue — trägt auf ihrer Oberfläche Rückstände: Trennmittel aus dem Pressvorgang sowie feinste Staubpartikel, die sich bereits beim Auspacken ablagern. Diese Partikel sammeln sich in der Rille und werden beim Abspielen von der Nadel tief in das Rillenprofil gedrückt — was zu erhöhtem Knistern und beschleunigtem Nadelverschleiß führt. Dazu kommt: Die statische Aufladung von Vinyl zieht aktiv Staub aus der Luft an. Eine gründliche Nassreinigung entfernt all diese Rückstände bis in den Rillengrund. Das Ergebnis ist ein deutlich ruhigeres Rillenbild, weniger Verzerrung und ein klanglich saubereres Signal. Gleichzeitig schützt die Reinigung die Nadel vor abrasiven Partikeln, die sonst das empfindliche Nadelspitzenprofil abtragen. Kurz: Platten waschen verlängert die Lebensdauer von Platte und Nadel und verbessert hörbar den Klang.

Wie waschen wir Ihre Platten bei Klangheimat — und was leistet die Clearaudio Double Matrix Professional Sonic?

Klangheimat bietet professionellen Plattenwaschservice mit der Clearaudio Double Matrix Professional Sonic — dem Referenzgerät unter den Schallplattenwaschmaschinen, gefertigt in Erlangen. Die Maschine reinigt beide Plattenseiten simultan in einem einzigen Waschgang. Der vollautomatische Ablauf umfasst: Auftrag der Reinigungsflüssigkeit per Pumpe auf beide Seiten, mehrfaches Reiben mit Mikrosamt-Wischern bei wechselnder Drehrichtung und abschließende Absaugung bis zur Trockene — alles in rund zwei Minuten. Das besondere Alleinstellungsmerkmal der Sonic-Variante ist die integrierte Ultraschall-Vibrationsoption: Die Reinigungselemente vibrieren dabei mit Niederfrequenz, was die Reinigungsflüssigkeit tiefer in das Rillenprofil treibt und selbst hartnäckige Pressungsrückstände löst, die mechanische Reinigung allein nicht erreicht. Drei automatische Programme — Eco, Automatic und Superclean — erlauben die Abstimmung auf den Zustand der Platte. Das Ergebnis: Platten in einem Zustand, den viele nicht einmal kannten, als sie neu waren.

Warum sollten Innerhüllen gewechselt werden — und welche Hüllen sind die richtige Wahl?

Die Papierhülle, mit der die meisten Schallplatten geliefert werden, ist einer der häufigsten und am wenigsten beachteten Feinde des Vinylklangs. Rohes Papier enthält Schleifpartikel, die beim Ein- und Herausziehen der Platte feinste Kratzer in die Rillenoberfläche schaben — sogenannte Haarlinien, die sich als charakteristisches Rauschen bemerkbar machen. Der Wechsel auf eine hochwertige antistatische Innenhülle aus HDPE (High Density Polyethylen) beendet diesen Kreislauf: Die glatte, weiche Innenfläche gleitet nahezu reibungsfrei über das Vinyl, gibt keine Partikel ab und baut keine statische Aufladung auf. Für eine bereits gewachsene Plattensammlung ist der Hüllenwechsel eine der günstigsten und wirkungsvollsten Maßnahmen überhaupt — und sollte idealerweise nach dem Waschen erfolgen, damit die frisch gereinigte Platte nicht sofort wieder in eine staubende Papierhülle zurückgelegt wird.

Was ist Plattenbügeln — und wann ist es sinnvoll?

Schallplatten verwellen durch unsachgemäße Lagerung, thermische Belastung oder Fehler beim Pressvorgang. Eine verwellte Platte ändert beim Abspielen ständig die präzise eingestellten Tonabnehmerparameter — Auflagekraft, VTA, Azimut, Antiskating — je nachdem, wo sich die Nadel auf der Platte befindet. Das Ergebnis: eine unruhige, verzerrungsanfällige Wiedergabe. Plattenbügeln erhitzt die Scheibe kontrolliert auf ca. 55–60 °C — weit unterhalb der Glasübergangstemperatur von PVC (79 °C) — und lässt sie unter gleichmäßigem Druck plan abkühlen. Die Rille bleibt dabei vollständig unverändert. Darüber hinaus entdeckte Dr. Ulrich Kathe, Entwickler des AFi Plattenbüglers, dass das kontrollierte Tempern auch die Molekularstruktur des Vinyls positiv beeinflusst: Beim Pressvorgang kühlt die Platte ungleichmäßig ab — der äußere Rand erstarrt schneller als die Mitte — was innere Spannungen hinterlässt. Das thermische Tempern baut diese Spannungen ab: mehr Räumlichkeit, klarere Instrumententrennung, entspannteres Klangbild — auch bei Platten, die gar nicht verwellt sind.

Wie bügeln wir Ihre Platten bei Klangheimat — und was leistet der AFi Plattenbügler?

Klangheimat bietet professionellen Plattenbügelservice mit dem AFi Plattenbügler von Audio Fidelity Improvement — dem weltweit ersten Gerät, das neben dem Glätten verwellter Platten auch gezielt das klangverbessernde Tempern von Vinylschallplatten beherrscht. Das Gerät arbeitet mit einer patentierten Heizfolien-Technologie, die eine äußerst gleichmäßige Temperaturverteilung auf beiden Plattenseiten mit einer Präzision von ±0,25 °C sicherstellt. Die Maximaltemperatur im Standardprogramm beträgt 59 °C — immer kontrolliert weit unter der Glasübergangstemperatur des PVC. Die Platte liegt dabei zwischen speziellen Flat-Mats, die gleichmäßigen Druck ohne harte Auflagepunkte sicherstellen. Das Ergebnis: verwellte Platten werden zuverlässig geglättet, alle Platten — auch nicht verwellte — profitieren vom Temperprozess durch hörbar natürlichere Wiedergabe. Wichtig: Platten sollten stets zuerst gewaschen werden, bevor sie gebügelt werden — damit keine Verschmutzungen durch den Wärmevorgang dauerhaft in die Rille eingebrannt werden.

Was ist der Unterschied zwischen 33⅓ und 45 U/min — und klingt 45 U/min wirklich besser?

Ja — und die Begründung ist rein physikalisch. Bei höherer Drehzahl bewegt sich eine bestimmte Stelle der Rille pro Zeiteinheit schneller unter der Nadel hindurch. Für dieselbe Menge Audioinformation steht mehr Rillenoberfläche zur Verfügung: Der Schnitt kann breiter und tiefer graviert werden, die Nadel folgt weniger abrupten Richtungswechseln, und die Verzerrung besonders im Hochtonbereich sinkt messbar. Gleichzeitig reduziert sich das Verhältnis von Rauschen zu Musiksignal. Der Klanggewinn gegenüber einer guten 33⅓-Pressung ist auf einer hochwertigen Anlage sofort hörbar: mehr Luftigkeit, mehr Tiefenstaffelung, präzisere Transienten.

Welche audiophilen Labels sind die erste Adresse für Vinylsammler?

Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL) gilt als Pionier: Original-Masterbänder, Half-Speed Mastering und exklusive One-Step-Pressungen setzen Maßstäbe. Analogue Productions (Chad Kassem) produziert im eigenen Presswerk Quality Record Pressings (QRP) und gilt für Jazz und Blues als absolute Referenz. Music Matters Jazz ist die erste Wahl für Blue Note-Klassiker auf 45 U/min. Speakers Corner Records aus Deutschland bietet ein breites Klassik- und Jazz-Programm in hoher Qualität. Impex Records und Intervention Records komplett das Top-Segment. Für Klassik sind ECM Records und Stockfisch besonders empfehlenswert. Alle genannten Labels finden Sie bei Klangheimat — bei Fragen zu Verfügbarkeit und Empfehlungen helfen wir gerne persönlich weiter.

Klingt 180g oder 200g Vinyl wirklich besser — Ja oder Nein?

Die ehrliche Antwort: Jein — und der Teufel steckt im Detail. Schweres Vinyl ist nicht automatisch besser klingendes Vinyl. Es gibt jedoch konkrete Vorteile und ebenso klare Grenzen.

Vorteile von 180g / 200g:

Mehr Masse bedeutet mehr Eigenträgheit auf dem Plattenteller — die Platte koppelt mechanisch stabiler auf, externe Schwingungen (Trittschall, Motorvibrationen) werden besser bedämpft. Schwereres Vinyl ist auch formstabiler: Es verbiegt und wellt sich unter Wärme und Druck weniger leicht als dünnes Standardvinyl. Außerdem erlaubt mehr Material beim Pressvorgang eine tiefere, gleichmäßigere Rillengeometrie bei präziserer Druckverteilung. Wird die Platte aus hochwertigem virgin vinyl (jungfräulichem PVC ohne Recyclinganteil) gepresst — was bei 180g/200g-Pressungen häufiger der Fall ist — ist das Eigenrauschen des Materials nachweislich geringer. Auf einer hochwertigen Anlage macht sich das als schwarzerer Hintergrund und klareres, ruhigeres Klangbild bemerkbar.

Nachteile und Einschränkungen:

Das Gewicht allein sagt nichts über die Klangqualität aus. Eine schlecht gemasterte 180g-Pressung klingt schlechter als eine sorgfältig gemasterte 140g-Originalerssung aus den 1970er Jahren — garantiert. Der mit Abstand größte Einflussfaktor auf den Klang einer Schallplatte ist das Mastering, gefolgt vom Presswerk und dem verwendeten Vinyl-Compound. Ein weiterer kritischer Punkt: Dickes Vinyl verzeiht Unebenheiten im Pressvorgang weniger — und die Qualitätskontrolle bei Massenmarket-180g-Pressungen ist oft nicht besser als bei 140g-Ware. Das hat dazu geführt, dass viele preisgünstige „180g-Reissues" aus großen Fabriken trotz ihres Gewichts klanglich enttäuschen. Die klangliche Überlegenheit von 180g/200g entfaltet sich zuverlässig nur dann, wenn Mastering, Presswerk und Material gemeinsam auf höchstem Niveau sind — wie es bei Spezialisten wie Quality Record Pressings (QRP), Pallas oder RTI der Fall ist. Fazit: 180g/200g ist ein notwendiges, aber kein hinreichendes Merkmal audiophiler Qualität.

Wie sollte Vinyl richtig gelagert werden?

Die Grundregel ist absolut: Schallplatten stehen immer senkrecht, niemals liegend. Liegende Platten verbiegen sich unter dem Eigengewicht gestapelter Scheiben — ein Prozess, der je nach Temperatur und Belastung in Wochen beginnt. Die optimale Lagertemperatur liegt bei 15–20 °C, die Luftfeuchtigkeit bei 45–55 %. Direkte Sonneneinstrahlung und Wärmequellen (Heizkörper, Verstärker) sind der gefährlichste Feind — PVC beginnt zu erweichen und verformt sich dauerhaft ab ca. 40 °C. Die Platte gehört stets in die Innenhülle, bevor sie in das Cover geschoben wird — niemals direkt im Cover ohne Innenhülle lagern. Äußere Schutzfolien (Polyethylen oder PP) schützen das Cover und reduzieren statische Aufladung. Und nach dem Abspielen: Platte sofort zurück in die Hülle — jede Minute offen auf dem Plattenteller ist eine Minute, in der Staub aus der Luft auf die Rille fällt.

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Dan Nimmer ist nicht nur technisch ein hervorragender Pianist, er besitzt darüber hinaus auch Leidenschaft und Swing. Sein Spiel erinnert an seine großen Vorbilder Oscar Peterson, Wynton Kelly und Art Tatum. Auf diesem Album präsentiert er mit David Wong am Bass und Pete van Nostrand am Schlagzeug eine Sammlung von 13 Jazztiteln.

Wir empfehlen die Verwendung von „L’Art du Son“-CD/DVD-Conditioner für eine nochmalige klangliche Verbesserung.

Besetzung 
David Wong - Bass / Pete Van Nostrand - Drums / Dan Nimmer - Piano

Titel

 1.    Lisa                                       4:23
 2.    Teef                                      4:59
 3.    Untitled #5                          4:53
 4.    On Green Dolphin Street  5:37
 5.    Horizons                              3:50
 6.    The Fall Of Love                  3:24
 7.    South Seas                           4:27
 8.    Theme From M.A.S.H         3:29
 9.    Mr. Lucky                              4:41
   

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