Mit Silk and Sand kehrt der französisch-vietnamesische Gitarrist Nguyên Lê zurück zum klassischen Trio-Format, das seine Karriere geprägt hat. Gemeinsam mit dem kanadischen Bassisten Chris Jennings und dem marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija erschafft er eine musikalische Reise zwischen Jazz, Weltmusik und improvisierter Klangkunst.
Das Album bewegt sich auf faszinierende Weise zwischen sanften, fast schwebenden Melodien (Moonstone, Becoming Water) und dynamischen, rhythmisch komplexen Stücken (Tiger’s Dance, Baraka). Nguyên Lês virtuoses Gitarrenspiel ist mal lyrisch und erzählerisch, mal explosiv und voller Energie. Jennings’ Bass bietet ein sattes, melodisches Fundament, während Krijas facettenreiche Perkussion den Sound mit arabischen, afrikanischen und orientalischen Einflüssen bereichert.
Der Titel Silk and Sand spiegelt das klangliche Konzept des Albums perfekt wider: eine Balance zwischen feiner, fließender Eleganz und der rauen, erdigen Tiefe, die in der Musik spürbar wird. Es ist ein Werk voller musikalischer Farben und Emotionen – ein harmonisches Zusammenspiel dreier Meister ihres Fachs, das Grenzen zwischen Genres auflöst und den Hörer in ferne Klanglandschaften entführt.
Für Liebhaber von Weltmusik, Jazz und atmosphärischen Klangbildern ist Silk and Sand ein Muss – ein Album, das zum Träumen, Genießen und Entdecken einlädt.