Art-Nr.n--idc-gr-GL0061
GTIN5036694048665
MarkeGoldring
Gewicht0,20 kg

Goldring E
4 - MM Tonabnehmer - Goldring

Goldring
Lieferung Do. 06. Aug. - Sa. 08. Aug. 2026 **

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  • Nackte super-elliptische Diamantnadel (0,3 × 0,7 mil) — aus einem einzigen Stück Diamant gefertigt, nicht geklebt: geringere effektive Masse, höhere Steifigkeit, weniger Verzerrung bei Hochfrequenzmodulationen
  • Hohler Aluminium-Nadelträger — geringes Gewicht, maximale Steifigkeit: präzisere Abtastung mittlerer und hoher Frequenzen mit weniger Eigenbewegung des Trägers
  • Magnetic Duplex Technology™ — zwei massenarme Magnete im 45°-Winkel der Rillen-Geometrie: minimales Übersprechen, maximale Kanaltrennung
  • Werkseitige Azimut-Feinabstimmung im Mikrobereich — jedes E4 verlässt das Werk mit optimierter Kanalgleichheit, keine Nachjustierung erforderlich
  • Empfohlene Auflagekraft 1,75 g — leichter als E1/E2/E3 (2,0 g), schonender für Plattenoberfläche und Rille
  • Flaggschiff der Goldring E-Serie (blau) — das ultimative Upgrade für Einstiegs- und Mittelklasse-Plattenspieler mit mittelschweren bis schweren Tonarmen
Hersteller TA
Goldring
Produktart
Tonabnehmer
Modell
4
Typ Tonabnehmer
MM (Moving Magnet), Tonabnehmer, Level 2 - High Quality
Markenkompatibilität
alle

Was macht der Tonabnehmer eigentlich — und warum ist er so entscheidend?

Der Tonabnehmer ist das erste und wichtigste Glied in der analogen Wiedergabekette. Eine winzige Diamantnadel gleitet durch die Schallplattenrille und tastet dabei feinste Strukturen auf beiden Rillenflanken ab — Strukturen, die das gesamte Musiksignal enthalten. Der Tonabnehmer wandelt diese mechanischen Schwingungen über ein elektromagnetisches oder elektrodynamisches Prinzip in eine elektrische Spannung um, die anschließend vom Phono-Vorverstärker auf Linepegel gebracht wird. Was der Tonabnehmer nicht aus der Rille herausholt, kann kein nachfolgendes Gerät rekonstruieren. Deshalb ist ein hochwertiger Tonabnehmer — zusammen mit einer guten Phono-Vorstufe — das wirkungsvollste Upgrade für jeden Plattenspieler.

Welche Tonabnehmer-Typen gibt es — und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt vier gängige Generatorprinzipien: MM (Moving Magnet), MC Low Output, MC High Output und MI (Moving Iron). Sie unterscheiden sich darin, welches Teil am Nadelträger befestigt ist und sich bewegt — der Magnet, die Spule oder ein Eisenstück. Das hat direkte Auswirkungen auf die bewegte Masse (und damit die Abtastfähigkeit), die Ausgangsspannung, die benötigte Verstärkung und den klanglichen Charakter. Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick:

  MM (Moving Magnet) MC Low Output MC High Output MI (Moving Iron)
Prinzip Magnet am Nadelträger bewegt sich zwischen festen Spulen Winzige Spulen am Nadelträger bewegen sich im festen Magnetfeld Wie MC Low Output, aber mit mehr Wicklungen für höhere Spannung Kleines Eisenstück am Nadelträger moduliert festes Magnetfeld
Ausgangsspannung Hoch (2,5–6 mV) Niedrig (0,1–0,6 mV) Mittel (1,5–2,5 mV) Hoch (1–6 mV)
Phono-Eingang MM-Eingang (47 kΩ) MC-Eingang (20–1.000 Ω) oder Übertrager MM-Eingang (47 kΩ) MM-Eingang (47 kΩ)
Bewegte Masse Höher (Magnet ist schwerer) Sehr gering (winzige Spulen) Höher als Low-Output-MC (mehr Wicklungen) Gering (nur leichtes Eisenstück)
Nadel tauschbar? Ja — einfacher Nadeltausch, günstiger Unterhalt Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Ja — wie bei MM-Systemen
Klangcharakter Kraftvoll, körperhaft, gute Mitten — etwas weniger Feindynamik Luftig, räumlich, feinste Details und Transienten MC-Charakter, aber etwas weniger filigran als Low Output Natürliche Stimmwiedergabe, musikalisch fließend
Vorteile Günstig, unkompliziert, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, großes Angebot Höchste Abtastpräzision, beste Dynamik, geringe EMI-Empfindlichkeit, symmetrischer Anschluss möglich MC-Qualität am MM-Eingang — keine spezielle Phono-Vorstufe nötig Geringe bewegte Masse, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, oft sehr gute Stimmwiedergabe
Nachteile Höhere bewegte Masse, kapazitätsempfindlich (Kabel/Eingang), anfälliger für EMI-Einstreuung Teuer, Nadel nicht tauschbar, braucht rauscharmen MC-Phono-Pre oder Übertrager Höhere bewegte Masse als Low-Output-MC — Kompromiss zwischen Komfort und Klang Kapazitätsempfindlich wie MM, kleineres Angebot am Markt
Preisspanne ca. 20–800 € ca. 200–15.000 €+ ca. 150–1.500 € ca. 50–2.000 €
Bekannte Hersteller Ortofon, Audio-Technica, Nagaoka, Goldring, Sumiko Ortofon, Denon, Hana, Benz Micro, Dynavector, Clearaudio, van den Hul Hana, Audio-Technica, Sumiko, Ortofon Grado, Nagaoka, Goldring

Welchen Einfluss hat der Nadelschliff auf den Klang — und welche Schlifftypen gibt es?

Der Nadelschliff bestimmt, wie präzise der Diamant den filigranen Modulationen der Schallplattenrille folgen kann. Er beeinflusst Auflösung, Hochtonverhalten, Verzerrungen in der Innenrille und den Plattenverschleiß. Grundsätzlich gilt: Je schlanker und komplexer der Schliff, desto mehr Information wird aus der Rille geholt — aber auch desto anspruchsvoller wird die Justage und desto höher fällt der Preis aus. Hier ein Vergleich der gängigsten Schlifftypen:

  Sphärisch (Konisch) Elliptisch Shibata MicroLine / Line Contact
Form Kugelförmig verrundete Spitze (typ. 18 µm Radius) Zwei Radien — quer 5–8 µm, längs 18 µm Parabolisch geschliffene Flanke mit sehr kleinem seitlichen Radius Dem Schneidstichel nachempfundene Geometrie, extrem schlanke Kontaktzone
Kontaktfläche Klein, punktuell Etwas größer als sphärisch, schlankeres Profil quer zur Rille Deutlich größer — verteilt den Auflagedruck breiter auf die Rillenflanke Sehr große, längliche Kontaktzone — geringstes Verschleißverhalten
Auflösung / Höhen Grundsolide, limitiert im Hochton Deutlich besser — weniger Zischeln, mehr Klarheit Hervorragend — ursprünglich für Quadrophonie bis 50 kHz entwickelt Höchste Auflösung, besonders verzerrungsarm auch in der Innenrille
Justage-Toleranz Sehr gutmütig — verzeiht Fehler leicht Moderat — sorgfältige Justage empfohlen Gering — präzise Justage zwingend erforderlich Sehr gering — nur mit exakter Einstellung vorteilhaft
Lebensdauer (ca.) 500–700 Stunden 800–1.000 Stunden 1.500–2.000 Stunden 2.000+ Stunden
Plattenschonung Gleichmäßig, aber höherer Druck pro Fläche Etwas besser durch schlankeres Profil Sehr gut — großer Kontaktbereich verteilt den Druck Am schonendsten für Nadel und Platte
Geeignet für Einsteiger, DJs, ältere Plattenspieler, entspanntes Hören Mittelklasse-Systeme, aufmerksame Hörer, bester Kompromiss Gehobene Systeme, audiophile Hörer mit sorgfältigem Setup High-End-Systeme mit optimaler Justage und Aufstellung

Was bedeutet Nadelnachgiebigkeit (Compliance) — und warum muss sie zum Tonarm passen?

Die Compliance beschreibt, wie weich oder steif die Aufhängung des Nadelträgers ist — angegeben in µm/mN (Mikrometer pro Millinewton). Zusammen mit der effektiven Masse des Tonarms bildet der Tonabnehmer ein Feder-Masse-System mit einer Resonanzfrequenz. Diese Resonanz sollte idealerweise zwischen 8 und 12 Hz liegen — unterhalb der tiefsten Musikfrequenzen, aber oberhalb typischer Störfrequenzen durch Trittschall und Plattenverwellungen. Passt die Compliance nicht zum Tonarm, kommt es zu unkontrolliertem Wackeln (bei zu hoher Compliance am schweren Arm) oder zu mangelhafter Tiefbassabtastung (bei zu geringer Compliance am leichten Arm). Faustregel: Hohe Compliance (über 20 µm/mN) passt zu leichten Tonarmen, niedrige Compliance (unter 15 µm/mN) zu mittelschweren und schweren Armen.

Brauche ich für einen MC-Tonabnehmer einen speziellen Phono-Vorverstärker?

Für Low-Output-MC-Systeme ja. Deren Ausgangsspannung liegt mit 0,1 bis 0,6 mV weit unter dem Pegel eines MM-Systems und erfordert eine deutlich höhere, zugleich extrem rauscharme Verstärkung. Dafür gibt es drei Wege: einen dedizierten MC-Phono-Vorverstärker, einen Phono-Pre mit umschaltbarem MM/MC-Eingang oder einen passiven MC-Übertrager (Step-Up-Transformer) vor einem MM-Eingang. High-Output-MC-Systeme umgehen dieses Problem — ihre Ausgangsspannung reicht für den Betrieb am Standard-MM-Eingang mit 47 kΩ, was sie zum idealen Einstieg in die MC-Welt macht. MI-Systeme sind in dieser Hinsicht genauso unkompliziert wie MM.

Was bedeutet die Abschlussimpedanz — und warum ist sie beim MC-System so wichtig?

Die Abschlussimpedanz ist der Widerstand, den der Phono-Vorverstärker dem Tonabnehmer als „Last" entgegensetzt. Bei MM-Systemen ist der Standard 47 kΩ — hier liegt die Herausforderung eher in der korrekten Eingangskapazität (pF), die stark vom Phonokabel und der Vorstufe abhängt. Zu hohe Kapazität erzeugt einen unschönen Höhenbuckel, zu niedrige einen dumpfen Klang. Bei MC-Systemen ist der optimale Abschlusswiderstand herstellerspezifisch und liegt typischerweise zwischen 20 und 1.000 Ohm. Hochwertige Phono-Vorverstärker bieten einstellbare Impedanzen, um das System auf den Tonabnehmer abzustimmen. Die richtige Impedanz entscheidet über Tonbalance, Dynamik und räumliche Abbildung — es lohnt sich, hier nach Gehör feinzutunen.

Wie lange hält ein Tonabnehmer — und woran erkenne ich, dass die Nadel verschlissen ist?

Die Lebensdauer hängt vom Nadelschliff, der Auflagekraft, dem Plattenzustand und der Pflege ab. Sphärische Nadeln halten bei normaler Nutzung etwa 500 bis 700 Stunden, elliptische bis rund 1.000 Stunden, und hochwertige Shibata- oder MicroLine-Schliffe können bei guter Pflege 2.000 Stunden und mehr erreichen. Typische Verschleißanzeichen: Der Klang wird zunehmend dumpf oder matt, Zischlaute bei Gesang nehmen zu, die Stereoabbildung verliert an Präzision, und im schlimmsten Fall beginnen Verzerrungen in lauteren Passagen. Wer regelmäßig hört, sollte die Nadel alle drei bis fünf Jahre prüfen lassen — spezielle Hifi-Fachhändler bieten Nadelprüfungen unter dem Mikroskop an.

Wie justiere ich einen Tonabnehmer richtig — worauf kommt es an?

Eine sorgfältige Justage ist der Schlüssel, um das volle Potenzial eines Tonabnehmers auszuschöpfen — und gleichzeitig die Schallplatten zu schonen. Die wichtigsten Einstellparameter sind die Auflagekraft (empfohlenen Wert des Herstellers einhalten, idealerweise mit einer digitalen Tonarmwaage messen), der Überhang (Abstand der Nadelspitze zur Tonarmachse, eingestellt mit einer Schablone), der Kröpfungswinkel und Spurfehlwinkel (werden über den Überhang mitbestimmt), der Azimut (vertikale Ausrichtung der Nadel zur Rillenebene) und der VTA (Vertical Tracking Angle — Höhe des Tonarms in Relation zur Plattenoberfläche). Gerade bei anspruchsvollen Nadelschliffen wie Shibata oder MicroLine lohnt sich jede Minute Justageaufwand. Wer unsicher ist, sollte die Ersteinstellung von einem Fachhändler vornehmen lassen — das ist gut investiertes Geld.

MM, MC oder MI — welcher Typ passt zu mir?

Es gibt keine pauschale Antwort, aber eine gute Orientierung: Wer unkompliziert Vinyl genießen möchte und einen Plattenspieler mit eingebautem oder einfachem externem Phono-Pre besitzt, ist mit einem guten MM-System hervorragend bedient. Die tauschbare Nadel hält die Folgekosten niedrig, und die hohe Ausgangsspannung stellt keine besonderen Anforderungen an die Elektronik. Wer die letzte Feinzeichnung, Räumlichkeit und Transientenpräzision sucht — und bereit ist, in eine hochwertige MC-Phono-Vorstufe zu investieren — findet in einem Low-Output-MC das Maximum an analoger Wiedergabequalität. High-Output-MC-Systeme sind der clevere Mittelweg: MC-Klangqualität ohne spezielle Verstärkung. MI-Systeme wie die von Grado oder Nagaoka bieten eine faszinierende Alternative mit körperhafter, musikalisch fließender Wiedergabe und dem Komfort tauschbarer Nadeln. Entscheidend ist am Ende nicht das Prinzip allein, sondern die Qualität der Umsetzung — und die Abstimmung auf Tonarm, Phono-Vorstufe und den eigenen Geschmack.

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Tonabnehmer · Moving Magnet · Goldring E-Serie

Die Goldring E-Serie folgt einer klaren Aufstiegslogik — von der Carbon-Nadel des E1 über den Aluminium-Träger des E2 und den elliptischen Schliff des E3 bis zum E4, dem Flaggschiff der Reihe. Was das E4 von allen Vorgängern grundlegend unterscheidet, ist nicht nur ein verbesserter Schliff, sondern eine andere Kategorie von Diamant: eine nackte super-elliptische Nadel, die aus einem einzigen homogenen Stück Diamant gefertigt wird — nicht auf einen Trägerstift geklebt, sondern als monolithisches Bauteil poliert. Das macht einen physikalisch messbaren und klanglich hörbaren Unterschied.

Kombiniert mit dem ebenfalls neuen hohlen Aluminium-Nadelträger, der Magnetic Duplex Technology™ und einer werkseitigen Azimut-Feinabstimmung, die bei den anderen E-Modellen in dieser Form nicht vorgesehen ist, positioniert sich das E4 als das System, das die Möglichkeiten eines Einstiegs- oder Mittelklasse-Plattenspielers am weitesten ausschöpft — ohne den Sprung in eine andere Preisklasse zu erfordern.

Nackte Diamantnadel
Ein Stück Diamant, nicht geklebt — weniger Masse, mehr Steifigkeit, weniger Verzerrung als alle Vorgänger
Hohler Alu-Träger
Maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht — präzisere Übertragung über das gesamte Frequenzspektrum
Werks-Azimut
Individuelle Mikrojustierung im Werk — jedes E4 verlässt Goldring mit optimierter Kanalgleichheit
Die nackte Diamantnadel — der entscheidende Unterschied

Bei E1 bis E3 wird der Diamant auf einen Nadelträgerstift geklebt — eine gängige und bewährte Methode, die aber konstruktionsbedingt Grenzen hat. Der Klebepunkt zwischen Diamant und Träger ist eine mechanische Grenzfläche mit eigener Masse und eigener Elastizität. Bei hochfrequenten Rillenmodulationen kann diese Verbindung minimale Verzögerungen und Verzerrungen einbringen. Beim E4 entfällt diese Grenzfläche vollständig: Die nackte Nadel ist aus einem einzigen homogenen Diamantstück gefertigt und poliert. Die effektive Masse der Abtastnadel sinkt, die Steifigkeit steigt, und die Nadel folgt auch engsten Rillenmodulationen mit weniger Überschwingen und weniger Verzerrung. Das 7,6-Mikrometer-Profil des super-elliptischen Schliffs (0,3 × 0,7 mil) taucht zudem deutlich tiefer in die Rillenflanken ein als sphärische Nadeln — hochfrequente Details werden erschlossen, die dem E1 und E2 physikalisch verborgen bleiben.

Hohler Träger & Azimut-Präzision

Der hohle Aluminium-Nadelträger des E4 ist nicht dasselbe wie der massiv gefräste Aluminium-Stift des E2 und E3. Die Hohlbauweise reduziert das Gewicht des Trägers noch weiter, während die röhrenförmige Struktur eine außergewöhnlich hohe Biegesteifigkeit gewährleistet — ein bekanntes Prinzip aus dem Leichtbau. Je geringer die bewegte Masse des Nadelträgers, desto präziser und unverzögerter folgt er der Rille, insbesondere bei schnellen Transienten in den Höhen und oberen Mitten. Resonanzen des Trägers selbst, die das Klangbild subtil verfärben können, werden ebenfalls minimiert.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des E4 innerhalb der E-Serie ist die individuelle Azimut-Feinabstimmung im Werk. Der Azimut beschreibt den Winkel der Nadelvertikalen zur Plattenoberfläche — er muss exakt senkrecht zur Rille stehen. Ein falsch eingestellter Azimut erhöht das Übersprechen zwischen den Kanälen und verfälscht die Kanalbalance. Weil die meisten Einstiegs- und Mittelklasse-Plattenspieler keine Azimut-Einstellmöglichkeit bieten, ist es umso wichtiger, dass der Tonabnehmer diese Einstellung werkseitig mitbringt. Goldring nimmt diese Justierung beim E4 für jedes einzelne Exemplar vor — ein Aufwand, der bei preisgünstigeren Tonabnehmern standardmäßig nicht geleistet wird.

Das Flaggschiff der E-Serie

Die vier Modelle der E-Serie teilen Systemkörper, Magnetic Duplex Technology™ und Montagestandard — und unterscheiden sich gezielt in Nadelträger, Nadelschliff und Fertigungstiefe. Das E1 (rot) setzt Carbon und eine sphärische Nadel ein. Das E2 (grün) wechselt zu Aluminium, behält aber den sphärischen Schliff. Das E3 (lila) kombiniert Aluminium mit einem super-elliptischen, aber geklebten Diamanten. Das E4 (blau) schließlich macht den letzten konsequenten Schritt: nackte Nadel, hohler Träger, individuelle Werksjustierung. Es ist das System für alle, die das letzte klangliche Potenzial ihres Plattenspielers ausschöpfen wollen — bevor eine Investition in den Tonarm oder die Elektronik sinnvoller wäre als ein weiteres System-Upgrade.

Technische Daten
Hersteller Goldring (Großbritannien, gegr. 1906)
Modell E4 (Flaggschiff der E-Serie)
Typ Moving Magnet (MM), Magnetic Duplex Technology™
Farbe Blau
Nadelträger Hohles Aluminium
Nadelschliff Nackt super-elliptisch, 0,3 × 0,7 mil (7,6 × 18 µm)
Nadeltyp Nackter Diamant (aus einem Stück, nicht geklebt)
Frequenzumfang 20 Hz – 20 kHz
Ausgangsspannung 3,5 mV (1 kHz @ 5 cm/sec)
Kanaltrennung > 20 dB bei 1 kHz
Kanalgleichheit < 1,5 dB bei 1 kHz
Nadelnachgiebigkeit 20 mm/N
Vertikaler Spurwinkel 20°
Lastwiderstand 47 kΩ
Kapazitive Last 100 – 200 pF
Spuleninduktivität 400 mH
Spulenimpedanz 410 Ω
Gewicht 6,9 g
Befestigungslochabstand 12,7 mm (½″)
Auflagekraft 1,5 – 2,5 g (empfohlen: 1,75 g)

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