Hifi-Zubehör · Stromversorgung
Jeder Strom, der in einer HiFi-Anlage Musik wird, muss zuvor einen ganz unscheinbaren Flaschenhals passieren: den Sicherungsautomaten im heimischen Verteilerkasten. Was dort an Engstellen, Übergangswiderständen und Materialkompromissen steckt, prägt den Klang lange bevor das Signal überhaupt einen Verstärker sieht. Bernd Ahne von HiFi-Tuning aus Berlin hat sich seit Jahren mit dieser Stelle beschäftigt — und mit dem Diamond Supreme³ Sicherungshalter die kompromissloseste Antwort darauf entwickelt, die der Markt aktuell zu bieten hat.
Rein materialbezogen ist der Aufwand wohl ausgereizt: Leiterbahnen aus Reinkupfer, in drei Stufen versilbert, erneut verkupfert und vergoldet, dann die gesamte Konstruktion im Stickstoffbad kryogenisiert. Nicht-magnetische Edelstahlschrauben statt herkömmlicher Verschraubung. Anschließend folgt eine zusätzliche Quantum-Behandlung sowie weitere Arbeitsschritte, die Bernd Ahnes Betriebsgeheimnis bleiben. Das Ergebnis ist ein Halter, der bereits in der klassischen Supreme³-Ausführung als das klangliche Maß der Dinge gilt. Die Diamond-Variante setzt darüber noch einen entscheidenden Schritt obenauf — den Naturdiamanten an der Front.
3 mm Naturdiamant
Brillantschliff, hohe Reinheit — kontaktlos in Sicherungsnähe positioniert
Reinkupfer-Bahnen
Dreifach beschichtet, kryogenisiert & Quantum-behandelt in Berlin
DIN-konform
Sicherungen 10,3 × 38 mm bis 32 A — passt in moderne Verteilerkästen
Der Diamant — Klangphysik statt Esoterik
In der HiFi-Welt wird seit Jahrzehnten mit dem Einfluss von Kristallen auf stromdurchflossene Leiter experimentiert — von Turmalin-Granulat über Quarz-bestückte Blindstecker bis zu Bergkristallen auf Röhrenverstärkern. Was lange als esoterisch belächelt wurde, ist unter Materialforschern unbestritten: Kristalline Strukturen wirken auf metallische Leiter in ihrer unmittelbaren Umgebung. Der Effekt mag sich der einfachen Messbarkeit entziehen, hörbar ist er allemal.
Bernd Ahne ist niemand, der theoretische Debatten führt — er probiert aus. Für den Diamond Supreme³ Sicherungshalter hat er eine Vielzahl unterschiedlicher Natur-Diamanten höchster Reinheit geordert und ihre klanglichen Auswirkungen in unmittelbarer Nähe der metallischen Sicherungskappen systematisch verglichen. Sein Fazit ist eindeutig: Ein echter Diamant hoher Reinheit, wenige Millimeter neben der Sicherung positioniert, bringt ein kraftvolleres, offeneres Klangbild mit deutlichem Gewinn an Dynamik.
Konkret kommt ein Naturdiamant mit 3 mm Durchmesser im Brillantschliff zum Einsatz — der größte Stein aus dem gesamten Diamond-Sortiment von HiFi-Tuning. Er ist so an der Front des Halters montiert, dass er sehr nahe an der Sicherung sitzt, jedoch keinen elektrischen Kontakt aufweist. Die nicht-symmetrische Positionierung ist gewollt und keineswegs handwerkliches Unvermögen — die akustisch optimale Platzierung diktiert die Geometrie. Versuche mit größeren Diamanten machten zwar optisch mehr her, brachten klanglich aber keine zusätzliche Verbesserung. Ahne hat damit jenen Punkt gefunden, an dem Wirkung und Aufwand im optimalen Verhältnis stehen.
Materialaufwand & Fertigung
Die Basis des Halters stammt von einem renommierten internationalen Industriezulieferer — die Eigenproduktion samt sämtlicher Zertifizierungen wäre für ein kleines Unternehmen wirtschaftlich nicht darstellbar. Was HiFi-Tuning daraus macht, ist allerdings alles andere als Industrieware. Die Leiterbahnen aus Reinkupfer werden in einem mehrstufigen galvanischen Prozess zunächst versilbert, dann erneut verkupfert und schließlich vergoldet. Dieser absurd anmutende Aufwand verfolgt ein klares Ziel: eine dauerhaft stabile Leitfähigkeit weit oberhalb dessen, was Standard-Messing oder einfache Versilberung leisten können — ohne die Korrosionsanfälligkeit reinen Silbers über die Betriebsdauer.
Im Inneren ersetzen nicht-magnetische Edelstahlschrauben die üblichen Verschraubungen — magnetische Felder im Signalweg sind klanglich grundsätzlich unerwünscht. Anschließend wandert die fertige Konstruktion in Berlin in ein Stickstoffbad zur Kryogenisierung: Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt richten sich die Kristallgitter der Metalle gleichmäßiger aus, innere Spannungen werden abgebaut, der Innenwiderstand sinkt messbar. Es folgt die hauseigene Quantum-Behandlung — sowie weitere Arbeitsschritte, die Bernd Ahnes Betriebsgeheimnis bleiben, um Nachahmer fernzuhalten.
Im direkten Vergleich zum bereits hervorragenden klassischen Supreme³ Sicherungshalter bringt die Diamond-Ausführung nochmals eine deutlich hörbare Steigerung: mehr Klarheit im Klangbild, mehr Raum, mehr Räumlichkeit, mehr Dynamik und Kraft. Der gesamten Wiedergabe wächst ein lebendigerer, mühelos wirkender Charakter zu — Stimmen stehen plastischer im Raum, Bassläufe gewinnen Substanz und Kontur, Höhen feinen sich aus, ohne hart zu werden. Da der Halter die zentrale Stromzufuhr der gesamten Anlage versorgt, profitieren sämtliche angeschlossenen Komponenten gleichermaßen — vom Plattenspieler über die Vorstufe bis zur Endstufe und den Quellgeräten.
Wer den Effekt einordnen möchte: erfahrene Hörer vergleichen den Sprung mit dem Wechsel auf hochwertige Aftermarket-Gerätefüße — eine jener Maßnahmen, bei denen das Klangbild auf eine Weise zulegt, die sich nicht mit Equalizing oder einzelnen Komponenten-Upgrades nachstellen lässt. Der Diamond Supreme³ Halter wirkt nicht selektiv auf einen Frequenzbereich, sondern als allgemeine Reinigung und Beruhigung der gesamten Stromversorgung.
Konfiguration & Empfehlung
Der Sicherungshalter nimmt Supreme³-Sicherungen im Format 10,3 × 38 mm mit bis zu 32 A auf. In typischen Haushalten kommen die 16-A-Sicherungen zum Einsatz. Vor dem Einsetzen empfiehlt es sich, die Sicherungskappen mit einem trockenen Tuch von Fingerfett zu befreien — Fettschichten bedeuten zusätzliche Übergangswiderstände, die alle Mühen am Material teilweise zunichtemachen würden. Die Sicherungen selbst sind nicht im Lieferumfang enthalten und können separat in der gewünschten Strombelastbarkeit konfiguriert werden.
Das N-Fach der doppelten Ausführung enthält werksseitig einen massiven Kupferstab im Format 10,3 × 38 mm, der ebenfalls in drei Stufen versilbert, verkupfert und vergoldet wurde. Aus rein klanglicher Sicht empfiehlt HiFi-Tuning, diesen Stab durch eine zweite Supreme³-Sicherung mit 32 A zu ersetzen — die akustische Verbesserung gegenüber dem reinen Leiterstab ist deutlich wahrnehmbar.
Wichtiger Hinweis: Die Installation des Sicherungshalters ist ausschließlich eine Aufgabe für den qualifizierten Elektriker. Spielen Sie nicht im Sicherungskasten — spielen Sie Musik. Arbeiten am Hausstromnetz unterliegen in Deutschland den geltenden VDE-Normen und dürfen nur durch eingetragene Fachbetriebe ausgeführt werden.
Einordnung im Diamond-Sortiment
Innerhalb des HiFi-Tuning Diamond-Programms nimmt der Sicherungshalter eine besondere Position ein. Während die Feinsicherungen Diamanten in 1 mm (5 × 20 mm Format) und 1,3 mm (US-Format 6,3 × 32 mm) tragen und die Automatensicherung 10,3 × 38 mm einen 2-mm-Stein erhält, kommt am Sicherungshalter der größte Stein zum Einsatz: 3 mm im Brillantschliff. Das macht den Diamond-Halter zur konsequentesten Anwendung der Kristall-Idee im gesamten HiFi-Tuning-Sortiment — und zur logischen ersten Maßnahme, bevor man Diamond-Sicherungen in einzelne Geräte einsetzt. Wer den Halter mit einer Diamond-Sicherung kombiniert, betreibt gewissermaßen die Reinkultur dieses Tuning-Ansatzes.
Angeben kann man mit dem Klunker im Sicherungskasten wahrscheinlich nicht — wer öffnet schon im Beisein von Gästen seinen Verteilerkasten? Genussvoller hören wird man jedoch höchstwahrscheinlich. Und das jeden Tag, an dem die Anlage läuft.
| Hersteller |
HiFi-Tuning Berlin (Inh. Bernd Ahne) |
| Modell |
Diamond Supreme³ Sicherungshalter |
| Diamant |
Naturdiamant hoher Reinheit, Brillantschliff, 3 mm Ø |
| Diamant-Anbringung |
Front, asymmetrisch, kontaktlos in Sicherungsnähe |
| Leiterbahnen |
Reinkupfer, dreifach versilbert / verkupfert / vergoldet |
| Schrauben |
Nicht-magnetischer Edelstahl |
| Behandlung |
Stickstoffbad-Kryogenisierung + Quantum-Behandlung in Berlin |
| Sicherungsformat |
10,3 × 38 mm (Schmelzsicherung) |
| Max. Strombelastbarkeit |
bis 32 A (typisch im Haushalt: 16 A) |
| Ausführung |
Doppelhalter (L + N) mit massivem Kupferstab im N-Fach |
| Kupferstab N-Fach |
10,3 × 38 mm, dreistufig versilbert / verkupfert / vergoldet |
| Klangliche Empfehlung |
N-Fach mit 32-A-Supreme³-Sicherung statt Kupferstab bestücken |
| Montagestandard |
DIN-Schienenmontage für moderne Verteilerkästen |
| Lieferumfang |
Sicherungshalter (ohne Sicherungen) |
| Installation |
Ausschließlich durch qualifizierten Elektriker |
| Empfohlene Sicherung |
HiFi-Tuning Supreme³ 10,3 × 38 mm (separat erhältlich) |
| Herkunftsland |
Veredelung in Berlin, Deutschland |