Art-Nr.t-oro-2m-blue
GTIN5705796080025
MarkeORTOFON
Gewicht0,30 kg

Ortofon 2M BLUE - MM Tonabnehmer Ortofon

ORTOFON
Lieferung Do. 06. Aug. - Sa. 08. Aug. 2026 **

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  • Vier Moving-Magnet-Tonabnehmer, eine Philosophie: Red (sphärisch), Blue (elliptisch, nude), Bronze (Fine Line, nude) und Black (Shibata, nude) — jede Stufe ein klar hörbarer Zugewinn
  • Alle Nadeln sind untereinander kompatibel — das 2M Red lässt sich mit der Blue-Nadel sofort aufwerten, das Bronze mit der Black-Nadel auf Flaggschiff-Niveau heben
  • 2M Bronze und 2M Black mit versilberten Kupferspulen und resonanzärmerem Gehäuse — Generator und Gehäuse sind nicht identisch mit Red und Blue, der Körperwechsel lohnt sich
  • Das 2M Black spielt mit Shibata-Nadelschliff auf MM-Flaggschiff-Niveau — ein Ausnahmetalent, das in seiner Preisklasse ernstzunehmende MC-Systeme fordert
  • Für Rega-Plattenspieler: Abstandshalter empfohlen oder Umstieg auf die speziell entwickelte 2MR-Serie mit 14 mm Bauhöhe
  • Von Ortofon seit 1918 in Nakskov, Dänemark — die meistverkaufte MM-Tonabnehmer-Familie im audiophilen HiFi weltweit
Typ Tonabnehmer
MM (Moving Magnet), Tonabnehmer, Level 2 - High Quality, Austauschnadel original

Was macht der Tonabnehmer eigentlich — und warum ist er so entscheidend?

Der Tonabnehmer ist das erste und wichtigste Glied in der analogen Wiedergabekette. Eine winzige Diamantnadel gleitet durch die Schallplattenrille und tastet dabei feinste Strukturen auf beiden Rillenflanken ab — Strukturen, die das gesamte Musiksignal enthalten. Der Tonabnehmer wandelt diese mechanischen Schwingungen über ein elektromagnetisches oder elektrodynamisches Prinzip in eine elektrische Spannung um, die anschließend vom Phono-Vorverstärker auf Linepegel gebracht wird. Was der Tonabnehmer nicht aus der Rille herausholt, kann kein nachfolgendes Gerät rekonstruieren. Deshalb ist ein hochwertiger Tonabnehmer — zusammen mit einer guten Phono-Vorstufe — das wirkungsvollste Upgrade für jeden Plattenspieler.

Welche Tonabnehmer-Typen gibt es — und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt vier gängige Generatorprinzipien: MM (Moving Magnet), MC Low Output, MC High Output und MI (Moving Iron). Sie unterscheiden sich darin, welches Teil am Nadelträger befestigt ist und sich bewegt — der Magnet, die Spule oder ein Eisenstück. Das hat direkte Auswirkungen auf die bewegte Masse (und damit die Abtastfähigkeit), die Ausgangsspannung, die benötigte Verstärkung und den klanglichen Charakter. Die folgende Tabelle gibt einen kompakten Überblick:

  MM (Moving Magnet) MC Low Output MC High Output MI (Moving Iron)
Prinzip Magnet am Nadelträger bewegt sich zwischen festen Spulen Winzige Spulen am Nadelträger bewegen sich im festen Magnetfeld Wie MC Low Output, aber mit mehr Wicklungen für höhere Spannung Kleines Eisenstück am Nadelträger moduliert festes Magnetfeld
Ausgangsspannung Hoch (2,5–6 mV) Niedrig (0,1–0,6 mV) Mittel (1,5–2,5 mV) Hoch (1–6 mV)
Phono-Eingang MM-Eingang (47 kΩ) MC-Eingang (20–1.000 Ω) oder Übertrager MM-Eingang (47 kΩ) MM-Eingang (47 kΩ)
Bewegte Masse Höher (Magnet ist schwerer) Sehr gering (winzige Spulen) Höher als Low-Output-MC (mehr Wicklungen) Gering (nur leichtes Eisenstück)
Nadel tauschbar? Ja — einfacher Nadeltausch, günstiger Unterhalt Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Nein (wenige Ausnahmen) — Retipping oder Neukauf Ja — wie bei MM-Systemen
Klangcharakter Kraftvoll, körperhaft, gute Mitten — etwas weniger Feindynamik Luftig, räumlich, feinste Details und Transienten MC-Charakter, aber etwas weniger filigran als Low Output Natürliche Stimmwiedergabe, musikalisch fließend
Vorteile Günstig, unkompliziert, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, großes Angebot Höchste Abtastpräzision, beste Dynamik, geringe EMI-Empfindlichkeit, symmetrischer Anschluss möglich MC-Qualität am MM-Eingang — keine spezielle Phono-Vorstufe nötig Geringe bewegte Masse, tauschbare Nadel, hohe Ausgangsspannung, oft sehr gute Stimmwiedergabe
Nachteile Höhere bewegte Masse, kapazitätsempfindlich (Kabel/Eingang), anfälliger für EMI-Einstreuung Teuer, Nadel nicht tauschbar, braucht rauscharmen MC-Phono-Pre oder Übertrager Höhere bewegte Masse als Low-Output-MC — Kompromiss zwischen Komfort und Klang Kapazitätsempfindlich wie MM, kleineres Angebot am Markt
Preisspanne ca. 20–800 € ca. 200–15.000 €+ ca. 150–1.500 € ca. 50–2.000 €
Bekannte Hersteller Ortofon, Audio-Technica, Nagaoka, Goldring, Sumiko Ortofon, Denon, Hana, Benz Micro, Dynavector, Clearaudio, van den Hul Hana, Audio-Technica, Sumiko, Ortofon Grado, Nagaoka, Goldring

Welchen Einfluss hat der Nadelschliff auf den Klang — und welche Schlifftypen gibt es?

Der Nadelschliff bestimmt, wie präzise der Diamant den filigranen Modulationen der Schallplattenrille folgen kann. Er beeinflusst Auflösung, Hochtonverhalten, Verzerrungen in der Innenrille und den Plattenverschleiß. Grundsätzlich gilt: Je schlanker und komplexer der Schliff, desto mehr Information wird aus der Rille geholt — aber auch desto anspruchsvoller wird die Justage und desto höher fällt der Preis aus. Hier ein Vergleich der gängigsten Schlifftypen:

  Sphärisch (Konisch) Elliptisch Shibata MicroLine / Line Contact
Form Kugelförmig verrundete Spitze (typ. 18 µm Radius) Zwei Radien — quer 5–8 µm, längs 18 µm Parabolisch geschliffene Flanke mit sehr kleinem seitlichen Radius Dem Schneidstichel nachempfundene Geometrie, extrem schlanke Kontaktzone
Kontaktfläche Klein, punktuell Etwas größer als sphärisch, schlankeres Profil quer zur Rille Deutlich größer — verteilt den Auflagedruck breiter auf die Rillenflanke Sehr große, längliche Kontaktzone — geringstes Verschleißverhalten
Auflösung / Höhen Grundsolide, limitiert im Hochton Deutlich besser — weniger Zischeln, mehr Klarheit Hervorragend — ursprünglich für Quadrophonie bis 50 kHz entwickelt Höchste Auflösung, besonders verzerrungsarm auch in der Innenrille
Justage-Toleranz Sehr gutmütig — verzeiht Fehler leicht Moderat — sorgfältige Justage empfohlen Gering — präzise Justage zwingend erforderlich Sehr gering — nur mit exakter Einstellung vorteilhaft
Lebensdauer (ca.) 500–700 Stunden 800–1.000 Stunden 1.500–2.000 Stunden 2.000+ Stunden
Plattenschonung Gleichmäßig, aber höherer Druck pro Fläche Etwas besser durch schlankeres Profil Sehr gut — großer Kontaktbereich verteilt den Druck Am schonendsten für Nadel und Platte
Geeignet für Einsteiger, DJs, ältere Plattenspieler, entspanntes Hören Mittelklasse-Systeme, aufmerksame Hörer, bester Kompromiss Gehobene Systeme, audiophile Hörer mit sorgfältigem Setup High-End-Systeme mit optimaler Justage und Aufstellung

Was bedeutet Nadelnachgiebigkeit (Compliance) — und warum muss sie zum Tonarm passen?

Die Compliance beschreibt, wie weich oder steif die Aufhängung des Nadelträgers ist — angegeben in µm/mN (Mikrometer pro Millinewton). Zusammen mit der effektiven Masse des Tonarms bildet der Tonabnehmer ein Feder-Masse-System mit einer Resonanzfrequenz. Diese Resonanz sollte idealerweise zwischen 8 und 12 Hz liegen — unterhalb der tiefsten Musikfrequenzen, aber oberhalb typischer Störfrequenzen durch Trittschall und Plattenverwellungen. Passt die Compliance nicht zum Tonarm, kommt es zu unkontrolliertem Wackeln (bei zu hoher Compliance am schweren Arm) oder zu mangelhafter Tiefbassabtastung (bei zu geringer Compliance am leichten Arm). Faustregel: Hohe Compliance (über 20 µm/mN) passt zu leichten Tonarmen, niedrige Compliance (unter 15 µm/mN) zu mittelschweren und schweren Armen.

Brauche ich für einen MC-Tonabnehmer einen speziellen Phono-Vorverstärker?

Für Low-Output-MC-Systeme ja. Deren Ausgangsspannung liegt mit 0,1 bis 0,6 mV weit unter dem Pegel eines MM-Systems und erfordert eine deutlich höhere, zugleich extrem rauscharme Verstärkung. Dafür gibt es drei Wege: einen dedizierten MC-Phono-Vorverstärker, einen Phono-Pre mit umschaltbarem MM/MC-Eingang oder einen passiven MC-Übertrager (Step-Up-Transformer) vor einem MM-Eingang. High-Output-MC-Systeme umgehen dieses Problem — ihre Ausgangsspannung reicht für den Betrieb am Standard-MM-Eingang mit 47 kΩ, was sie zum idealen Einstieg in die MC-Welt macht. MI-Systeme sind in dieser Hinsicht genauso unkompliziert wie MM.

Was bedeutet die Abschlussimpedanz — und warum ist sie beim MC-System so wichtig?

Die Abschlussimpedanz ist der Widerstand, den der Phono-Vorverstärker dem Tonabnehmer als „Last" entgegensetzt. Bei MM-Systemen ist der Standard 47 kΩ — hier liegt die Herausforderung eher in der korrekten Eingangskapazität (pF), die stark vom Phonokabel und der Vorstufe abhängt. Zu hohe Kapazität erzeugt einen unschönen Höhenbuckel, zu niedrige einen dumpfen Klang. Bei MC-Systemen ist der optimale Abschlusswiderstand herstellerspezifisch und liegt typischerweise zwischen 20 und 1.000 Ohm. Hochwertige Phono-Vorverstärker bieten einstellbare Impedanzen, um das System auf den Tonabnehmer abzustimmen. Die richtige Impedanz entscheidet über Tonbalance, Dynamik und räumliche Abbildung — es lohnt sich, hier nach Gehör feinzutunen.

Wie lange hält ein Tonabnehmer — und woran erkenne ich, dass die Nadel verschlissen ist?

Die Lebensdauer hängt vom Nadelschliff, der Auflagekraft, dem Plattenzustand und der Pflege ab. Sphärische Nadeln halten bei normaler Nutzung etwa 500 bis 700 Stunden, elliptische bis rund 1.000 Stunden, und hochwertige Shibata- oder MicroLine-Schliffe können bei guter Pflege 2.000 Stunden und mehr erreichen. Typische Verschleißanzeichen: Der Klang wird zunehmend dumpf oder matt, Zischlaute bei Gesang nehmen zu, die Stereoabbildung verliert an Präzision, und im schlimmsten Fall beginnen Verzerrungen in lauteren Passagen. Wer regelmäßig hört, sollte die Nadel alle drei bis fünf Jahre prüfen lassen — spezielle Hifi-Fachhändler bieten Nadelprüfungen unter dem Mikroskop an.

Wie justiere ich einen Tonabnehmer richtig — worauf kommt es an?

Eine sorgfältige Justage ist der Schlüssel, um das volle Potenzial eines Tonabnehmers auszuschöpfen — und gleichzeitig die Schallplatten zu schonen. Die wichtigsten Einstellparameter sind die Auflagekraft (empfohlenen Wert des Herstellers einhalten, idealerweise mit einer digitalen Tonarmwaage messen), der Überhang (Abstand der Nadelspitze zur Tonarmachse, eingestellt mit einer Schablone), der Kröpfungswinkel und Spurfehlwinkel (werden über den Überhang mitbestimmt), der Azimut (vertikale Ausrichtung der Nadel zur Rillenebene) und der VTA (Vertical Tracking Angle — Höhe des Tonarms in Relation zur Plattenoberfläche). Gerade bei anspruchsvollen Nadelschliffen wie Shibata oder MicroLine lohnt sich jede Minute Justageaufwand. Wer unsicher ist, sollte die Ersteinstellung von einem Fachhändler vornehmen lassen — das ist gut investiertes Geld.

MM, MC oder MI — welcher Typ passt zu mir?

Es gibt keine pauschale Antwort, aber eine gute Orientierung: Wer unkompliziert Vinyl genießen möchte und einen Plattenspieler mit eingebautem oder einfachem externem Phono-Pre besitzt, ist mit einem guten MM-System hervorragend bedient. Die tauschbare Nadel hält die Folgekosten niedrig, und die hohe Ausgangsspannung stellt keine besonderen Anforderungen an die Elektronik. Wer die letzte Feinzeichnung, Räumlichkeit und Transientenpräzision sucht — und bereit ist, in eine hochwertige MC-Phono-Vorstufe zu investieren — findet in einem Low-Output-MC das Maximum an analoger Wiedergabequalität. High-Output-MC-Systeme sind der clevere Mittelweg: MC-Klangqualität ohne spezielle Verstärkung. MI-Systeme wie die von Grado oder Nagaoka bieten eine faszinierende Alternative mit körperhafter, musikalisch fließender Wiedergabe und dem Komfort tauschbarer Nadeln. Entscheidend ist am Ende nicht das Prinzip allein, sondern die Qualität der Umsetzung — und die Abstimmung auf Tonarm, Phono-Vorstufe und den eigenen Geschmack.

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Kontaktinformation gem. Art. 19 EU GPSR

Postanschrift

Ortofon AS

Stavangervej 9
DK-4900 Nakskov
Dänemark


Elektronische Adresse

E-Mail: Support@ortofon.dk
Website: https://ortofon.com/

Tonabnehmer · Moving Magnet · Ortofon 2M-Serie

Es gibt Produktfamilien, die einen ganzen Markt definieren. Die Ortofon 2M-Serie ist eine davon. Seit ihrer Einführung ist sie zur meistverkauften MM-Tonabnehmer-Familie im anspruchsvollen HiFi geworden — von Fachmedien wie LowBeats als die „Golfklasse unter den Tonabnehmern" bezeichnet: Die konsequent durchentwickelte Mitteklasse, auf die sich die ganze Welt geeinigt hat. Jährlich verlassen allein in Nakskov, dem süddänischen Produktionsstandort von Ortofon, bis zu 500.000 Tonabnehmer die Fertigungshallen — und ein erheblicher Teil davon trägt das charakteristische 2M-Gehäuse mit seinen klaren Linien und der farbcodierten Modellkennung.

Was die 2M-Serie so besonders macht, ist ihre innere Logik: Alle vier Stereo-Modelle — Red, Blue, Bronze und Black — teilen dasselbe grundlegende Designprinzip und denselben akustisch optimierten Magnetaufbau mit minimierten Streufeldern. Die Unterschiede zwischen den Modellen konzentrieren sich auf drei Bereiche: den Nadelschliff, den Nadelträger und das Gehäuse- sowie Spulenmaterial. Drei Parameter, die in der Summe den Klang eines Tonabnehmers prägen wie kaum etwas sonst. Und die es erlauben, die 2M-Serie als das zu lesen, was sie ist: eine geordnete Steigerung in Auflösung, Detailreichtum und Spielfreude — Stufe für Stufe, Euro für Euro nachvollziehbar.

Moving Magnet
Alle vier Modelle nutzen das MM-Prinzip — hohe Ausgangsspannung, kompatibel mit jedem MM-Phonoeingang, austauschbare Nadeln
Upgrade-Pfad
Nadeln aller vier Modelle sind untereinander kompatibel — ein Red lässt sich mit der Blue-Nadel sofort klanglich aufwerten
Dänische Präzision
Entwickelt und gefertigt seit 1918 in Nakskov — Ortofon ist Weltmarktführer im Tonabnehmer-Bau
2M Red — Hier fängt HiFi an

Das 2M Red ist der meistverkaufte MM-Tonabnehmer der Welt — und das aus gutem Grund. Es ist serienmäßige Erstbestückung bei Plattenspielern im Bereich von 400 bis 1.000 Euro, von Pro-Ject über Thorens bis Rega. Wer einen solchen Plattenspieler besitzt, kennt das Red bereits. Und wer es nicht kennt, sollte es kennen: Es ist der Tonabnehmer, der den Maßstab für alles setzt, was danach kommt.

Technisch arbeitet das 2M Red mit einem sphärisch geschliffenen, geklebten Diamanten auf einem Aluminiumträger. Der sphärische Schliff — eine runde Nadelspitze — ist der robusteste und fertigungsfreundlichste Schliff, bietet aber eine verhältnismäßig breite Kontaktfläche zur Rillenwand. Das bedeutet: sehr gutmütig im Tracking, sehr verzeihend gegenüber leicht verschmutzten Platten oder ungenauen Setups, aber klanglich auf mittlerem Auflösungsniveau. Das Klangbild ist herzlich, druckvoll und dynamisch — im Hochton eher cremig als analytisch, der Raum weit, der Bass treibend. Für Rock, Pop und jeden Musikhörer, der zuerst Spaß an Musik haben möchte, ist das 2M Red schlicht ideal. Einmal sauber eingestellt, verschwindet die gelegentlich beschriebene Rauigkeit im Hochton weitgehend — und was bleibt, ist ein ehrlicher, engagierter Tonabnehmer ohne jede Schwäche.

2M Blue — Das audiophile Preis-Leistungs-Argument

Das 2M Blue teilt mit dem Red denselben Gehäusekörper und denselben Generator — der entscheidende Unterschied liegt in der Nadel. Statt eines geklebten, sphärisch geschliffenen Diamanten sitzt im Blue ein nackter, elliptisch geschliffener Diamant. Zwei Unterschiede, die es in sich haben: Ein nackter Diamant ist direkt im Nadelträger fixiert, ohne Klebstoff — die bewegte Masse sinkt, der Diamant kann Rillenmodulationen schneller und präziser folgen. Der elliptische Schliff wiederum erzeugt eine schmalere, längliche Kontaktfläche zur Rillenwand und berührt die Rille wesentlich näher an der Stelle, wo der Schneidstichel beim Mastering gearbeitet hat.

Das Ergebnis ist im direkten Vergleich zum Red sofort hörbar: Der Oberbass wird durchhörbarer, das Klangbild transparenter, die Bühne breiter und farbenstärker. Das Blue klingt verblüffend modern und präzise — ohne dabei analytisch kalt zu werden. Wer ein 2M Red besitzt, kann es mit der Blue-Nadel sofort aufwerten. Wer direkt einsteigt, erhält einen Tonabnehmer, der in seiner Preisklasse kaum Konkurrenz hat. Zahlreiche Fachredaktionen bestätigen: Das 2M Blue ist eines der besten Tonabnehmer-Argumente im gesamten erschwinglichen HiFi-Segment.

2M Bronze — Präzision, die zum Musikhören verführt

Mit dem 2M Bronze ändert sich das Spielfeld grundlegend. Das Gehäuse besteht nun aus einem härteren, resonanzärmeren Kunststoff. Die Spulen sind aus versilbertem Kupferdraht gewickelt — ein Material mit besserem Leitfähigkeitsverhalten als das im Red und Blue verwendete Standard-Kupfer. Und die Nadel: ein nackter Diamant im Fine-Line-Schliff, montiert auf einem bloßen Aluminium-Nadelrohr — schlanker, leichter, reaktionsschneller als alle Vorgänger.

Der Fine-Line-Schliff besitzt eine noch schmalere Kontaktgeometrie als der elliptische Schliff des Blue — er berührt die Rille an einem Punkt, der dem originalen Mastering-Schneidstichel noch näher liegt, liest also Hochfrequenzinformationen aus, die für elliptische Nadeln bereits außer Reichweite sind. Das klingt zunächst nach mehr Analytik — ist es aber nicht. Das 2M Bronze spielt mit einer Leichtigkeit und Geschmeidigkeit, die selbst erfahrene Tester dazu verleitet, das analytische Hören zu vergessen und einfach Musik zu genießen. Der Hochton ist seiden und offen, die Mitten ausgewogen und körperhaft, der Bass knorrig und druckvoll. Und der Raum — der öffnet sich spürbar, Stimmen und Instrumente verorten sich präziser, Chorpassagen gewinnen an Luft. Ein Tonabnehmer, dem das Magazin LP attestiert, dass man selbst scharfe S-Laute sauber abbildet und einen weiten, geordneten Raum erzeugt — Qualitäten, die früher ausschließlich teuren MC-Systemen vorbehalten waren.

2M Black — Das Flaggschiff: MM auf MC-Niveau

Das 2M Black ist das Flaggschiff der Serie — und ein Sonderfall in der Welt der MM-Tonabnehmer. Es spielt in einer Preisklasse, in der ernstzunehmende MC-Systeme warten, und behauptet sich dort als seltenes Ausnahmetalent. Der Schlüssel ist die Nadel: ein nackter Diamant im Shibata-Schliff — eine der anspruchsvollsten und präzisesten Nadelgeometrien überhaupt, ursprünglich für die Abtastung von Quadrophonie-Platten mit ihren extremen Hochfrequenzanteilen entwickelt. Der Shibata-Schliff besitzt eine außergewöhnlich breite, jedoch extrem schmale Kontaktlinie zur Rillenwand und erreicht damit eine Kontaktgeometrie, die näher an der Schneidstichel-Geometrie liegt als jede andere handelsübliche Nadelform.

Kombiniert wird diese Nadel mit dem technisch aufwändigsten Generator der Serie: geteilte Polstifte, versilberte Kupferdrähte, ein resonanzarmes Gehäuse aus hartem Kunststoff — dasselbe Materialprinzip wie beim Bronze, aber noch konsequenter umgesetzt. Das Ergebnis ist ein Klangbild, das die Fachpresse mit Attributen wie „wuchtig", „mitreißend" und „SPU-artig" beschreibt — die legendären Ortofon-SPU-Tondosen als Referenz. Stimmen bekommen Volumen und Leidenschaft. Dynamiksprünge erfolgen unerschrocken. Die Bühne ist dreidimensional und großzügig. Das 2M Black ist das seltene Beispiel eines MM-Tonabnehmers, der mit seiner Spielfreude und Autorität vergessen lässt, dass es sich nicht um ein MC-System handelt.

Upgrade-Logik & Nadel-Kompatibilität

Die 2M-Serie ist klug konstruiert: Alle Nadeln — Red, Blue, Bronze und Black — sind untereinander kompatibel und lassen sich tauschen. Das ermöglicht einen stufenweisen, risikolosen Einstieg. Wer mit dem 2M Red beginnt, kann es jederzeit mit der Blue-Nadel aufwerten — und damit klanglich einen großen Schritt nach vorne machen, ohne den Systemkorpus zu ersetzen. Wer vom Red direkt auf Bronze oder Black upgraden möchte, sollte jedoch auch den Systemkorpus wechseln: Red und Blue teilen denselben Generator, Bronze und Black einen optimierten Generator mit versilberten Kupferdrähten. Das volle Potential einer Bronze- oder Black-Nadel entfaltet sich erst mit dem passenden Körper.

Alle 2M-Modelle sind für leichte bis mittelschwere Tonarme ausgelegt und passen an nahezu jeden modernen Plattenspieler mit ½-Zoll-Standard-Headshell. Für Besitzer von Rega-Plattenspielern ist zu beachten, dass Rega-Tonarme eine geringere Bauhöhe als der Standard aufweisen — ein Abstandshalter bringt die korrekte VTA-Einstellung. Alternativ bietet Ortofon mit der 2MR-Serie eine spezifisch für Rega-Tonarme entwickelte Variante mit reduzierter Bauhöhe von nur 14 mm.

Modellvergleich auf einen Blick
2M Red 2M Blue 2M Bronze 2M Black
Nadelschliff Sphärisch Elliptisch Fine Line Shibata
Diamant Geklebt (tipped) Nackt (nude) Nackt (nude) Nackt (nude)
Spulen Kupfer Kupfer Versilbertes Kupfer Versilbertes Kupfer
Gehäuse Standard-Kunststoff Standard-Kunststoff Harter Kunststoff (resonanzärmer) Harter Kunststoff (resonanzärmer)
Ausgangsspannung 5,5 mV 5,5 mV 5,0 mV 5,0 mV
Auflagekraft (empf.) 1,8 g 1,8 g 1,5 g 1,5 g
Frequenzgang 20–20.000 Hz 20–20.000 Hz 20–29.000 Hz 20–31.000 Hz
Klangcharakter Herzlich, druckvoll, dynamisch Neutral, transparent, lebendig Geschmeidig, präzise, offen Wuchtig, luftig, mitreißend
Ideal für Einstieg, Rock, Pop, alle Genres Allrounder, moderner Klang Anspruchsvolle Hörer, Klassik, Jazz High-End MM, alle Genres, HiRes Vinyl
Nadel-Upgrade auf Blue-Nadel passt direkt Bronze/Black mit neuem Body Black-Nadel passt direkt Black LVB 250 (Bor-Träger)
Tonarmlager Leicht bis mittelschwer Leicht bis mittelschwer Leicht bis mittelschwer Leicht bis mittelschwer

5,0 aus 6 Bewertungen

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Das Preis-Leistungs Verhältnis ist super. Einfache Montage. Schöner Klang

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Ich bin sehr zufrieden und habe es nicht bereut das Ortofon 2m Blue auszuwählen. Der ganze bestellvorgang war ziemlich einfach, ich kann nichts negatives finden... rundum zufrieden !!!!

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Ich bin sehr zufrieden und habe es nicht bereut das Ortofon 2m Blue auszuwählen. Der ganze...

Ich bin sehr zufrieden und habe es nicht bereut das Ortofon 2m Blue auszuwählen. Der ganze bestellvorgang war ziemlich einfach, ich kann nichts negatives finden... rundum zufrieden !!!!