Art-Nr.z-sin-pst420-b
GTIN4250019132087
MarkeDynavox
Gewicht0,50 kg

PST420 Plattenspielergewicht - s
chwarz - Dynavox

Dynavox
Lieferung Do. 06. Aug. - Sa. 08. Aug. 2026 **

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  • 420 g Aluminium-Auflagegewicht im audiophil empfohlenen Massebereich — wirksam dämpfend, ohne das Spindellager zu überlasten
  • Drückt die Platte satt auf den Teller, beruhigt Resonanzen und gleicht leichte Wellungen temporär aus
  • Hörbarer Klanggewinn: konturierterer Bass, offenere Mitten, präziser lokalisierbare Bühne
  • Aus dem Vollen CNC-gedreht, sauber entgratet, wertig in Schwarz ausgeführt (alternativ auch in Silber)
  • Plug & Play: einfach auflegen — kein Gewinde, keine Justage, kompatibel mit nahezu allen Plattenspielern
  • 80 × 40 mm, inklusive edler Aufbewahrungsbox — Dynavox-Qualität aus über 25 Jahren deutscher Hifi-Erfahrung
Produktart
Plattenteller Gewicht
Modell
PST420
Markenkompatibilität
alle

Was ist der Unterschied zwischen einem Plattengewicht und einer Plattenklammer?

Beide Accessoires verfolgen dasselbe Ziel — die Schallplatte möglichst fest und plan auf dem Plattenteller zu fixieren — unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Funktionsweise. Ein Plattengewicht (auch Record Puck oder Stabilizer genannt) wird einfach auf die Mittelachse des Plattenspielers aufgesetzt und nutzt seine Eigenmasse, um die Platte nach unten zu drücken. Typische Gewichte liegen zwischen 200 und 800 Gramm. Eine Plattenklammer hingegen verschraubt sich mit der Spindel oder klemmt sich über einen Mechanismus daran fest — sie übt aktiven Druck aus, ohne zwingend viel Masse hinzuzufügen. Das macht Klemmen besonders interessant für Plattenspieler mit leichtem Antrieb oder empfindlichen Lagern, bei denen ein schweres Gewicht kontraproduktiv wäre.

Welchen klanglichen Unterschied macht ein Plattengewicht oder eine Klammer wirklich?

Der Effekt ist subtil, aber bei einem hochwertigen System klar hörbar: Die Nadel soll ausschließlich die Rillenbewegung der Schallplatte abtasten — jede externe Schwingung, die dabei interferiert, kostet direkt Klangpräzision. Durch das bessere Ankoppeln der Platte an den Teller werden Resonanzen gedämpft, der Bass wirkt konturierter und tiefer, Mitten klingen klarer, und die Hochtonauflösung verbessert sich. Hinzu kommt eine stabilere Drehzahl: Das Zusatzgewicht erhöht das Trägheitsmoment des Telleraufbaus und kann so Gleichlaufschwankungen (Wow & Flutter) leicht reduzieren. Wer ein aufschlussreiches System betreibt, wird den Unterschied beim direkten Vergleich deutlich wahrnehmen.

Ist mein Plattenspieler für ein Plattengewicht geeignet — oder kann es Schaden anrichten?

Die Kompatibilität hängt in erster Linie vom Antriebssystem und der Lagerbelastbarkeit ab. Direkttriebler mit kräftigem Motor — wie viele Modelle von Technics oder Audio-Technica — verkraften moderate Gewichte (bis ca. 400 Gramm) in der Regel problemlos. Bei Riementrieblern mit leiserem, schwächerem Motor sollte das Gewicht deutlich geringer ausfallen oder eine Klammer bevorzugt werden, die kaum Zusatzmasse einbringt. Besondere Vorsicht gilt bei Plattenspielern mit gefedertem Subchassis (etwa Linn oder klassische Thorens-Modelle): Hier kann ein schweres Gewicht die sorgfältig abgestimmte Federung aus dem Gleichgewicht bringen. Im Zweifel empfiehlt sich ein Blick in die Herstellerdokumentation oder Rückfrage beim Fachhändler.

Können Plattengewichte oder Klemmen verzogene Schallplatten retten?

Bei leicht gewölbten oder minimal verzogenen Platten kann ein Gewicht oder eine Klammer tatsächlich helfen: Es drückt die Platte mittig auf den Teller und reduziert das Auf- und Abwandern der Rille während der Rotation — die Nadel kann ruhiger spurhalten, und Verzerrungen durch schlechtes Tracking nehmen ab. Klemmen sind hier oft sogar effektiver als Gewichte, da sie Zugspannung von der Mitte nach außen ausüben und die Platte gleichmäßiger glätten. Bei stark verworfenen Platten (ausgeprägter Warp, wellenförmige Verformung) stoßen beide Hilfsmittel jedoch an ihre Grenzen — eine fachgerechte Plattenbehandlung durch eine Pressvorrichtung oder professionelle Reinigung ist dann sinnvoller.

Wie schwer sollte ein Plattengewicht sein — gilt hier: mehr Masse, mehr Wirkung?

Nicht unbedingt. Die Beziehung zwischen Masse und Klangergebnis ist nicht linear. Leichtere Gewichte im Bereich von 200 bis 400 Gramm sind für die meisten Riementriebler die sinnvollste Wahl — sie verbessern die Ankopplung, ohne Motor und Lager zu belasten. Schwerere Modelle ab 600 Gramm können bei robusten Direkttriebern mit entsprechend ausgelegten Lagern Vorteile bieten, erhöhen aber auch den Verschleiß bei Geräten, die dafür nicht ausgelegt sind. Entscheidend ist nicht das Maximalgewicht, sondern das optimale Gewicht für den jeweiligen Plattenspieler. Viele Hersteller — etwa Pro-Ject oder Clearaudio — stimmen ihre eigenen Gewichte und Klemmen gezielt auf die Lagerbelastbarkeit ihrer Modelle ab und sind daher eine verlässliche erste Wahl.

Welches Material ist für ein Plattengewicht oder eine Klammer am besten — Aluminium, Messing oder Edelstahl?

Die Materialwahl beeinflusst sowohl das Eigenresonanzverhalten als auch die akustischen Eigenschaften des Zubehörs. Aluminium ist leicht, gut dämpfend und das meistverwendete Material — es schwingt bei hohen Frequenzen weniger nach und eignet sich für Plattenspieler mit empfindlichem Antrieb. Messing ist deutlich schwerer und eignet sich eher für robuste Direkttriebler; sein sattes Klangbild wird von audiophilen Anwendern oft geschätzt. Edelstahl kombiniert hohe Masse mit guter Korrosionsbeständigkeit, kann aber stärker resonieren. Einige Hersteller setzen zudem auf Verbundwerkstoffe oder POM (Polyoxymethylen), ein technischer Kunststoff mit hervorragenden dämpfenden Eigenschaften. Grundsätzlich gilt: Das resonanzärmste Material ist nicht automatisch das klangbeste — das Zusammenspiel mit Tellermatte, Plattenlager und Tonarm entscheidet.

Gewicht oder Klammer — was ist die bessere Wahl für meinen Plattenspieler?

Die Entscheidung hängt vor allem vom Plattenspielertyp und dem persönlichen Anspruch ab. Ein Plattengewicht ist die einfachere Lösung: einfach aufsetzen, keine Justage, kein Gewinde. Es eignet sich besonders für Plattenspieler mit kräftigem Antrieb und ausreichend dimensioniertem Tellerlager. Eine Klammer bietet den Vorteil der einstellbaren Andruckkraft und belastet das Lager weniger — ideal für empfindliche Riementriebler oder gefederte Konstruktionen. Wer hauptsächlich 180-Gramm-Pressungen abspielt und einen standfesten Direkttriebler besitzt, ist mit einem gut gewählten Gewicht bestens bedient. Wer dagegen viele Wiederveröffentlichungen auf dünnem Vinyl dreht oder einen feinfühligen Riementriebler betreibt, fährt mit einer Klammer langfristig sicherer. In beiden Fällen gilt: lieber ein qualitativ hochwertiges Produkt eines etablierten Herstellers als ein schweres No-Name-Gewicht, das das Lager mehr belastet als dem Klang nützt.

Verbessert ein Plattengewicht wirklich hörbar den Klang?

Ja, in den meisten Setups ist der Unterschied klar nachvollziehbar. Das zusätzliche Gewicht koppelt die Platte mechanisch besser an den Teller, reduziert Resonanzen und sorgt für eine ruhigere Abtastung. Hörbar wird das vor allem in einem konturierteren Bass, offenerer Mittenwiedergabe und einer präziseren Raumabbildung. Der Effekt ist umso deutlicher, je hochwertiger der Rest der Kette ist — wer mit einem aufgeräumten System hört, wird den Unterschied sofort wahrnehmen. Wunder darf man freilich nicht erwarten: Schwere Verwerfungen einer Pressung kann auch der PST420 nicht beheben.

Passt der PST420 auf meinen Plattenspieler?

Der PST420 ist für die standardisierte 7,2-mm-Plattenspielerspindel konzipiert und passt damit auf praktisch alle gängigen Plattenspieler — unabhängig von Direkt- oder Riemenantrieb. Kritisch ist nicht der Durchmesser, sondern das zulässige Gewicht für das Spindellager. 420 g sind für die allermeisten Dreher unproblematisch, auch für Einsteigermodelle von Pro-Ject, Rega, Thorens, Dual, Technics oder Audio-Technica. Bei Vintage-Laufwerken oder besonders filigran gebauten Drehern lohnt ein Blick in die Bedienungsanleitung: Dort steht meist, welche maximale Auflagemasse der Hersteller empfiehlt.

Hilft der Stabilizer bei welligen Schallplatten?

Bei leichten Wellen und unauffälligen Pressungs-Ungenauigkeiten ist das Gewicht sehr wirksam — es drückt die Platte plan auf den Teller und beruhigt die Abtastung spürbar. Die Nadel läuft ruhiger, das Klangbild wirkt geschlossener. Bei ausgeprägten Verwölbungen, wie sie etwa durch falsche Lagerung oder Hitze entstehen, stößt auch ein 420-g-Gewicht an seine Grenzen — hier ist das Problem fundamental mechanischer Natur und lässt sich nicht allein durch Auflast lösen. Für den Normalbetrieb mit gut gepflegten LPs ist der PST420 jedoch ein überaus effektives Werkzeug.

Kann ich den PST420 auch bei geschlossener Staubhaube verwenden?

In den meisten Fällen ja. Mit 40 mm Bauhöhe ist der PST420 bewusst kompakt dimensioniert und passt unter die Staubhauben nahezu aller aktuellen Plattenspieler. Bei sehr flach bauenden oder design-orientierten Modellen mit minimaler Innenhöhe der Abdeckung sollte man vor dem Schließen einmal messen — sicher ist sicher. Für den normalen Hörbetrieb ist die Kombination aus Stabilizer und geschlossener Haube aber meist problemlos möglich.

Was ist der Unterschied zwischen Plattengewicht und Plattenklemme?

Ein Plattengewicht wie der PST420 wirkt ausschließlich durch seine Masse — es wird einfach auf die Spindel aufgelegt. Eine Plattenklemme dagegen greift mechanisch auf die Spindel zu, meist über ein Gewinde oder eine federnde Klemmkonstruktion, und zieht die Platte aktiv nach unten. Klemmen sind oft leichter und damit schonender für sensible Lager — dafür bietet das schwere Gewicht die zusätzlichen Vorteile der Massewirkung: bessere Resonanzdämpfung, leicht erhöhte Trägheit des Gesamtsystems und damit ruhigerer Gleichlauf. Welche Variante besser passt, hängt vom Dreher und vom persönlichen Hörgeschmack ab — der PST420 ist mit seinen 420 g der klassische, universell kompatible Kompromiss.

Kann das Gewicht meinen Plattenspieler beschädigen?

Bei regulärer Anwendung nicht. 420 g liegen im von erfahrenen Hifi-Quellen als sinnvoll empfohlenen Korridor zwischen 300 und 600 g — schwer genug, um klanglich zu wirken, moderat genug, um Spindellager nicht zu überlasten. Audio-Technica etwa hat das baugleiche Gewichtsprinzip für alle eigenen Direkttriebler als unbedenklich geprüft. Dennoch gilt: Bei besonders günstigen Einsteigerdrehern oder empfindlichen Vintage-Lagern lohnt ein Blick in die Bedienungsanleitung. Auch sollte das Gewicht nur bei laufendem Motor aufgelegt oder abgenommen werden, wenn man das jeweilige Laufwerk dabei nicht unnötig belastet — idealerweise legt man es im Stillstand auf.

Wer steckt hinter der Marke Dynavox?

Dynavox ist eine deutsche Hifi-Marke der Sintron Distribution GmbH mit Sitz in Iffezheim (Baden-Württemberg). Gegründet Mitte der 1990er Jahre, umfasst das Portfolio heute über 250 Produkte rund um Klang — von Röhrenverstärkern über Lautsprecher bis hin zum umfangreichen Vinyl- und Anschlusszubehör. Das Markenversprechen ist seit dem ersten Tag dasselbe: guter, solider Klang zu bezahlbaren Preisen. Produkte wie der PST420 stehen exemplarisch dafür — unprätentiöse, funktionale Hifi-Lösungen, die das tun, was sie sollen.

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Kontaktinformation gem. Art. 19 EU GPSR

Postanschrift

Sintron Distribution GmbH
Steven Weiland
Südring 14
76473 Iffezheim


Elektronische Adresse

E-Mail: info@sintron.de
Website: https://www.dynavox-audio.de/

Vinyl-Zubehör · Plattengewicht

Jede Schallplatte hat ihre kleinen Eigenheiten — eine leichte Wölbung aus der Pressung, eine unmerkliche Welle vom Lagerklima, eine winzige Unebenheit, die der Nadel bei der Abtastung zu schaffen macht. Genau hier greift ein gut dimensioniertes Auflagegewicht ein: Es koppelt die Platte satt auf den Teller, beruhigt das Vinyl mechanisch und gibt dem Abtastsystem die stabile Oberfläche, die es für saubere Arbeit braucht. Der Dynavox PST420 ist genau dafür gebaut — ein klassischer Aluminium-Stabilizer mit 420 Gramm, der das Wesentliche beherrscht, ohne überflüssigen Aufwand.

Hinter dem PST420 steht die deutsche Marke Dynavox, Mitte der 1990er Jahre von der Sintron Distribution GmbH im baden-württembergischen Iffezheim gegründet. Das Credo der Marke ist seit jeher dasselbe: guter Klang zu bezahlbaren Preisen. Der Stabilizer passt perfekt in diese Philosophie — aus einem Stück Aluminium gedreht, sauber entgratet, in einer wertigen Aufbewahrungsbox geliefert. Wer bisher ohne Plattengewicht gehört hat, wird beim ersten Vergleich überrascht sein, wie deutlich sich das Klangbild konsolidiert: konturierter Bass, ruhigere Stimmenwiedergabe, weniger „Verschmieren" in dichten Passagen.

420 Gramm
Ideale Masse im audiophil empfohlenen Korridor — wirksam, aber lagerfreundlich
Vollaluminium
Aus dem Vollen gedreht, sauber entgratet, wertig verarbeitet
Universell
Passt auf die Spindel aller gängigen Plattenspieler — einfach auflegen
Klang & Wirkungsweise

Die physikalische Logik eines Plattengewichts ist einfach, aber wirkungsvoll. Die Nadel tastet die Rille mit wenigen Gramm Auflagekraft ab — jede Mikrobewegung der Platte, die nicht von der Rillenmodulation stammt, landet als Fremdsignal im Abtastsystem. Eine leicht gewellte LP hebt und senkt sich unter der Nadel, ein flaches Chassis überträgt Raumschall vom Lautsprecher zurück in das Vinyl, und das leichte Flattern der Platte bei hohen Drehzahlen moduliert die Tonhöhe unhörbar-hörbar mit. Die zusätzlichen 420 Gramm des PST420 wirken hier als mechanische Dämpfung: Sie drücken die Platte satt auf den Teller, verbessern die Ankopplung und reduzieren sowohl vertikale als auch horizontale Eigenschwingungen des Vinyls.

Klanglich äußert sich das in Details, die sich direkt dem geübten Ohr erschließen. Basslinien gewinnen an Kontur, weil die Membran des Lautsprechers das Signal sauberer vorgegeben bekommt. Die Mitten werden offener, weil weniger niederfrequente Störenergie die Stimmwiedergabe zumüllt. Die Bühne rückt fester zusammen, weil jede einzelne Schallquelle präziser lokalisierbar wird. Besonders auf leicht welligen oder älteren Pressungen ist der Effekt oft schon beim ersten Takt hörbar — die Nadel läuft merkbar ruhiger, das Abspielbild wirkt geschlossener.

Ein zusätzlicher Vorteil: Die Masse auf der Plattentellerspindel erhöht die Rotationsträgheit marginal und kann — je nach Antriebskonzept — zu einer leicht verbesserten Gleichlaufstabilität beitragen. Bei leichten Plattentellern ist der Effekt spürbar, bei schweren Masselaufwerken ohnehin obsolet. Gerade Mittelklasse-Dreher mit Blechteller oder dünnem Polymerteller profitieren hier überproportional.

Anwendung & Kompatibilität

Die Anwendung ist denkbar unkompliziert: Platte auflegen, PST420 zentrisch auf die Spindel setzen, loslassen. Keine Gewindeverbindung, keine Justage, kein Anziehen — das reine Gewicht erledigt seine Arbeit durch Masse. Mit 80 mm Durchmesser umschließt das Gewicht das Plattenlabel vollständig und stabilisiert dort, wo die Rille am dichtesten liegt und die Abtastung am anfälligsten für Unruhe ist.

Mit 420 Gramm bewegt sich der PST420 in dem Massenbereich, den erfahrene Hifi-Fachredaktionen und audiophile Quellen als sinnvoll empfehlen — schwer genug, um hörbar zu wirken, leicht genug, um die meisten Spindellager nicht zu überlasten. Für den allergrößten Teil aller Plattenspieler ist er völlig unkritisch, inklusive der gängigen Direkttrieb- und Riementriebler von Technics, Pro-Ject, Rega, Thorens, Dual oder Audio-Technica. Bei sehr filigran gebauten Einsteigerdrehern mit besonders leichten Tellern oder bei hochempfindlichen SME-artigen Lagern empfiehlt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung des Plattenspielers — dort findet sich in der Regel eine Angabe zur maximal zulässigen Auflagemasse.

Für die Staubabdeckung relevant: Mit 40 mm Bauhöhe ist der PST420 niedrig genug, um bei den meisten Plattenspielern auch mit geschlossenem Deckel abgespielt zu werden. Wer bei sehr flach bauenden Modellen unsicher ist, misst einmal nach — die meisten aktuellen Dreher bieten mehr als genug Freiraum.

Material & Verarbeitung

Der PST420 ist aus einem massiven Aluminiumrohling CNC-gedreht, sauber entgratet und in einem gedeckten Schwarz ausgeführt. Aluminium ist für Plattengewichte ein sinnvoller Kompromiss: dichte, kompakte Bauform bei moderater Masse, gute Eigendämpfung gegenüber hochfrequenten Resonanzen, und eine angenehme Haptik, die in der Hand sofort „hochwertig" signalisiert. Wer schon einmal Messing- oder Edelstahl-Gewichte gleicher Bauhöhe in der Hand gehalten hat, weiß, dass die dann schnell auf 600–800 Gramm zulegen — was audiophil interessant, aber für empfindliche Lager problematisch sein kann.

Die Lieferung erfolgt in einer edel aufgemachten Aufbewahrungsbox — ein nettes Detail, das verhindert, dass das Gewicht zwischen den Hörsessions im Rack verstaubt, und gleichzeitig dem Produkt eine geschenktaugliche Präsentation verleiht. Der PST420 ist in Schwarz (dieser Artikel) und in Silber erhältlich — je nach Geschmack und Farbschema des restlichen Hifi-Racks.

Einordnung & Wertigkeit

In der Welt der Plattengewichte ist der PST420 eine klare Empfehlung für alle, die den Einstieg in diese kleine, aber effektvolle Tuning-Kategorie suchen — ohne gleich dreistellige Beträge in Harmonic Resolution Systems, Clearaudio oder Acoustic Signature zu investieren. Dynavox bietet hier das, was die Marke seit über 25 Jahren auszeichnet: solide Substanz zum ehrlichen Preis, ohne esoterische Versprechen, ohne Marketing-Theater.

Für den audiophil ambitionierten Vinylfreund, der bereits einen hochwertigen Dreher, ein sauber justiertes System und einen guten Phonopre besitzt, mag irgendwann der Schritt zu einem noch aufwendiger konstruierten Plattengewicht anstehen — etwa mit integriertem Bleikern, mehrlagigem Aufbau aus Alu, POM und Elastomer oder mit aktiver Resonanzabstimmung. Für alle anderen ist der PST420 genau das: ein unaufgeregt gutes Arbeitsgerät, das im Alltag genau so viel hörbaren Gewinn bringt, wie ein gesunder Preis-Leistungs-Maßstab es verspricht.

Technische Daten
Hersteller / Marke Dynavox (Sintron Distribution GmbH, Iffezheim / Deutschland)
Modell PST420
Produkttyp Auflagegewicht / Plattenspieler-Stabilizer
Material Aluminium, aus dem Vollen gedreht
Gewicht ca. 420 g
Durchmesser 80 mm
Höhe 40 mm
Farbe Schwarz (alternativ auch in Silber erhältlich)
Spindelaufnahme Universell passend auf gängige 7,2-mm-Plattenspielerspindeln
Befestigung Auflage durch Eigenmasse, kein Gewinde, keine Schraubverbindung
Einsatzbereich Alle Plattenspieler mit ausreichend dimensioniertem Spindellager (bitte Herstellerangabe prüfen)
Wirkung Resonanzdämpfung, verbesserte Ankopplung Platte/Teller, Beruhigung leicht welliger LPs
Lieferumfang Plattengewicht, Aufbewahrungsbox

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