Art-Nr.z-bf-ddd
Gewicht0,40 kg

DÄD!CLÄMP - Plattenklemme - Black Forest Audio

Black Forest Audio
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  • Vollständig metallfreie Plattenklemme — kein Energietransfer über die Tellerachse in die Schallplatte
  • Nur 100 Gramm Masse — universell einsetzbar auf Masselaufwerken, Subchassis- und Direkttrieb-Plattenspielern
  • Glockenförmiger Andruck über elastische Unterlegscheibe bügelt leichte Wellungen wirksam aus
  • Dosierbarer Klemmdruck durch Kunststoff-Spannzange mit Schraub- und Pressschraube
  • Entwickelt von Volker Kühn (Black Forest Audio) — Nachfolger der legendären Audioplan DampClamp von 1985
  • Ideale Ergänzung zur DÄD!MÄT — gemeinsam bilden beide eine vollständige mechanische Entkopplungslösung
Produktart
Plattenteller Gewicht
Modell
Däd!Clamp

Was ist der Unterschied zwischen einem Plattengewicht und einer Plattenklammer?

Beide Accessoires verfolgen dasselbe Ziel — die Schallplatte möglichst fest und plan auf dem Plattenteller zu fixieren — unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Funktionsweise. Ein Plattengewicht (auch Record Puck oder Stabilizer genannt) wird einfach auf die Mittelachse des Plattenspielers aufgesetzt und nutzt seine Eigenmasse, um die Platte nach unten zu drücken. Typische Gewichte liegen zwischen 200 und 800 Gramm. Eine Plattenklammer hingegen verschraubt sich mit der Spindel oder klemmt sich über einen Mechanismus daran fest — sie übt aktiven Druck aus, ohne zwingend viel Masse hinzuzufügen. Das macht Klemmen besonders interessant für Plattenspieler mit leichtem Antrieb oder empfindlichen Lagern, bei denen ein schweres Gewicht kontraproduktiv wäre.

Welchen klanglichen Unterschied macht ein Plattengewicht oder eine Klammer wirklich?

Der Effekt ist subtil, aber bei einem hochwertigen System klar hörbar: Die Nadel soll ausschließlich die Rillenbewegung der Schallplatte abtasten — jede externe Schwingung, die dabei interferiert, kostet direkt Klangpräzision. Durch das bessere Ankoppeln der Platte an den Teller werden Resonanzen gedämpft, der Bass wirkt konturierter und tiefer, Mitten klingen klarer, und die Hochtonauflösung verbessert sich. Hinzu kommt eine stabilere Drehzahl: Das Zusatzgewicht erhöht das Trägheitsmoment des Telleraufbaus und kann so Gleichlaufschwankungen (Wow & Flutter) leicht reduzieren. Wer ein aufschlussreiches System betreibt, wird den Unterschied beim direkten Vergleich deutlich wahrnehmen.

Ist mein Plattenspieler für ein Plattengewicht geeignet — oder kann es Schaden anrichten?

Die Kompatibilität hängt in erster Linie vom Antriebssystem und der Lagerbelastbarkeit ab. Direkttriebler mit kräftigem Motor — wie viele Modelle von Technics oder Audio-Technica — verkraften moderate Gewichte (bis ca. 400 Gramm) in der Regel problemlos. Bei Riementrieblern mit leiserem, schwächerem Motor sollte das Gewicht deutlich geringer ausfallen oder eine Klammer bevorzugt werden, die kaum Zusatzmasse einbringt. Besondere Vorsicht gilt bei Plattenspielern mit gefedertem Subchassis (etwa Linn oder klassische Thorens-Modelle): Hier kann ein schweres Gewicht die sorgfältig abgestimmte Federung aus dem Gleichgewicht bringen. Im Zweifel empfiehlt sich ein Blick in die Herstellerdokumentation oder Rückfrage beim Fachhändler.

Können Plattengewichte oder Klemmen verzogene Schallplatten retten?

Bei leicht gewölbten oder minimal verzogenen Platten kann ein Gewicht oder eine Klammer tatsächlich helfen: Es drückt die Platte mittig auf den Teller und reduziert das Auf- und Abwandern der Rille während der Rotation — die Nadel kann ruhiger spurhalten, und Verzerrungen durch schlechtes Tracking nehmen ab. Klemmen sind hier oft sogar effektiver als Gewichte, da sie Zugspannung von der Mitte nach außen ausüben und die Platte gleichmäßiger glätten. Bei stark verworfenen Platten (ausgeprägter Warp, wellenförmige Verformung) stoßen beide Hilfsmittel jedoch an ihre Grenzen — eine fachgerechte Plattenbehandlung durch eine Pressvorrichtung oder professionelle Reinigung ist dann sinnvoller.

Wie schwer sollte ein Plattengewicht sein — gilt hier: mehr Masse, mehr Wirkung?

Nicht unbedingt. Die Beziehung zwischen Masse und Klangergebnis ist nicht linear. Leichtere Gewichte im Bereich von 200 bis 400 Gramm sind für die meisten Riementriebler die sinnvollste Wahl — sie verbessern die Ankopplung, ohne Motor und Lager zu belasten. Schwerere Modelle ab 600 Gramm können bei robusten Direkttriebern mit entsprechend ausgelegten Lagern Vorteile bieten, erhöhen aber auch den Verschleiß bei Geräten, die dafür nicht ausgelegt sind. Entscheidend ist nicht das Maximalgewicht, sondern das optimale Gewicht für den jeweiligen Plattenspieler. Viele Hersteller — etwa Pro-Ject oder Clearaudio — stimmen ihre eigenen Gewichte und Klemmen gezielt auf die Lagerbelastbarkeit ihrer Modelle ab und sind daher eine verlässliche erste Wahl.

Welches Material ist für ein Plattengewicht oder eine Klammer am besten — Aluminium, Messing oder Edelstahl?

Die Materialwahl beeinflusst sowohl das Eigenresonanzverhalten als auch die akustischen Eigenschaften des Zubehörs. Aluminium ist leicht, gut dämpfend und das meistverwendete Material — es schwingt bei hohen Frequenzen weniger nach und eignet sich für Plattenspieler mit empfindlichem Antrieb. Messing ist deutlich schwerer und eignet sich eher für robuste Direkttriebler; sein sattes Klangbild wird von audiophilen Anwendern oft geschätzt. Edelstahl kombiniert hohe Masse mit guter Korrosionsbeständigkeit, kann aber stärker resonieren. Einige Hersteller setzen zudem auf Verbundwerkstoffe oder POM (Polyoxymethylen), ein technischer Kunststoff mit hervorragenden dämpfenden Eigenschaften. Grundsätzlich gilt: Das resonanzärmste Material ist nicht automatisch das klangbeste — das Zusammenspiel mit Tellermatte, Plattenlager und Tonarm entscheidet.

Gewicht oder Klammer — was ist die bessere Wahl für meinen Plattenspieler?

Die Entscheidung hängt vor allem vom Plattenspielertyp und dem persönlichen Anspruch ab. Ein Plattengewicht ist die einfachere Lösung: einfach aufsetzen, keine Justage, kein Gewinde. Es eignet sich besonders für Plattenspieler mit kräftigem Antrieb und ausreichend dimensioniertem Tellerlager. Eine Klammer bietet den Vorteil der einstellbaren Andruckkraft und belastet das Lager weniger — ideal für empfindliche Riementriebler oder gefederte Konstruktionen. Wer hauptsächlich 180-Gramm-Pressungen abspielt und einen standfesten Direkttriebler besitzt, ist mit einem gut gewählten Gewicht bestens bedient. Wer dagegen viele Wiederveröffentlichungen auf dünnem Vinyl dreht oder einen feinfühligen Riementriebler betreibt, fährt mit einer Klammer langfristig sicherer. In beiden Fällen gilt: lieber ein qualitativ hochwertiges Produkt eines etablierten Herstellers als ein schweres No-Name-Gewicht, das das Lager mehr belastet als dem Klang nützt.

Dieser Artikel erhielt Tests und Rezensionen in folgenden Fachmagazinen und Foren:

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Postanschrift

Black Forest Audio
Gerd Volker Kühn
Rosenstrasse 50
D-76316 Malsch/Karlsruhe


Elektronische Adresse

E-Mail: BlackForestAudio@t-online.de
Website: www.blackforestaudio.de

Vinyl-Zubehör · Plattenklemme · Made in Germany

Die Debatte um Plattengewichte und Plattenklemmen ist so alt wie der audiophile Anspruch selbst — und meist werden die wirklich entscheidenden Fragen nicht gestellt. Ein schweres Metallgewicht presst die Platte flach? Ja. Aber es fügt dem System gleichzeitig eine erhebliche Masse hinzu, die mechanische Abfallenergie aus dem Abtastvorgang aufnimmt und sie — zeitverzögert — wieder zur Abtastnadel zurückleitet. Der Bass wirkt kräftiger, was verführerisch klingt. Was dabei verloren geht, ist das Schnelle, Schwerelos-Transparente echter Tieftonwiedergabe — wie man es live bei einem Sinfonieorchester erlebt: acht Kontrabässe, die den Raum füllen, ohne ein Gramm Schwere zu tragen.

Gleichzeitig leitet eine konventionelle Metallklemme Störenergie über die Tellerachse direkt in die Schallplatte — eine Übertragungsbrücke, die der Effekt der Planlage kaum aufwiegt. Volker Kühn, Gründer von Black Forest Audio und Entwickler der legendären Audioplan DampClamp (1985), hat die DÄD!CLÄMP als konsequente Antwort auf genau diese Widersprüche entwickelt: eine Plattenklemme, die gleichzeitig fixiert, dämpft, bügelt — und das bei nur 100 Gramm Gesamtmasse, vollständig ohne Metall.

Metallfrei
Vollständig aus dämpfendem Kunststoff-Verbundmaterial — keine Energiebrücke über die Tellerachse in die Schallplatte
Nur 100 Gramm
Universell einsetzbar — auch auf Subchassis-Laufwerken und Direkttrieblern ohne Lagerbelastung
Drei Funktionen
Fixieren, Energiefluss unterbrechen und wellige Platten glockenförmig bügeln — in einem einzigen Werkzeug
Physik & Konzept

Das Konzept der DÄD!CLÄMP basiert auf einer klaren physikalischen Prämisse: Die Verbindung zwischen Schallplatte und Teller soll mechanisch stabil und akustisch neutral sein — zwei Ziele, die sich in der Praxis fundamental widersprechen, wenn man Metall als einziges Material einsetzt. Metall ist steif, hat geringe innere Dämpfung und leitet mechanische Energie nahezu verlustfrei. Jede Vibration, die am Mitteldorn anliegt — sei es aus dem Motorantrieb, dem Lager oder Bodenresonanzen — wandert über eine Metallklemme direkt in die Schallplatte und von dort zur Abtastnadel. Das Ohr registriert das als scheinbar positive Effekte: mehr Fundament, mehr Körper. Was tatsächlich passiert, ist eine Verfärbung des Signals durch überlagerte Fremdenergie.

Die DÄD!CLÄMP löst diesen Widerspruch durch Materialmix ohne jedes Metall. Die Klemmkraft wird über eine Kunststoff-Spannzange mit Schraubdruck übertragen — fest genug, um die Platte sicher auf dem Teller zu halten, aber ohne metallische Energiebrücke. Eine elastische Unterlegscheibe vermittelt den Andruck glockenförmig über die Plattenoberfläche, was zwei Effekte gleichzeitig erzeugt: Die Platte liegt plan auf dem Teller, und leichte Wellungen werden über die Fläche gebügelt — wirksamer als jede punktförmige Klemmkraft von oben.

Das Gesamtgewicht von 100 Gramm ist dabei kein Kompromiss, sondern Prinzip. Masselaufwerke mit schwerem Teller können zwar deutlich schwerere Klemmen verkraften — sie müssen es aber nicht. Auf Subchassis-Konstruktionen wie Linn Sondek, Thorens TD 125 oder ähnlichen gefederten Laufwerken verändert ein 400-Gramm-Gewicht die Federabstimmung, die Lagerlast und das dynamische Verhalten des Chassis messbar. Die DÄD!CLÄMP ist das einzige Werkzeug dieser Art, das auch auf solchen Laufwerken ohne Einschränkung und ohne Systemveränderung eingesetzt werden kann.

Klangeindruck & Fachpresse

Die Klangwirkung der DÄD!CLÄMP ist in der Fachpresse und unter Anwendern bemerkenswert einheitlich beschrieben — und weicht dabei deutlich vom typischen Beschreibungsmuster von Plattengewichten ab: kein aufgedickter Bass, kein vermeintlicher Zuwachs an Körper. Stattdessen berichten Hörer von einem klareren, transparenteren Klangbild, mehr Dynamik, einer präziseren Raumabbildung und einem Bass, der schneller und konturierter wirkt. Der Händler Audio-Freak bringt es auf den Punkt: Die DÄD!CLÄMP tue klanglich „ganz erstaunliche Dinge" und sei unbedingt auszuprobieren.

Bohne Audio, die die Klemme auf Thorens TD 1600 und Reed Muse 3C getestet haben, bestätigen: Die DÄD!CLÄMP macht die Analogvorführung „klanglich schlicht noch einen Tick besser" — ein nüchternes Urteil, das mehr aussagt als blumige Superlative. Das ist mit Hirn entwickelt und mit Verstand umgesetzt, lautet das Fazit. Die Schwester-Matte DÄD!MÄT wurde von der Fachpresse mit Aussagen wie „Die Matte der Matten!" (LP) und „Ein Hammerteil!" (HiFi & Musik Journal) bedacht — die DÄD!CLÄMP ist die konsequente Erweiterung dieses Konzepts auf die Verbindungsseite der Schallplatte.

Montage & Kompatibilität

Die DÄD!CLÄMP wird gebrauchsfertig montiert geliefert. Die Handhabung folgt einem klaren Ablauf: Spannschraube lösen, Pressschraube nach links drehen bis die Führung unten bündig mit dem Glockenrand steht, Klemme mit Daumen und drei Fingern greifen — der Zeigefinger drückt dabei die Führung nach unten und öffnet die Spannzange — auf die Tellerachse setzen, Spannschraube anziehen und Pressschraube nachdosieren. Die Erfahrung sammelt sich nach wenigen Plattenwechseln von selbst.

Die DÄD!CLÄMP passt auf Laufwerke mit einer Mittelachsen-Länge von mindestens 8–10 mm oberhalb der Platte und einem Dorndurchmesser von ca. 6,8–7,2 mm. Bei Laufwerken mit Zoll-Gewinde am Dorn (einige ältere Thorens- und Linn-Modelle) bietet Black Forest Audio passende Adapterteile an. Für Laufwerke mit knapper Dornlänge — etwa wenn DÄD!MÄT (5 mm) und Schallplatte (2 mm) bereits den Dorn weitgehend belegen — sind auf Anfrage Verlängerungslösungen erhältlich. Grundsätzlich ist die DÄD!CLÄMP eines der wenigen Zubehörteile im Analogbereich, das mit gleichem Nutzen auf Masselaufwerken wie Subchassis-Plattenspielern und Direkttrieblern funktioniert.

Technische Daten
Hersteller Black Forest Audio, Gerd Volker Kühn, Malsch/Karlsruhe
Modell DÄD!CLÄMP Plattenklemme
Herkunft Made in Germany
Material Kunststoff-Verbundmaterial, dämpfend — vollständig metallfrei
Masse ca. 100 g
Abmessungen (Ø × H) ca. 90 × 50 mm
Klemmmechanismus Kunststoff-Spannzange mit Schraubdruck, dosierbarer Andruck
Andruck-System Glockenförmig über elastische Unterlegscheibe — bügelt leichte Wellungen
Passender Dorndurchmesser ca. 6,8–7,2 mm (Zoll-Gewinde: Adapter auf Anfrage)
Erforderl. Dornlänge mind. 8–10 mm oberhalb der Schallplatte
Einsatzbereich Universal — Masselaufwerke, Subchassis-Laufwerke, Direkttriebler
Empfohlene Kombination Black Forest Audio DÄD!MÄT (Tellerauflage)
Lieferumfang 1 × DÄD!CLÄMP, 1 × elastische Unterlegscheibe, Bedienungsanleitung

 

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