Art-Nr.z-clear-quad
GTIN4015166900091
MarkeClearaudio
Gewicht0,10 kg

Quadro Clamp
hoch - Plattenklemme - Clearaudio

Clearaudio
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  • Massives Edelstahl-Plattengewicht für Plattenspieler mit Pivot-Tonarm — 360 g Klemmmasse für maximale Kopplung zwischen Schallplatte und Plattenteller
  • Unterdrückt ungedämpfte Eigenresonanzen des Vinyls konsequent — präzisere Transienten, konturierter Bass, offenere Raumdarstellung
  • Teflonbuchse im Spindle-Interface absorbiert Restenergie und schützt gleichzeitig die Tellerachse vor Abrieb
  • Kugelgestrahlte Edelstahloberfläche (Satin-Finish) — robust, fingerabdruckresistent und zeitlos elegant
  • Reines Gravitationsprinzip ohne Schraubmechanik — auflegen, zentrieren, spielen
  • Handgefertigt bei Clearaudio in Erlangen — über 45 Jahre deutsches Präzisionshandwerk in jedem Detail
Produktart
Plattenspieler Klemme
Modell
Quadro Clamp
Markenkompatibilität
alle

Was ist der Unterschied zwischen einem Plattengewicht und einer Plattenklammer?

Beide Accessoires verfolgen dasselbe Ziel — die Schallplatte möglichst fest und plan auf dem Plattenteller zu fixieren — unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Funktionsweise. Ein Plattengewicht (auch Record Puck oder Stabilizer genannt) wird einfach auf die Mittelachse des Plattenspielers aufgesetzt und nutzt seine Eigenmasse, um die Platte nach unten zu drücken. Typische Gewichte liegen zwischen 200 und 800 Gramm. Eine Plattenklammer hingegen verschraubt sich mit der Spindel oder klemmt sich über einen Mechanismus daran fest — sie übt aktiven Druck aus, ohne zwingend viel Masse hinzuzufügen. Das macht Klemmen besonders interessant für Plattenspieler mit leichtem Antrieb oder empfindlichen Lagern, bei denen ein schweres Gewicht kontraproduktiv wäre.

Welchen klanglichen Unterschied macht ein Plattengewicht oder eine Klammer wirklich?

Der Effekt ist subtil, aber bei einem hochwertigen System klar hörbar: Die Nadel soll ausschließlich die Rillenbewegung der Schallplatte abtasten — jede externe Schwingung, die dabei interferiert, kostet direkt Klangpräzision. Durch das bessere Ankoppeln der Platte an den Teller werden Resonanzen gedämpft, der Bass wirkt konturierter und tiefer, Mitten klingen klarer, und die Hochtonauflösung verbessert sich. Hinzu kommt eine stabilere Drehzahl: Das Zusatzgewicht erhöht das Trägheitsmoment des Telleraufbaus und kann so Gleichlaufschwankungen (Wow & Flutter) leicht reduzieren. Wer ein aufschlussreiches System betreibt, wird den Unterschied beim direkten Vergleich deutlich wahrnehmen.

Ist mein Plattenspieler für ein Plattengewicht geeignet — oder kann es Schaden anrichten?

Die Kompatibilität hängt in erster Linie vom Antriebssystem und der Lagerbelastbarkeit ab. Direkttriebler mit kräftigem Motor — wie viele Modelle von Technics oder Audio-Technica — verkraften moderate Gewichte (bis ca. 400 Gramm) in der Regel problemlos. Bei Riementrieblern mit leiserem, schwächerem Motor sollte das Gewicht deutlich geringer ausfallen oder eine Klammer bevorzugt werden, die kaum Zusatzmasse einbringt. Besondere Vorsicht gilt bei Plattenspielern mit gefedertem Subchassis (etwa Linn oder klassische Thorens-Modelle): Hier kann ein schweres Gewicht die sorgfältig abgestimmte Federung aus dem Gleichgewicht bringen. Im Zweifel empfiehlt sich ein Blick in die Herstellerdokumentation oder Rückfrage beim Fachhändler.

Können Plattengewichte oder Klemmen verzogene Schallplatten retten?

Bei leicht gewölbten oder minimal verzogenen Platten kann ein Gewicht oder eine Klammer tatsächlich helfen: Es drückt die Platte mittig auf den Teller und reduziert das Auf- und Abwandern der Rille während der Rotation — die Nadel kann ruhiger spurhalten, und Verzerrungen durch schlechtes Tracking nehmen ab. Klemmen sind hier oft sogar effektiver als Gewichte, da sie Zugspannung von der Mitte nach außen ausüben und die Platte gleichmäßiger glätten. Bei stark verworfenen Platten (ausgeprägter Warp, wellenförmige Verformung) stoßen beide Hilfsmittel jedoch an ihre Grenzen — eine fachgerechte Plattenbehandlung durch eine Pressvorrichtung oder professionelle Reinigung ist dann sinnvoller.

Wie schwer sollte ein Plattengewicht sein — gilt hier: mehr Masse, mehr Wirkung?

Nicht unbedingt. Die Beziehung zwischen Masse und Klangergebnis ist nicht linear. Leichtere Gewichte im Bereich von 200 bis 400 Gramm sind für die meisten Riementriebler die sinnvollste Wahl — sie verbessern die Ankopplung, ohne Motor und Lager zu belasten. Schwerere Modelle ab 600 Gramm können bei robusten Direkttriebern mit entsprechend ausgelegten Lagern Vorteile bieten, erhöhen aber auch den Verschleiß bei Geräten, die dafür nicht ausgelegt sind. Entscheidend ist nicht das Maximalgewicht, sondern das optimale Gewicht für den jeweiligen Plattenspieler. Viele Hersteller — etwa Pro-Ject oder Clearaudio — stimmen ihre eigenen Gewichte und Klemmen gezielt auf die Lagerbelastbarkeit ihrer Modelle ab und sind daher eine verlässliche erste Wahl.

Welches Material ist für ein Plattengewicht oder eine Klammer am besten — Aluminium, Messing oder Edelstahl?

Die Materialwahl beeinflusst sowohl das Eigenresonanzverhalten als auch die akustischen Eigenschaften des Zubehörs. Aluminium ist leicht, gut dämpfend und das meistverwendete Material — es schwingt bei hohen Frequenzen weniger nach und eignet sich für Plattenspieler mit empfindlichem Antrieb. Messing ist deutlich schwerer und eignet sich eher für robuste Direkttriebler; sein sattes Klangbild wird von audiophilen Anwendern oft geschätzt. Edelstahl kombiniert hohe Masse mit guter Korrosionsbeständigkeit, kann aber stärker resonieren. Einige Hersteller setzen zudem auf Verbundwerkstoffe oder POM (Polyoxymethylen), ein technischer Kunststoff mit hervorragenden dämpfenden Eigenschaften. Grundsätzlich gilt: Das resonanzärmste Material ist nicht automatisch das klangbeste — das Zusammenspiel mit Tellermatte, Plattenlager und Tonarm entscheidet.

Gewicht oder Klammer — was ist die bessere Wahl für meinen Plattenspieler?

Die Entscheidung hängt vor allem vom Plattenspielertyp und dem persönlichen Anspruch ab. Ein Plattengewicht ist die einfachere Lösung: einfach aufsetzen, keine Justage, kein Gewinde. Es eignet sich besonders für Plattenspieler mit kräftigem Antrieb und ausreichend dimensioniertem Tellerlager. Eine Klammer bietet den Vorteil der einstellbaren Andruckkraft und belastet das Lager weniger — ideal für empfindliche Riementriebler oder gefederte Konstruktionen. Wer hauptsächlich 180-Gramm-Pressungen abspielt und einen standfesten Direkttriebler besitzt, ist mit einem gut gewählten Gewicht bestens bedient. Wer dagegen viele Wiederveröffentlichungen auf dünnem Vinyl dreht oder einen feinfühligen Riementriebler betreibt, fährt mit einer Klammer langfristig sicherer. In beiden Fällen gilt: lieber ein qualitativ hochwertiges Produkt eines etablierten Herstellers als ein schweres No-Name-Gewicht, das das Lager mehr belastet als dem Klang nützt.

Dieser Artikel erhielt Tests und Rezensionen in folgenden Fachmagazinen und Foren:

Audio Advisor Review (englisch) 2009

 


 

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Vinyl-Zubehör · Plattengewicht

Jede Schallplatte trägt das Versprechen eines perfekten Klanges in ihren Rillen — doch dieses Versprechen lässt sich nur einlösen, wenn die Platte satt und resonanzfrei auf dem Plattenteller aufliegt. Moderne Pressungen sind dünn, gelegentlich verwölbt oder leicht gewellt: Ein Rand hebt sich, die Mitte trägt nicht vollständig auf, und die Nadel navigiert durch ein minimal instabiles Terrain. Das Ergebnis sind Spurfehlwinkel, erhöhter Plattenabrieb und ein Klangbild, das nie ganz zur Ruhe kommt. Das Clearaudio Quadro Clamp in der Hoch-Ausführung ist die massiv-elegante Antwort auf dieses physikalische Problem — mit 360 Gramm kugelgestrahltem Edelstahl, die durch reine Gravitation wirken.

Die Hoch-Version ist die universelle Variante der Quadro Clamp: Sie wurde für alle Plattenspieler mit klassischem Pivot-Tonarm entwickelt — also dem schwenkbar gelagerten Arm, wie er bei der großen Mehrheit aller Dreher zu finden ist. Das großzügige Profil des Gewichts ist bei diesen Systemen keine Einschränkung, sondern ein Vorteil: Die zusätzliche Bauhöhe bringt mehr Materialvolumen und damit — bei gleichem Werkstoff — mehr Klemmmasse. Mit 360 Gramm liegt die Hoch-Version um rund 50 % schwerer als die Flat-Ausführung und koppelt die Schallplatte noch nachdrücklicher an den Plattenteller.

360 g Klemmmasse
Maximale Kopplungsmasse für Pivot-Tonarme — die universelle Lösung für die Mehrheit aller Plattenspieler
Edelstahl + Teflon
Kugelgestrahlter Präzisionsstahl mit Teflonbuchse — Gravitation statt Schraubmechanik, Achsschutz inklusive
Clearaudio Erlangen
Handgefertigt im Stammwerk — über 45 Jahre Analogkompetenz in jedem Detail
Warum ein Plattengewicht den Klang verändert

Das Funktionsprinzip ist so simpel wie wirkungsvoll: Liegt eine Schallplatte nicht vollflächig auf dem Plattenteller auf, entstehen zwischen Vinyl und Teller Lufttaschen — kleine, aber akustisch fatale Entkopplungsstellen. Die Nadel trifft an diesen Stellen auf eine federnd unterstützte statt starr gelagerte Platte. Die Folge: ungedämpfte Eigenresonanzen des Vinyls überlagern das Nutzsignal, Transienten werden unscharf, Basslinien verlieren Kontur. Das Quadro Clamp presst die Platte durch seine Masse gleichmäßig auf den Teller — und koppelt Platte und Teller akustisch zu einem gemeinsam schwingenden System.

Dabei setzt das Gewicht konsequent auf ein bewährtes physikalisches Prinzip: keine Schraubmechanik, die unkalkulierbares Drehmoment auf die Tellerachse überträgt, sondern reine, gleichmäßig verteilte Schwerkraft. Die integrierte Teflonbuchse im Spindel-Interface ist dabei mehr als ein Detail: Sie absorbiert Restenergie aus der Teller- und Plattenbewegung, bevor diese als Störsignal in die Nadel gelangt — und schützt gleichzeitig die Tellerachse vor mechanischem Abrieb, der durch wiederholtes Aufsetzen und Abnehmen des Gewichts entstünde. Teflon ist hier ein bewusst gewähltes Material: weder zu hart noch zu weich, mit ideal abgestimmtem Dämpfungsverhalten.

Das klangliche Ergebnis lässt sich in drei Dimensionen beschreiben: Transienten gewinnen an Präzision — Anschläge und Impulse kommen klarer und unmittelbarer. Der Bass erhält Kontur — statt diffuser Wärme entsteht definierte, kontrollierte Tiefe. Und die Stereoabbildung öffnet sich, weil die Nadel auf einem stabilen, resonanzarmen Fundament spurhält statt auf einer schwingenden Vinylmembran. Erfahrungsgemäß sind diese Effekte besonders ausgeprägt bei Plattenspielern mit leichteren Plattentellem und bei jüngeren, dünneren Pressungen.

Hoch vs. Flat — die richtige Wahl

Clearaudio bietet die Quadro Clamp in zwei Ausführungen: Die Hoch-Version (360 g) ist die universelle Wahl für alle Plattenspieler mit konventionellem Pivot-Tonarm — dem klassischen, schwenkbar gelagerten Arm, der bei der überwältigenden Mehrheit aller Dreher zum Einsatz kommt. Wer eine solche Anlage betreibt, greift zur Hoch-Version: Sie bietet die höhere Klemmmasse, passt unter die meisten Plattenspielerhauben und erfordert keinerlei Einschränkungen beim Tonarm-Setup.

Wer hingegen einen Plattenspieler mit Tangentialtonarm — also einem Lineartracking-System — betreibt, benötigt die geometrisch auf diese Systeme abgestimmte Flat-Version (242 g): Tangentialtonarme verlangen minimalen Freiraum über dem Plattenzentrum und würden durch die Bauhöhe der Hoch-Version mechanisch blockiert. Für alle übrigen Dreher — und das ist die große Mehrheit — ist die Hoch-Version die erste Wahl, ohne Abstriche in Funktion oder Klangpotenzial.

Clearaudio — Präzision aus Erlangen

Clearaudio wurde 1978 in Erlangen gegründet — und hat sich seither konsequent auf ein einziges Thema fokussiert: die bestmögliche mechanische Wiedergabe analoger Tonträger. Was als Spezialist für Tonabnehmer begann, ist heute ein vollständiges Ökosystem aus Plattenspielern, Tonarmen, Phonoverstärkern und Zubehör, das in mehr als 80 Ländern weltweit vertreten ist. Alle Produkte entstehen im Stammwerk in Erlangen — in Fertigungstiefen, die im deutschen Maschinenbau wurzeln: CNC-Präzisionsteile, Handmontage, Qualitätskontrolle unter Maßstäben, die man von Messtechnik-Unternehmen kennt.

Das Quadro Clamp ist ein typisches Clearaudio-Produkt in diesem Sinne: kein Marketing-Accessoire, sondern ein funktional begründetes Präzisionsteil — gefertigt aus demselben kugelgestrahlten Edelstahl wie die Plattenteller der hauseigenen Performance-Baureihen. Das Satin-Finish ist dabei nicht nur Optik: Die Kugelstrahlung erzeugt eine mikrofeine Oberflächenstruktur, die Fingerabdrücke kaschiert und dabei robuster ist als jede polierte Alternative. Ein Gewicht, das man nach dem ersten Auflegen schlicht vergisst — und das der Plattenspieler nie mehr missen möchte.

Technische Daten
Hersteller Clearaudio Electronic GmbH (Deutschland, Erlangen)
Modell Quadro Clamp (Hoch)
Gewicht 360 g
Material Edelstahl, kugelgestrahlt (Satin-Finish)
Spindel-Interface Teflonbuchse (Energieableitung, Achsschutz)
Funktionsprinzip Gravitation (kein Schraubmechanismus)
Bestimmt für Pivot-Tonarme (klassische Schwenkarme) — universell für die große Mehrheit aller Plattenspieler
Kompatibilität Alle Clearaudio Plattenspieler (außer Master Reference); universell für Dreher mit Standardspindel
Ausführung Flat (Vergleich) Quadro Clamp Flat, 242 g — für Tangentialtonarme
Oberfläche Kugelgestrahlt, Satin
Farbe Edelstahl natur
Hergestellt in Deutschland (Erlangen)

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