Besonderheiten der Audio 40 Kabel
Das QED-Angebot umfasst drei Cinchkabel, die unter der Bezeichnung „Audio 40“ geführt werden und den Serien Performance, Reference und Signature angehören. Diese Serien entsprechen der etablierten Produkthierarchie „gut, besser, am besten“. Entwickelt nach der Top-Down-Philosophie von QED, weisen die drei Kabel eine nahezu identische Konstruktion und Geometrie auf, unterscheiden sich jedoch deutlich in der Material- und Übertragungsqualität: Das Signature Audio 40 repräsentiert den aktuellen Stand der Kabeltechnologie ohne Rücksicht auf Kosten, das Performance Audio 40 stellt die preisbewusste Alternative dar, und das Reference Audio 40 bietet eine perfekte Balance zwischen Leistungsfähigkeit und Kosten.
Alle Kabel sind vorrangig auf eine niedrige Kapazität ausgelegt, da die QED-Ingenieure dies als wesentliche Voraussetzung für eine echte HiFi-Wiedergabe mit straffen Bässen und dem Erhalt des originalen Klangcharakters identifiziert haben. Zudem wurden im Kabel entstehende Zeitfehler nachhaltig eliminiert: Alle drei Kabel verfügen über eine neue komplementäre Leitergeometrie, bei der das Audiosignal gleichzeitig über zwei Leiter unterschiedlichen Durchmessers übertragen wird. Dadurch erreichen die hochfrequenten Anteile des Signals ihr Ziel ohne zeitliche Verzögerung, wie dies in konventionellen Kabeln der Fall sein kann.
Eine weitere Innovation, die allen „Audio 40“ Kabeln zugutekommt, ist der speziell imprägnierte PVC-Mantel mit einem zehnprozentigen Anteil von Zink-Mangan-Ferrit. Dieser absorbiert sehr hochfrequente Störsignale und Komponenten des Audiosignals, die das Mikrotiming des Audiosignals negativ beeinflussen könnten. Materialien mit einer geringen Dielektrizitätskonstante wie geschäumtes Polyethylen oder Teflon verhindern Verluste im Signalpegel durch eine zu hohe Kabelkapazität. Diese klangverbessernden Maßnahmen wurden im Dialog mit führenden Branchenexperten erarbeitet und ihre Wirkung in unserem hochmodernen Messlabor nachgewiesen.
Mit dem selbstarretierenden QED Analoc Cinchstecker ist es uns gelungen, den niedrigen Jitter und die geringe Störanfälligkeit des Kabels zu erhalten. Der neue Analoc-Stecker produziert extrem geringe Wirbelströme, indem anstelle eines großvolumigen Messingkörpers kleine, hochreine Kupferleiter verwendet werden. Dies reduziert die Neigung des sich stetig verändernden Magnetfelds im Leiter, Wirbelströme zu induzieren, die das Mikrotiming des Audiosignals beeinflussen. In Verbindung mit dem hohlen Mittelstift des Steckers, der ähnlich wie die X-Tube Lautsprecherkabel den Skin-Effekt reduziert, gewährleistet der QED Analoc-Stecker, dass die Klangeigenschaften des Audiosignals auf der gesamten Übertragungsstrecke erhalten bleiben.
Traditionelle Cinchstecker, wie sie in den 1940er Jahren entwickelt wurden und bis heute für unsymmetrische Kabelverbindungen im Einsatz sind, werden üblicherweise aus massivem Messing hergestellt. Messing ist ein günstiges Material, das sich leicht bearbeiten lässt und zahlreiche Möglichkeiten für individuelle Formen bietet. Leider zieht die Verwendung von Messing Probleme nach sich, vor allem die im Vergleich zu reinem Kupfer geringere Leitfähigkeit. Stecker aus reinem Kupfer wären extrem teuer, doch wenn nur die Stifte und kleinen Kontaktflächen aus reinem Kupfer bestehen, ist die Herstellung solcher Stecker wirtschaftlich rentabel.
QEDs innovative Analoc-Stecker folgen diesem Ansatz und bieten eine hochreine Kupferverbindung ohne sperrige Messingkörper. Die hohlen Pins bestehen aus hochreinem Kupfer und haben nur zwei Lamellen für die Masseverbindung, was zwei wesentliche Vorteile bietet: Ein widerstandsarmer Transportweg für die Audiosignale und ein kompakter Steckerkörper, der keine Möglichkeit zur Bildung von Wirbelströmen bietet.
Wirbelströme sind kreisförmige Ströme, die in jedem Leiter entstehen, der von Wechselstrom durchflossen wird und ein sich ständig veränderndes Magnetfeld induziert. Sie verbrauchen Energie proportional zum Quadrat des Leiterdurchmessers, was Verluste verursacht. Ein kleinerer Kabelquerschnitt reduziert daher den Einfluss von Wirbelströmen auf das Audiosignal.
Zusätzlich können Wirbelströme aufgrund von Selbstinduktivität noch kurzzeitig bestehen bleiben, selbst wenn kein Magnetfeld mehr vorhanden ist. Die Reduzierung von Wirbelströmen führt somit zu einer besseren Übertragung der Audiosignale, insbesondere im Bereich kleinster Timing-Effekte. Der Skin-Effekt, der den Strom bei zunehmender Frequenz an der Außenseite des Leiters fließen lässt, wird durch die hohlen Pins ebenfalls reduziert.
Die Analoc-Stecker verfügen über eine integrierte Arretierung, die beim Festdrehen der Steckerhülse den Stecker automatisch fest in der Cinchbuchse verankert und eine störungssichere Verbindung herstellt.
Die hochreinen Kupferleiter der Analoc-Stecker sind bei den Kabeln der Reference-Serie vergoldet und bei den Signature-Kabeln mit Rhodium beschichtet. Die Beständigkeit dieser Metalle gewährleistet einen niedrigen Kontaktwiderstand über die gesamte Lebensdauer der Kabel. Obwohl Kupfer nach Silber der zweitbeste elektrische Leiter ist, reagiert es mit Sauerstoff und kann anlaufen, was den Kontaktwiderstand erhöht. Rhodium ist aufgrund seines hohen Härtegrades ein ideales Beschichtungsmaterial. Die QED Analoc-Stecker sind Teil aller „Audio 40“-Kabel und können auch einzeln erworben werden, um andere Kabel damit auszurüsten.